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Famler, Walter (Mitarbeit) (Hg.)

Über den Zerfall

Limitierte und nummerierte Edition

Details

Verlag hochroth
Auflage/ Erscheinungsjahr 15.03.2016
Format 14 × 10 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Broschur
Seiten/ Spieldauer 28 Seiten
Abbildungen Collage von Helga Isak
Gewicht 43
ISBN 9783902871275

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8,00 €


Merkliste

»Uns überfüllt’s. Wir ordnens. Es zerfällt. / Wir ordnens wieder und zerfallen selbst.«

Diese Verse von Rainer Maria Rilke stellen gewissermaßen das Thema von Felix de Mendelssohns Essay vor. Mit einem Modell aus den drei Grundelementen Angst, Aggression und Spaltung erklärt er Erosionsgründe und psychische Reaktionen sowie die Arbeit gegen ihre beständige Tendenz, die betreffende Person zu zersetzen, sei es, verschärft, in pathologischen Fällen oder, anders gelagert bei Gesunden, die ebenso vom »unvermeidlichen biologischen Zerfallsprozess« wissen und es doch nicht wissen wollen. Letztendlich stellt sich die Frage nach einer Möglichkeit des Umschlagens dieses Wissens in eine Akzeptanz, eine Form der Innerlichkeit, die über das durch Begriffe Fassbare hinausgeht.

Der Autor

Felix de Mendelssohn, geb.1944 in London, ist Gruppen- und Psychoanalytiker und Mitglied des Beirats der Sigmund Freud Privatstiftung. Er lebt und arbeitet in Wien und Berlin. Zu seinen Veröffentlichungen gehören die Bücher Das Psychoanalytische Subjekt: Schriften zur Theorie und Technik der Psychoanalyse (2010), Die Gegenbewegung der Engel: Psychoanalytische Schriften zu Kunst und Gesellschaft (2010) und Der Mann, der sein Leben einem Traum verdankte: Ein Traumforscher erzählt (2014). Im aktuellen Wespennest Nr. 170 gibt es ein Porträt von Felix de Mendelssohn mit dem Titel Orte und Zeiten des Irrsinns. Ein Streifzug.

Die Buchgestalterin

Helga Isak, wurde 1977 in Klagenfurt geboren. Nach einer Ausbildung im Bereich bildender Kunst studierte sie Kunstgeschichte in Wien. Zur Erweiterung ihre Ausbildung in speziellen Collagetechniken ging Helga Isak nach Zürich, wo sie im Atelier von Peter Phillips arbeitete.

Der Herausgeber

Walter Famler, geb. 1958 in Bad Hall/OÖ, lebt seit 1977 als Journalist in Wien. Herausgeber und Redakteur der Zeitschrift Wespennest, Generalsekretär Alte Schmiede Kunstverein Wien. Publikationen u.a: Im Zeichen des roten Sterns. Zur ikonografischen Kodierung des Kosmospiloten Juri Gagarin (Berlin 2011) und Bakos Tamás. Exiled on Sidestreets (Wien 2016, hg. mit Anna Bakos und Reinhard Öhner).

Rezensionen

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