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Selbstmordgefährdung

Zur Psychodynamik und Psychotherapie

Details

Verlag frommann-holzboog
Auflage/ Erscheinungsjahr 1981
Format 20,5 × 14,8 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 190 Seiten
Gewicht 250
Reihe problemata, Band 93
ISBN 9783772808159

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Zu diesem Buch

Dieses Buch enthält neue Untersuchungen zur Psychodynamik von Suizidanten und den sich daraus ergebenden Konsequenzen für den therapeutischen Umgang mit ihnen.

Empirische Arbeiten belegen die spezifischen Probleme, die Suizidanten mit Menschen in ihrer Umgebung haben. Dies gilt insbesondere für ihre Partner, in ähnlicher Weise aber auch für Personen, die sich therapeutisch um sie bemühen. Ferner werden die verschiedenen psychotherapeutischen Modellvorstellungen zur Entstehung von Suizidalität dargestellt. Das aus der psychoanalytischen Narzissmustheorie abgeleitete Modell wird erweitert, und zwar wird die Psychodynamik der Kränkung differenzierter herausgearbeitet. Auf diesem Hintergrund werden die Ergebnisse der verschiedenen Untersuchungen diskutiert. Daraus resultiert ein Verständnis der Beziehungsproblematik des Suizidanten, das den therapeutischen Umgang mit ihm erleichtert. Dies wird illustriert an Fallbeispielen von geglückten und missglückten Kriseninterventionen und psychotherapeutischen Beratungen.

Aus dem Inhalt

  • Ch. Reimer: Zur Problematik der Helfer-Suizidant-Beziehung
  • F. Balck / Ch. Reimer / V. Jenisch: Suizidalität und Partnerschaft
  • I. Koppány: Zur Frage der Objektbeziehungen und des Selbstkonzeptes bei Suizidanten
  • R. F. Marten: Probleme und Ergebnisse von Verlaufsuntersuchungen an Suizidanten
  • W. A. Scobel: Suizid – Freiheit oder Krankheit?
  • H. Henseler: Psychoanalytische Theorien zur Suizidalität
  • H. Henseler: Krisenintervention – Vom bewußten zum unbewußten Konflikt des Suizidanten
  • H. Henseler: Probleme bei der Behandlung chronisch suizidaler Patienten
  • Ch. Reimer / H. Henseler: Mißglückte Interventionen bei Suizidanten

Pressestimmen

»Dieses Buch verfolgt das erklärte Ziel, ein relativ einheitliches Konzept zum Phänomen der Suizidgefährdung vorzustellen und die sich daraus ergebenden Konsequenzen für die Therapie theoretisch und praktisch zu erläutern. Dieser Anspruch wird erfüllt [...] Das besondere Verdienst dieses Buches scheint mir zu sein, aufgezeigt zu haben, daß ein großer Teil der Suicidpatienten zu den narzißtischen Persönlichkeiten zu zählen ist, und daß diese mehr oder weniger, aber eben doch, durch Psychotherapie erreichbar sind. Also eine Ermutigung, sich als Psychotherapeut dieser Patientengruppe zu stellen.«

Ztschr. Praxis der Psychotherapie und Psychosomatik

Rezensionen

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