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Burchartz, Arne; Hopf, Hans; Lutz, Christiane (Hg.)

Sprache und Traum in der psychodynamischen Therapie von Kindern und Jugendlichen

Details

Verlag Kohlhammer
Auflage/ Erscheinungsjahr 31.12.2018
Format 20,5 × 14 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 220 Seiten
Abbildungen 4 Abb., 2 Tab.
Gewicht 300
Reihe Psychodynamische Psychotherapie mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
ISBN 9783170312661

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34,00 €


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Zu diesem Buch

Neben dem szenischen Geschehen und dem symbolischen Spiel sind Sprache und Traum die wichtigsten Kommunikationsmittel in den psychodynamischen Psychotherapien mit Kindern und Jugendlichen.

Hans Hopf und Christiane Winter-Heider stellen in ihrem neuen Buch die wesentlichen theoretischen Grundlagen zum Spracherwerb im Kontext der psychischen Entwicklung da. Im Mittelpunkt stehen das Sprechen sowie die Deutung in analytischen Psychotherapien, abgestimmt auf die unterschiedlichen Altersstufen. Auch die mehrsprachige Entwicklung in ihrer Bedeutung für die aktuelle Praxis wird von den Autoren berücksichtigt.

Das Thema "Traum" wird vor allem im Hinblick auf den behandlungstechnischen Umgang in den psychodynamischen Therapien beleuchtet. Der Initialtraum, der Gegenübertragungstraum sowie niederstrukturierte Träume werden diskutiert, stets vor dem Hintergrund ihrer praktischen Anwendungen.

Inhalt

Einleitung
Teil I Sprache - Einführung zum Buchteil: Sprache in der psychodynamischen Therapie

1 Ebenen und Funktionen der Sprache: Einige Grundbegriffe zum Verständnis

2 Sprache, Zeichen und Symbol

  • 2.1 Wofür benötigen wir Symbole und Zeichen? - Verschiedene Perspektiven
  • 2.2 Sprache und Unbewusstes

3 Das Sprechen, die Stimme, der Körper

  • 3.1 Was bedeutet »Sprechen« in der psychotherapeutischen Praxis?
  • 3.2 Stimme und Stimmung
  • 3.3 Sprechen – eine leibliche Geste
  • 3.4 Gehört die Stimme zur Sprache?

4 Spracherwerb

  • 4.1 Doch wo beginnt das Sprechen lernen?
  • 4.2 Vorläufer der Sprache
  • 4.3 Früher Spracherwerb

5 Sprechen mit jüngeren Kindern: es war, es wird, es würde sein

6 Sprechen mit Schulkindern: Latenz – mittlere Kindheit

7 Sprechen mit Adoleszenten: Wie ich spreche – wer ich bin

  • 7.1 Veränderungen in der Adoleszenz
  • 7.2 Sprache: Zwischen Suche nach Identität und Zugehörigkeit
  • 7.3 Gestaltung der Behandlung
  • 7.3.1 »Es könnte peinlich sein«
  • 7.3.2 Jugendliche Ausdrucksvielfalt

8 Die Deutung - Bewusstmachung des Unbewussten

  • 8.1 Was ist eine Deutung?
  • 8.2 Besonderheiten in der Kinderanalyse
  • 8.3 Deutungen im Kontext ihrer Theorien
  • 8.3.1 Deuten nach Anna Freud und Melanie Klein: ihre Differenzen
  • 8.3.2 Deuten nach Donald W. Winnicott
  • 8.3.3 Deuten nach Wilfred R. Bion
  • 8.3.4 Deuten nach Antonino Ferro
  • 8.3.5 Deuten nach Jacques Lacan
  • 8.3.6 Deuten nach Alfred Lorenzer
  • 8.3.7 Deuten nach Daniel Stern und der Boston Change Process Study Group

9 Mehrere Sprachen

  • 9.1 Welche Sprache wird in der Therapie gesprochen?
  • 9.2 Die besondere Fähigkeit von Kindern, Sprachen zu lernen
  • 9.3 Bedeutungen der »Muttersprache«
  • 9.4 Sprachwissenschaften und Psychoanalyse
  • 9.5 Eine Sprache nicht sprechen
  • 9.6 Sprachideologien
  • 9.7 Sprachen im Verlauf der Behandlung
  • Fazit und Überleitung

Teil II Traum - Einführung zum Buchteil: Träume in der psychodynamischen Therapie

10 Theoretische Annahmen

  • 10.1 Sigmund Freuds »Die Traumdeutung«
  • 10.2 Latenter und manifester Trauminhalt
  • 10.3 Infantiler Wunsch und Zensur
  • 10.4 Die Traumarbeit und ihre »Werkzeuge«
  • 10.5 Die wesentlichen Gedanken der Traumlehre von C. G. Jung
  • 10.6 Erik H. Erikson und der manifeste Traum
  • 10.7 Donald W. Winnicott

11 Die Anwendung des Kindertraums in psychodynamischen Therapien

  • 11.1 Die Träume von Kindern bei Sigmund Freud
  • 11.2 Vom Verschwinden des Kindertraums in Kinder-Psychotherapien
  • 11.3 Psychoanalytische Arbeit auch mit Träumen von Kindern?
  • 11.4 Kindertraum und Traumfunktionen

12 Der Initialtraum

  • 12.1 Erzählen von Träumen ist Teil des Arbeitsbündnisses
  • 12.2 Die Bedeutung des Initialtraums
  • 12.3 Der Initialtraum eines Kindes
  • 12.4 Der Initialtraum eines Jugendlichen
  • 12.4.1 Szenisches Geschehen
  • 12.4.2 Psychodynamik des szenischen Geschehens
  • 12.4.3 Der Initialtraum

13 Narrativ und Deutungsaspekte

  • 13.1 Was ist ein Narrativ?
  • 13.2 Deutungsaspekte
  • 13.2.1 Frage nach der Gestimmtheit (»stimmungshafte« Atmosphäre)
  • 13.2.2 Die psychodynamische Seite: Welcher Wunsch, welche Angst finden ihren Ausdruck?
  • 13.2.3 Fokus
  • 13.2.4 Rückschluss vom Traum auf die Psychogenese der Persönlichkeit des Träumers
  • 13.2.5 Deutung auf der Objektstufe
  • 13.2.6 Deutung auf der Subjektstufe
  • 13.2.7 Symboldeutung
  • 13.2.8 Ausdruck des Übertragungsgeschehens
  • 13.2.9 Abwehrmechanismen
  • 13.2.10 Struktureller Aspekt: Ich-Organisation und Neurosenstruktur
  • 13.2.11 Die kompensatorische Funktion des Traumes
  • 13.2.12 Prospektive Traumfunktion und Assimilation
  • 13.2.13 Ressourcen
  • 13.2.14 Die Entwicklungsstufe
  • 13.2.15 Was kann aufgegriffen und gedeutet werden?
  • 13.3 Ein Kindertraum in einer psychoanalytischen Behandlung
  • 13.4 Umgang mit niederstrukturierten Träumen
  • 13.5 Störungen der Subjekt-Objekt-Differenzierung im Traum eines Jungen in der Präadoleszenz

14 Weitere Aspekte der Traumentstehung

  • 14.1 Der Deutungsaspekt Subjektstufe
  • 14.2 Wenn der Vater die Inzestgrenze überschreitet und die Mutter die Tochter nicht schützt
  • 14.3 Die kommunikative Funktion des Träumens
  • 14.3.1 Theoretische Vorüberlegungen
  • 14.3.2 Eine Mutter-Sohn-Beziehung
  • 14.4 Auch Medien können Tagesreste liefern

15 Gegenübertragungsträume als diagnostisches Instrumentarium

  • 15.1 Vorüberlegungen
  • 15.2 Der Gegenübertragungstraum dient der Klärung einer aktuellen Konfliktsituation zwischen Analytiker und Patient

16 Geschlechtsunterschiede in Träumen

Literatur / Stichwortverzeichnis.

Die Autoren

Dr. Hans Hopf ist Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut sowie als Dozent und Supervisor in der Aus- und Weiterbildung tätig.

Dr. Christiane Eleonore Winter-Heider ist Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeutin, Dozentin und Supervisorin für die Ausbildung zu Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeuten und lehrt an der Universität Kassel.

Rezensionen

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