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Umschreibungen

Psychoanalytisches Seminar. Aus dem Französischen von Josef Winiger (OT: "Aussi, je vous aime bien". Editions Denoel, 1978)

Details

Verlag edition diskord
Auflage/ Erscheinungsjahr 1986
Einbandart/ Medium/ Ausstattung broschiert
Seiten/ Spieldauer 131 Seiten
ISBN 3-88769-514-3

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Zu diesem Buch

›Umschreibungen‹ ist ein durch und durch ungewöhnliches Buch: In der (Selbst-)Analyse eines Analytikers wird durch die komplexe Einbeziehung des Lesers die dichte Verflechtung psychoanalytischer Theorie und Praxis beeindruckend vor Augen geführt und womöglich erlebbar gemacht.

Was ist Psychoanalyse? Was kann sie dem bringen, der sich auf sie einläßt? Nicht solche eher eindimensionalen ›Wissensfragen‹ will dieses Buch beantworten; der Autor möchte vielmehr hineinführen in das Unbewußte und in die Beziehung, in der der Psychoanalytiker zu ihm steht.

So hielt es Conrad Stein auch bei seinen Seminaren am Psychoanalytischen Institut in Paris. Irgendwann vespürte er bei sich den Wunsch, den Teilnehmern seines Seminars quasi einen Brief zu schreiben, dem später fünf weitere folgen sollten.

Weshalb dieser Schritt vom Wort zur Schrift?

»Weil ich auf diese Weise zu Ihnen wie zu meinem Analytiker spreche«, erklärt er. Diese Umkehrung der Situation, bei der ein Lehrender sich in die Position der Lernenden begibt, ein Psychoanalytiker sich als Analysand vor sein Auditorium stellt, entspricht einer inneren Notwendigkeit. Es gehe darum, »den Gedanken mitzuteilen, der sich mir dargeboten hat; kein Geistesblitz, keine Entdeckung, sondern etwas Neues, das ich selbst bin. Wie Dichtung.«

So tritt ganz natürlich das Schreiben an die Stelle des Schweigens – von dem es übrigens umgeben ist – und an die Stelle des Psychoanalytikerwortes, um die Dimension des Unbewußten, seine überraschende Neuheit und seine Bewegung auszudrücken, die ständig neu entstehend, ständig neu entstehen muß.

Über den Autor

Conrad Stein, Ehrenmitglied der Société psychanalytique de Paris lebt als Psychoanalytiker in Paris. Er gehört zu den Begründern und Herausgebern der Zeitschrift Etudes Freudiennes und wurde darüber hinaus durch seine Hauptwerke ›L’enfant imaginaire‹ (1971) sowie die Aufsatzsammlung ›La mort d’ ÒEdipe‹ (1977) bekannt.

Lieferbarkeitshinweis

Bei der SFB als verlagsfrischer Archivbestand; beim Verlag vergriffen.

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