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»Rrrr«

Originalgrafik in Mischtechnik

Details

Auflage/ Erscheinungsjahr 1995
Format 99,5 × 69,5 cm
SFB Artikelnummer (SFB_ID) SFB-001138_Galerist

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Zu dieser Originalgrafik

  • Künstler: Moritz Götze
  • Titel der Arbeit: »Rrrr« (1995)
  • Technik: Originalgrafik in Mischtechnik
  • Format: 99,5 × 69,5 cm
  • Auflage: 40 Exemplare, vom Künstler signiert

Der Künstler

"Moritz Götze (* 26. Juli 1964 in Halle (Saale)) ist ein zeitgenössischer deutscher Maler, Grafiker, Email- und Objektkünstler.

Leben: Moritz Götze wurde als Sohn von Wasja und Inge Götze geboren und absolvierte in den Jahren 1981 bis 1983 eine Lehre als Möbeltischler, bevor er sich als Gitarrist und Sänger in Bands wie „Größenwahn“ engagierte (1981–1985) und oppositionelle Punk-Festivals organisierte.

Von 1985 bis 1995 betrieb er eine Grafikwerkstatt, in der zahlreiche Plakate und Siebdrucke nach eigenen und fremden Entwürfen entstanden. Die Wende von 1989 erlebte er als „Zeuge und Medium eines historischen Prozesses... Das Leben als professioneller Künstler begann für Moritz Götze hingegen mit allen Glücksmomenten entfesselter Freiheit…“ (Paul Kaiser). 1991 bis 1994 übernahm Götze einen Lehrauftrag für Serigrafie (Siebdruck) an der Kunsthochschule Burg Giebichenstein und 1994 eine Gastprofessur an der École Nationale Supérieure des Beaux-Arts in Paris.

Werk: Moritz Götze ist ein Künstler der Erzählungen und der Mythen. Sein Repertoire ist außerordentlich reich. Schon zeitig machte der Autodidakt durch surreal verstrickte Drucke und Bilder auf sich aufmerksam. Wortfetzen und punkig-ungelenke Figuren belebten fiktive Räume, Sehnsuchtslandschaften und maritime Motive.

In den Jahren von 1990 bis 1994 schlugen sich in den Siebdruckmappen Einflüsse aus Pop Art, Comic und mittelalterlicher Buchillustration nieder. Daneben widmete der Künstler sich der Zeichnung und der Malerei. Die verwendeten Primärfarben, die klaren Kompositionen und die statuarisch-appellative Formsprache suggerieren Simplizität, aber ausgefeilte Assoziationsketten und raffinierte Codes erzeugen gleichzeitig ausgesprochene Vielschichtigkeit und Tiefe. (..)

Collage, Assemblage, Email und Keramik bereicherten Götzes Ausdrucksmöglichkeiten. Seit 1990 wuchsen die Formate der Arbeiten, die Siebdrucke wurden mehrteilig (The little Dog). 1995 bemalte er drei Prismenwände mit großformatigen Wandelbildern (It’s a new day). 1994–95 entstanden die fünf Stockwerke umlaufenden keramischen Mosaiken im Lichthof des Leipziger Messehauses „Speck’s Hof“.

In den Folgejahren bis etwa 2000 wandte Götze sich Alltagsthemen und politischen Themen zu. Er schuf Reklametafeln aus Emaille für fiktive, nicht existierende Produkte (Orlando, Mono, Seewasserdose) und benutzte das Material auch zu großflächigen Wandgestaltungen im Berliner Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie und im Arbeitsamt in Halle. (...) In den Jahren 2006/07 entwarf Götze mit der aus insgesamt etwa 700 Teilen bestehenden Emailkomposition Victoria ein Panorama der Moderne, durchzogen von geschichtlichen Ereignissen und Visionen künftigen Geschehens. (...)"

Quelle: Wikipedia

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