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Falzeder, Ernst; Brabant, Eva; unter der wissenschaftlichen Leitung von André Haynal (Hg.)

Sigmund Freud - Sándor Ferenczi. Briefwechsel

Bd. I/1: 1908-1911 - Bd. I/2: 1912-1914 - Bd. II/1: 1914-1916 - Bd. II/2: 1917-1919 - Bd. III/1: 1920-1924 - Bd. III/2: 1925-1933

Details

Verlag Böhlau Wien
Auflage/ Erscheinungsjahr 1993-2005
Format 24,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung gebunden mit Schutzumschlag
Seiten/ Spieldauer Zusammen 1.886 Seiten
ISBN 9783205055730

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Merkliste

»Ferenczi hatte als besondere Gabe eine fessellose Freiheit und Phantasie, wie sie kein anderer Analytiker, wohl nicht einmal Freud, in gleichem Maße besaß.«

Michael Balint

Editorisches zu dieser Ausgabe

Bd. I/1 und I/2 hrsg. v. Ernst Falzeder, Eva Brabant und Patrizia Giampieri-Deutsch. Ab Bd. II/1 hrsg. v. Ernst Falzeder, Eva Brabant. Unter Mitarb. v. Patrizia Giampieri-Deutsch. Wiss. Leitung: André Haynal. Transkription von Ingeborg Meyer-Palmedo.

Aus einer ausführlichen Besprechung des Briefwechsels

"Sigmund Freud und Sándor Ferenczi wechselten fast 1500 Briefe. Die Korrespondenz beginnt im Januar 1908 und endet im Mai 1933 mit einer Karte zu Freuds siebenundsiebzigstem Geburtstag. Kurz darauf stirbt der jüngere Ferenczi. Freud schreibt im Nachruf auf den langjährigen Freund, es gehe ihm eben wie dem "Sultan", dem die Weisen ein hohes Alter prophezeit, damit aber auch das Unglück vorhergesagt hatten, er werde alle seine Weggefährten überleben. Freud knüpft mit diesem Gleichnis an einen Brief an, in dem er den mehrfachen Reisebegleiter Ferenczi, der zwischen 1914 und 1916 auch sein Analysand war, ironisch als "Paladin und geheimen Großwesir" der Psychoanalyse tituliert hatte.

Dieser für Freuds private Mitteilungen typischen Art von Witz begegnet Ferenczi mit dem Ernst des Mannes, der noch immer einen Vater sucht. Freud übernimmt die ihm zugedachte Rolle und schreibt humorvoll an den "Lieben Sohn", von dem er sich für diesmal "Mit väterlichem Gruß" verabschiedet. Doch hinter Ferenczis zäher Idealisierung steckt auch einige unterdrückte Aggression. Die offenbart das Unbewusste, das ihm in einem der Briefe an den "Lieben Herrn Professor" die Worte diktiert: ´Die Regierungsgewalt in die Hände eitler, eigendünklender Professoren zu legen wäre der schrecklichste der Schrecken.`(...)"

Aus einer umfassenden Besprechung des Briefwechsels von Bernd Nitzschke in der Die Zeit, welche anläßlich des Erscheinens des letzten Bandes im März 2005 unter dem Titel "Der Herr Professor und sein lieber Sohn" veröffentlicht wurde. Zum vollständigen Text gelanngen Sie hier:

http://www.zeit.de/2005/14/ST-Freud

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