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Traumleben

Eine Überprüfung der psychoanalytischen Theorie und Technik

Details

Verlag Verlag Internationale Psychoanalyse bei Klett­Cotta
Auflage/ Erscheinungsjahr 1988
Format Gr.-8°
Einbandart/ Medium/ Ausstattung gebunden
Seiten/ Spieldauer XIII, 223 Seiten
SFB Artikelnummer (SFB_ID) 978-3-608-95927-7

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Zu diesem Buch

Für Freud war der Traum nicht lediglich »Hüter des Schlafes«, Ausdruck unbewußter Aktivität. Das Denken konzipierte er demgegenüber als rein rational und bewußt, orientiert - im Sinne eines »Probehandelns« - an der äußeren Realität. Eine hier Verbindungen schaffende Theorie der Affekte fehlte indes noch.

In »Traumleben« greift Meitzer die philosophische und psychoanalytische Kritik (hier v.a. die der englischen Schule um Melanie Klein) an der Freudschen Zweiteilung auf und gelangt zu einer Revision der Freudschen Traumtheorie. Der Traum wird, in Anlehnung an eine Theorie des Denkens des englischen Analytikers Wilfred R. Bion, als aktives, wenn auch unbewußtes Denken interpretiert. Im Rahmen dieser Konzeption ist er der Ausdruck der kreativen, Bedeutung schaffenden Kräfte des Menschen.

Damit wird die Bionsche Theorie des Denkens um die für eine Theorie der Affekte entscheidende Dimension des Kreativ-Ästhetischen erweitert. Funktion der Träume ist die Interpretation und Bewältigung der emotionalen Erfahrungen. Meitzers theoretischer Ansatz umfaßt psychoanalytische, philosophische, sprachtheoretische und symboltheoretische Erkenntnisse. Dennoch bleibt sein Buch gut lesbar. Die zahlreichen Beispiele von Träumen und Traumanalysen machen es auch für den Kliniker interessant. Der Traum, nach wie vor praktisch so bedeutsam wie theoretisch ungeklärt, wird von Meitzer in einer Weise abgehandelt, die momentan konkurrenzlos dastehen dürfte.

Aus dem Inhalt

Der theoretische Hintergrund

  1. Freuds Anschauung vom Traum als dem Hüter des Schlafes
  2. Das erkenntnistheoretische Problem in der Traumtheorie
  3. Die Klein-Bionsche Erweiterung der Metapsychologie Freuds

Eine revidierte Theorie des Traumlebens

  1. Träumen als unbewußtes Denken
  2. Symbol, Zeichen, Auszug, Quintessenz 
  3. Traumleben: Schauspiel und Ursprung der Bedeutung
  4. Die Interaktion von visueller und verbaler Sprache in Träumen 
  5. Das Grenzgebiet zwischen Träumen und Halluzinationen

Die Praxis der Traumuntersuchung

  1. Das Grenzgebiet zwischen Träumen und Handlungen
  2. Traumexploration und Traumanalyse
  3. Traumerzählung und Traumkontinuität
  4. Widerstand gegen die Traumanalyse bei Patient und Analytiker
  5. Der Zusammenhang zwischen Träumen und Lernen aus Erfahrung bei Patient und Analytiker
  6. Erholung von der Analyse und die Methode der Selbstanalyse

Über den Autor

Donald Meitzer studierte in Yale und am New York University College of Medicine. Seine psychiatrische Ausbildung erhielt er an der Washington University in St. Louis. Im Jahre 1954 ging er nach England und vollendete seine psychoanalytische Ausbildung bei Melanie Klein, deren Schule er seither verbunden blieb. Er lehrte an derTavistock Clinic und war Lehranalytiker am Institut für Psychoanalyse. Meitzers besonderes Interesse gilt dem Werk des englischen Psychoanalytikers
Wilfred R. Bion, dem Begründer der psychoanalytischen Kognitionspsychologie und der psychoanalytischen Gruppentheorie. Vom gleichen Autor bei VIP erschienen: »Der psychoanalytische Prozeß« (1995).

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Der beim Verlag vergriffene und gesuchte Grundlagentitel ist bei der SFB in wenigen verlagsfrischen und folienverschweißten Archivexemplaren verfügbar.

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