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Tod auf Raten

Autobiografischer Roman. In der Neuübersetzung von Heinrich Schmidt-Henkel

Details

Verlag Rowohlt
Auflage/ Erscheinungsjahr 1. Aufl. d. Neuübersetzung, 15.06.2021
Format 21 × 13,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Hardcover
Gewicht 804 Seiten
ISBN 9783498009472

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Merkliste

"Wieder sind wir allein. All das ist so träge, so schwer, so traurig … Bald werde ich alt sein. Und es wird endlich zu Ende sein. So viele Leute sind in mein Zimmer gekommen. Sie haben allerhand gesagt. Wichtiges haben sie mir nicht gesagt. Sie sind fortgegangen. Sie sind alt, elend und träge geworden, jeder in einem Winkel der Welt. (...)"

Zu diesem Roman

Der Roman gilt neben „Reise ans Ende der Nacht“ als einer der wirkmächtigsten Romane des 20. Jahrhunderts. Seine zynische Härte, verzweifelte Sehnsucht und grimmige Komik, in eine Prosa voll rhythmischem Schwung gefasst, machten ihn weltberühmt. Hinrich Schmidt-Henkelhat das Buch mit einem dem Original angemesseneren Titel (bislang lautete dieser „Tod auf Kredit“) neu übersetzt, die Auslassungen früherer Versionen ergänzt und ein Nachwort ergänzt.

Paris um 1900. Der junge Ferdinand wächst in einer engen Pariser Passage heran, in der die Mutter ein kleines Modegeschäft führt. Der Vater ist ein cholerischer Versicherungsangestellter, seinen Sohn hält er für einen Versager. Céline porträtiert Ferdinands Eltern und die anderen Händler als die typischen, stets zu kurz gekommenen Kleinbürger mit ihrem verbissenen Groll auf alle anderen, die da oben wie die da unten. Ferdinand bricht verschiedene Lehren ab, geht nach England, kann sich auch dort keine Existenz aufbauen. Er kehrt nach Frankreich zurück und wird schließlich Arzt in einem Pariser Armenviertel. Céline denunziert die Niedrigkeit, mit der alle, die doch selber um ihre Existenz ringen, sich gegenseitig verfolgen. Wie schon mit „Reise ans Ende der Nacht“ erweitert er mit „Tod auf Raten“ die französische Literatursprache um sämtliche Schattierungen von Mündlichkeit, er zieht alle Register, vom Poetischen bis zum Unflat – seinerzeit ein Schock, nicht nur in der literarischen Welt.

Stimmen zu dieser Neuübersetzung

"Diese Neuübersetzung von Hinrich Schmidt-Henkel ist ein literarisches Ereignis."

Christoph Vormweg, im Deutschlandfunk, "Büchermarkt"

"Die Neuausgabe in hervorragender, die vielen Fallstricke des Originals reflektierender Übersetzung von Hinrich Schmidt-Henkel kommt genau zur richtigen Zeit."

Juliane Liebert, in: Die Zeit, vom 24. Juni 2021

Über den Autor

Louis-Ferdinand Céline (eigentlich Louis-Ferdinand Destouches), geboren 1894 in Courbevoie, meldete sich freiwillig zum Ersten Weltkrieg und wurde verwundet, studierte Medizin, war Armenarzt in einer Pariser Vorstadt, bevor er als Romancier und Essayist bekannt wurde.

Seine bekanntesten Werke: «Reise ans Ende der Nacht», «Tod auf Raten», «Guignol's Band I/II». War wegen antisemitischer Pamphlete umstritten, floh gegen Ende des Zweiten Weltkrieges nach Dänemark und wurde in Abwesenheit wegen Kollaboration zum Tode verurteilt, später rehabilitiert. Céline starb 1961 in Meudon.

Pressestimmen

Die Neuausgabe in hervorragender, die vielen Fallstricke des Originals reflektierender Übersetzung von Hinrich Schmidt-Henkel kommt genau zur richtigen Zeit.

Juliane Liebert, Die Zeit, 24. Juni 2021

Diese Neuübersetzung von Hinrich Schmidt-Henkel ist ein literarisches Ereignis.

Christoph Vormweg, Deutschlandfunk "Büchermarkt", 13. Juni 2021

Rezensionen

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