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Hartmann, Hans-Peter; Kratzsch, Siegbert; Milch, Wolfgang (Hg.)

Selbstpsychologie

Ausgabe 55 (1/2016) - Intersubjektivität und relationale Psychoanalyse

Details

Verlag Brandes & Apsel
Auflage/ Erscheinungsjahr 2016
Format 21 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung broschiert
Seiten/ Spieldauer 116 Seiten
Reihe Selbstpsychologie, Band 55
ISSN 1615-343X_SP_55

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Aus dem Inhalt

  • Ron Bodansky: Prolog
  • Martin Altmeyer: Das exzentrische Selbst. Weshalb wir die moderne Psyche als soziales Netzwerk begreifen sollten
  • Jessica Benjamin: Intersubjektivität – Warum brauchen wir eine andere Person?
  • Donna Orange: Des Anderen Hüter. Von der Theorie intersubjektiver Systeme zur ethischen Wende in der Psychoanalyse
    Die Arbeit mit schwer Traumatisierten, die durch frühe oder spätere Vernachlässigung und Gewalt zerstört worden sind, diese Arbeit, wie sie von Klinikern und psychosozial Arbeitenden ihr ganzes Leben geleistet wird, ist mehr als erschöpfend. Verantwortlich für den Anderen, Zeugen von Gräueltaten, verletzbar, auch Geisel der Verzweifelten müssen wir die Schätze, die uns von unseren Lehrern und unseren kulturellen Vorbildern geboten werden, aufnehmen und wie in einem »inneren Konzert« nutzen.
  • Chris Jaenicke: Konflikt – eine intersubjektive Sichtweise
    Die intersubjektive Systemtheorie ist auf die spezifischen Ursprünge in der Entwicklung fokussiert, in denen Konflikte entstehen, und erstrebt deren Auflösung durch das Verstehen des intersubjektiven Feldes, in dem sie erneut auftreten. Freuds Gefahrensituationen werden auf Unterschiede und Ähnlichkeiten in den Konflikttheorien untersucht. Anstatt Konflikt innerhalb eines Triebabwehrmodells zu verstehen, sieht die intersubjektive Systemtheorie innere Konflikte als Resultat spezifischer Kontexte von Entwicklungsentgleisungen. Freuds ontogenetische Abfolge von Gefahrensituationen wird neu konzipiert als emergente Eigenschaft des umfassenderen Patient-Analytiker-Systems. Während sich die Quelle von Konflikten in den Theorien unterscheiden, bleibt die Deutung von konflikthaftem Widerstand in der Behandlung ein zentraler Aspekt der Psychoanalyse.
  • Andreas Bachhofen: Leben als Kredit. Transgenerationale Formen und Transformationen von Verbundenheit
  • Ron Bodansky: Epilog

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