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RAR! - Mit einem Beitrag von J. Allouch

Borens, Raymond; Cremonini, Andreas; Keul, Christoph (Hg.)

RISS - Zeitschrift für Psychoanalyse Freud Lacan

Ausgabe 78 (2012.2) - ›Psychoanalysieren mit Lacan‹

Details

Verlag Turia + Kant
Auflage/ Erscheinungsjahr 2012
Format 16,1 × 1,0 × 24,4 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Engl. Broschur
Seiten/ Spieldauer 143 Seiten
Reihe RISS, Band 78
SFB Artikelnummer (SFB_ID) 978-3-85132-664-2

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Zu dieser Ausgabe

»(...) Unsere Praxis ist auf das ausgerichtet, was Freud den ›anderen Schauplatz‹ nennt, das Unbewußte, dem also, was sich der willentlichen und wissentlichen Handhabung und Beherrschung entzieht und somit nach einem eigenen Diskurs, einer anderen Darstellung verlangt. Daher stehen wir immer wieder vor der Aufgabe, abstrakte, komplexe Konzepte aus der Theorie mit konkreteren, erfahrungsnahen Begriffen der psychoanalytischen Technik zu verknüpfen. Wir sind herausgefordert, uns auf dem Boden unserer Konzepte und unserer Erfahrung in der Kur zu orientieren und die jeweils einzigartige Übertragung unserer Analysanden zu ›handhaben‹. Hilfreich sind die psychoanalytischen Begriffe und Konzeptionen wo sie bewirken, daß der Bruch, der Mangel nicht aufgehoben wird, sondern etwas von dem hervortreten lassen, was das Bewußtsein zu verschleiern sucht. In diesem Sinne sind wir in unserer Arbeit immer wieder vor die Aufgabe gestellt, den Zugang zum Unbewussten neu zu entdecken, zu finden und zu erfinden.

Des Weitern steht unsere Praxis unter dem Einfluss sich wandelnder politischer, ökonomischer und kultureller Verhältnisse sowie sich verändernder Diskursformen. Diese Veränderungen haben nicht nur eine Wirkung auf das Begehren des Analytikers, auf dessen Handhabung der Übertragung, sie wirken auch bezüglich dem, was neuer ›Sozialisationstyp‹ genannt wird und nicht ohne Bezug zu den Triebschicksalen ist. Die Beschäftigung mit der psychoanalytischen Klinik beinhaltet somit auch das Erfassen der Wirkung unserer Interventionen im jeweiligen gesellschaftlichen und kulturellen Umfeld, (...) Eine solche Sicht auf die Klinik verlangt die Auseinandersetzung und Reflexion der je spezifischen gesellschaftlichen Formationen und Verhältnisse; es bedeutet ein Umgang mit und eine Bezugnahme auf die Ansprüche und Anforderungen, die uns von der Wissenschaft, vom Gesundheitssystem, von der Gesellschaft im Allgemeinen und nicht zuletzt aber auch von unseren Analysanden entgegengebracht werden. (...)«  - Aus dem Editorial

Aus dem Inhalt

  • André Michels: Übertragung und ›sexuelle Realität‹
  • Regula Schindler: Freud, und dann Lacan? und die ›junge Homosexuelle‹ bei Freud, bei Lacan, für uns
  • Jean Allouch: Freud, und dann Lacan. Ein Manifest: Freud deplatziert/verschoben
  • Rony Weissberg: Raum des Mangels - Mangel des Raums
  • Christian Kläui: Welches Ende für die Analyse?
  • Andreé Michels: Das Begehren des Analytikers - Eine Zeit für die Psychoanalyse.

Erhaltungzustand

Im Archiv der SFB ist diese besonders gefragte RISS-Ausgabe als ein verlagsfrisches und folienverschweißtes Exemplar verfügbar, beim Verlag vergriffen.

Bezugshinweis

Ab Heft 81 (04/2015) erscheint der RISS in neuer Ausstattung, mit neuer Redaktion und in einem neuen Verlag. Informationen und Aboangebote für den neuen RISS finden Sie Hier.

Rezensionen

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