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The Electric Kool-Aid Acid Test

Art Edition mit einem Original-Fotoabzug ´Me and My Shadow`, 1966, von Lawrence Schiller

Details

Verlag TASCHEN
Auflage/ Erscheinungsjahr o. J.
Format 24 × 34 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Hardcover im Schuber
Seiten/ Spieldauer 356 Seiten
ISBN 978-3-8365-5210-3_VZ

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800,00 €


Merkliste

“And - of course! - the Non-people. The whole freaking world was full of people who were bound to tell you they weren't qualified to do this or that but they were determined to go ahead and do just that thing anyway.”

Tom Wolfe, The Electric Kool-Aid Acid Test

Zu dieser Art Editions-Ausgabe

Im Jahre 1964 brachen der berühmte Schriftsteller Ken Kesey und seine Kommune zu einer „Transkontinentalen Bustour“ durch Amerika auf, die von San Francisco nach New York führen und den Geist der psychedelischen Revolution im ganzen Land verbreiten sollte.

On the road mit dabei: ein ganzer Kanister voll mit reinem LSD. Keseys Promo-Trip für bewusstseinserweiternde Drogen in Gesellschaft seiner „Merry Pranksters“ bildet das Kernstück von The Electric Kool-Aid Acid Test von Tom Wolfe, dem Wunderkind der New-Journalism-Bewegung. Der Text, der ebenso als Klassiker der amerikanischen Literatur wie der Hippiebewegung gilt, bietet eine einzigartige Innenschau der Counterculture im Amerika der Sechzigerjahre und dokumentiert die medialen Schockwellen, die diese lysergsäuregeschwängerte Rebellion auslöste.

Diese von Tom Wolfe signierte Collector’s Edition enthält eine gekürzte Fassung des Electric Kool-Aid Acid Test in traditionellem Hochdruck neben Faksimile-Nachdrucken von Wolfes Manuskriptseiten sowie Ken Keseys Gefängnistagebüchern, Flugblättern und Untergrundzeitschriften der damaligen Zeit. Eingeflochten in die Prosa und andere Dokumente sind Bildstrecken von Ted Streshinsky, der Wolfe begleitete, als er für die New York Herald Tribune berichtete, und Lawrence Schiller, dessen Berichterstattung über die LSD-Szene für das Magazin Life Wolfe zum Schreiben seiner Geschichte inspirierte. Diese Fotos – neben denen anderer Bildreporter, die die Szene dokumentierten – zeichnen ein lebendiges Bild der Gegenkultur, die den Hintergrund für Wolfes Buch bildete: LSD-Partys in Hollywood, die von Hippies bevölkerten Straßen des Bezirks Haight-Ashbury in San Francisco, die verlassene Kuchenfabrik, in der sich die Pranksters häuslich eingerichtet hatten, und die berüchtigten „Acid-Tests“ mit Kool-Aid und allem, was dazugehörte.

Editorische Informationen

  • Einmalige Art Edition von 100 + 10 APs nummerierten Exemplaren.
  • Jedes Exemplar auf dem Vorsatz signiert von Tom Wolfe
  • Jedem Band dieser Ausgabe ist ein Original-Fotoabzug ´Me and My Shadow`, 1966, von Lawrence Schiller beigefügt
  • Siebdruckeinband mit geprägtem Kartonschuber
  • Text im Hochdruckverfahren gedruckt, einschließlich vier Neonfarben, auf natürlichem unbeschichteten Papier
  • Faksimile-Reproduktionen von Tom Wolfes Manuskriptseiten und Ephemera aus der Acid-Ära.

Über den Autor

Von LSD-Trips in den 1960ern bis hin zu Politik und Gier im New York der 1980er: Der amerikanische Autor Tom Wolfe (geboren 1931) hatte seinen Finger immer am Pulsschlag der USA. Er war ein Verfechter des New Journalism, als dessen Gründer er auch oft angesehen wird. Wolfe begann seine Karriere als Zeitungsreporter, schrieb jedoch schon bald für Zeitschriften wie Esquire und Rolling Stone erfolgreiche Storys abseits vom Tagesgeschehen und begann daraufhin, auch Romane und Short Stories zu verfassen.

Schon als Kind stach Wolfe hervor: In der Schule war er Herausgeber der Schülerzeitung und ein herausragender Baseballspieler. Er studierte American Studies an der Yale University und fing kurz danach als Reporter für die Washington Post an. Später wechselte er zur New York Herald Tribune, deren Herausgeber, darunter Clay Felker von der Sonntagsbeilage New York Magazine, ihre Reporter ermutigten, journalistische Konventionen zu durchbrechen. Wolfe experimentierte mit unterschiedlichen literarischen Stilmitteln und fügte szenische Darstellungen, lange Dialoge und verschiedene Erzählperspektiven in die traditionell neutrale Berichterstattung ein. Oft wird er mit Schriftstellern wie Hunter S. Thompson und Norman Mailer verglichen. Sein erster Roman Fegefeuer der Eitelkeiten war sowohl bei den Kritikern als auch kommerziell ein großer Erfolg. Geschichten aus seiner Zeit als Reporter sind in Das bonbonfarbene tangerinrot-gespritzte Stromlinienbaby kompiliert und sein berühmter Bericht The Electric Kool-Aid Acid Test dokumentiert die Abenteuer der Merry Pranksters, einer alternativen Gegenkultur-Gruppe der 1960er-Jahre.

Über die Fotografen

Lawrence Schiller begann seine Karriere als Fotojournalist für Life, Playboy, Paris Match sowie andere Magazine und fotografierte die meisten Ikonen der 1960-er Jahre, von Lee Harvey Oswald bis zu Robert Kennedy, von Ali und Foreman bis zu Redford und Newman. Zu seinen zahlreichen Buchprojekten zählt die Zusammenarbeit mit Norman Mailer bei Gnadenlos, für das Mailer den Pulitzer-Preis erhielt. Er hat fünf Bestseller geschrieben, die auf der Liste der New York Times standen. Er hat weiterhin sieben Kinofilme und TV-Miniserien gedreht. Mit der Verfilmung von Gnadenlos und mit Peter der Große hat er fünf Emmys gewonnen. Er ist ebenfalls Gründer des Norman Mailer Centers und der Norman Mailer Writers´ Colony in Provincetown (Massachusetts).

Ted Streshinsky (1923–2003) war ein Fotojournalist, der vor allem durch seine Reportagen zu den sozialen und politischen Unruhen der 1960er- und 1970er-Jahre in Kalifornien bekannt wurde – von Streiks der Wanderarbeiter bis zu Demonstrationen gegen den Vietnamkrieg. In seinem breit angelegten Porträt der Gegenkultur in San Francisco sind die Hippies ebenso vertreten wie Ken Kesey und seine Merry Pranksters in der berauschten Nacht des „Acid-Test“-Abschlusses.

Rezensionen

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