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Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie

Details

Verlag Kohlhammer
Auflage/ Erscheinungsjahr 05.09.2018
Format 20,5 × 14 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 276 Seiten
Abbildungen Mit 10 Abb., 10 Tab.
Gewicht 371
ISBN 9783170320079

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Zu diesem Manual

Das Buch skizziert die Entwicklung der Tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie, auch vor ihrem historischen Hintergrund. Es führt sowohl in die klassisch psychoanalytischen als auch in die aktuellen theoretischen Grundlagen ein und stellt insbesondere die störungsspezifischen Differenzierungen in theoretischen und behandlungstechnischen Konzeptionen dar.

Vermittelt wird ein modernes Verständnis der TP im Sinne einer multiperspektivischen Kompetenz, illustriert durch die vertiefende Diskussion anschaulicher Behandlungsfälle. Ausführungen zur wissenschaftlichen Evidenz der Wirksamkeit runden die Darstellung des Verfahrens ab.

Inhalt

Geleitwort zur Reihe

1 Ursprung und Entwicklung des Verfahrens

  • 1.1 »There is no such thing …« oder »So was wie eine tiefenpsychologisch fundierte Therapie gibt es
    eigentlich nicht«
  • 1.2 Ursprung und Geschichte
  • 1.3 TP oder Psychodynamische Psychotherapie?
  • 1.4 Methode oder Verfahren?
  • 1.5 TP als spezifisches Verfahren der Psychodynamischen Therapieverfahren

2 Verwandtschaft mit anderen Verfahren und Methoden

  • 2.1 Das Unbewusste – ein Plädoyer für das unverzichtbare Paradoxon der Psychodynamischen Psychotherapieverfahren (PDT
  • 2.2 TP als spezifisches psychodynamisches Therapieverfahren und ihr Verhältnis zur AP
  • 2.3 Besondere Methoden bzw. Sonderformen der TP laut Richtlinien

3 Wissenschaftliche und therapietheoretische Grundlagen

  • 3.1 Philosophische Grundlagen des Unbewussten
  • 3.2 Psychoanalytische Krankheitslehre – die vier Pathologien der Psychodynamischen
    Therapieverfahren
    3.2.1 Die Anfänge – Trieb, Konfliktpathologie und das dynamische Unbewusste
    3.2.2 Übertragung und Widerstand – die Störungen werden zum Werkzeug
    3.2.3 Konfliktpathologie und die Weiterentwicklung der Metapsychologie – Trieb und Abwehr
    3.2.4 Strukturpathologie, das Selbst und seine Objekte, »falsche« Patienten
  • 3.3 Traumapathologie – die Diskussion um die Bedeutung des Innen und des Außen
    3.3.1 Das Außen – das Trauma als Ereignismerkmal und seine Pathogenität
    3.3.2 Traumatisierung und Traumaverarbeitung
    3.3.3 Traumabewältigung
    3.3.4 Unterschiedliche Traumapathologien
    3.3.5 Die psychoökonomische ergänzt um die objektbeziehungstheoretische Perspektive

4 Kernelemente der Diagnostik

  • 4.1 Einführung
  • 4.2 Explorativ oder beziehungsdynamisch?
  • 4.3 Das Interview der OPD – eine Synthese?
  • 4.4 Durchführung und Ablauf eines Erstgespräches .
  • 4.5 Deskriptive Diagnostik
  • 4.6 Explanatorische Diagnostik
    4.6.1 Konfliktpathologische Diagnostik auf Achse III der OPD
    4.6.2 Die OPD-Konfliktachse im Vergleich mit der herkömmlichen psychoanalytischen
    Konfliktdiagnostik
    4.6.3 Neurosenstruktur
    4.6.4 Strukturpathologische Diagnostik
    4.6.5 Traumapathologische Diagnostik

5 Kernelemente der Therapie

  • 5.1 TP als konfliktorientierte Methode
    5.1.1 Therapeutische Grundhaltung: Abstinenz und technische Neutralität
    5.1.2 Einsicht des Patienten und Techniken des Therapeuten
    5.1.3 Gegenübertragung und die »korrigierende emotionale Erfahrung«
    5.1.4 Arbeit mit den reaktualisierten Konflikten in der aktualgenetischen Dimension
    5.1.5 Arbeit mit Außen- und Binnenübertragungen und Begrenzung der Regression
    5.1.6 Der »klassische« Umgang mit der Übertragung in der TP
    5.1.7 Die Übertragungsanalyse im Hier und Jetzt
    5.1.8 Klärung und Reflexion der genetischen Anteile
    5.1.9 Ziele und Interventionen nach Rudolf
    5.1.10 Der prototypische Verlauf einer TP
  • 5.2 Strukturorientierte Behandlungsmethoden
    5.2.1 Strukturbezogene Psychotherapie nach Rudolf
    5.2.2 Übertragungsfokussierte Psychotherapie (TFP)
    5.2.3 Mentalisierungsbasierte Therapie nach Fonagy
    5.2.4 Zusammenfassung und Fazit
  • 5.3 Traumazentrierte Psychotherapie oder »Does anything go?«

6 Klinisches Fallbeispiel

  • 6.1 Erstgespräch und Probatorik
  • 6.2 Wichtiges aus der Biografie
  • 6.3 Der psychodynamische Reflexionsrahmen
  • 6.4 Charakteristische Sequenzen des Behandlungsverlaufes

7 Hauptanwendungsgebiete und Fragen zur Indikation

  • 7.1 Störungsbilder, bei denen das Verfahren hauptsächlich eingesetzt wird
  • 7.2 Allgemeine Überlegungen zur Indikationsfrage
  • 7.3 Indikative Entscheidungen zur TP und Kontraindikationen

8 Settings: ambulant – teilstationär – stationär

  • 8.1 Die psychotherapeutische Versorgungslage in Deutschland
  • 8.2 Indikation für stationäre und teilstationäre Maßnahmen
    9 Klinische und wissenschaftliche Evidenz
    9.1 Empirische Forschung und Psychodynamische Psychotherapie: Geht das?
    9.2 Naturalistische vs. randomisierte Studien
    9.3 TP als Kurzzeit- und Langzeittherapie
    9.3.1 Wirksamkeit der TP als Kurzzeittherapie
    9.3.2 Wirksamkeit der TP als Langzeittherapie
    9.4 Prozess-Outcome-Forschung: Wirkfaktoren
    9.5 Wirksamkeit störungsorientierter psychodynamischer Therapiemethoden
  • 9.6 Fazit

10 Institutionelle Verankerung

11 Informationen zu Aus-, Fort- und Weiterbildung

  • 11.1 Weiterbildungen für Ärztliche Psychotherapeuten
  • 11.2 Ausbildung zum Psychologischen Psychotherapeuten
  • 11.3 Fortbildung für Ärztliche und Psychologische Psychotherapeuten
  • 11.4 Zukünftige Entwicklungen

Literatur
Sachwortregister

Die Autoren

Annegret Boll-Klatt, Dipl.-Psych. Dr. phil., Psychologische Psychotherapeutin; Leiterin der Ambulanz des Instituts für Psychotherapie der Universität Hamburg (IfP); Dozentin, Supervisorin und Lehrtherapeutin am IfP; Dozentin, Supervisorin und Lehrtherapeutin am Institut für Psychotherapie der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Schleswig-Holstein, Bad Segeberg; Dozentin und Supervisorin am Zentrum für Angewandte Psychologie Lübeck.

Mathias Kohrs, Dipl.-Psych., Psychologischer Psychotherapeut; Psychoanalytiker in freier Praxis; Dozent, Supervisor und Lehrtherapeut am Institut für Psychotherapie der Akademie für ärztliche Fort- und Weiterbildung der Ärztekammer Schleswig-Holstein, Bad Segeberg; Dozent, Supervisor und Lehrtherapeut der Arbeitsgemeinschaft für integrative Psychoanalyse, Psychotherapie & Psychosomatik (APH) Hamburg, DGPT-Institut; Dozent und Supervisor am IfP Hamburg.

Rezensionen

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