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Psychotherapie der Emotionen

Die Bedeutung von Emotionen für die Entstehung und Behandlung von Krankheiten

Details

Verlag Psychosozial-Verlag
Auflage/ Erscheinungsjahr 04.2019
Format 21 × 14,8 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 306 Seiten
Reihe Therapie & Beratung
ISBN 9783837928846

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36,90 €


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Zu diesem Buch

Für seelische Gesundheit ist das Schicksal der Emotionen von zentraler Bedeutung, ebenso für die konkrete Arbeitsweise in der Psychotherapie. Die Erkenntnisse der modernen Emotionsforschung erlauben ein vertieftes Verständnis zur Entstehung und dem Verlauf psychosomatischer Erkrankungen.

Reinhard Plassmann wertet daher Ergebnisse aus der Säuglingsforschung, Bindungsforschung, Neurobiologie und Traumatherapie aus und entwickelt daraus eine aktuelle wie praxisnahe Behandlungsmethodik, gestützt auf seine umfangreichen Behandlungserfahrungen, welche in Form von zahlreichen Fallbeispielen mit in das Buch einfließen.

Im Mittelpunkt stehen dabei die Vorgänge der emotionalen Resonanz zwischen PatientIn und TherapeutIn, die Notwendigkeit der Emotionsregulation und die dadurch ermöglichten Vorgänge der Transformation, also der seelischen Verarbeitung. Mit dieser wissenschaftlich fundierten Methodik für die Behandlung emotional bedingter Krankheiten schließt der Autor nicht nur eine Lücke, sondern stellt auch eine wertvolle Hilfe für die klinische Praxis zur Verfügung.

Inhalt

Vorwort

I Grundlagen einer Psychotherapie der Emotionen

1 Das Ziel der Reise

2 Musterbildung in komplexen Systemen

3 Wie werden Emotionen verarbeitet?

4 Transformation beginnt mit Regulation

5 Eine kurze Geschichte psychoanalytischer Emotionstheorien

6 Die moderne Emotionsforschung

  • 6.1 Die moderne Säuglingsforschung
  • 6.1.1 Affektabstimmung, Affektresonanz und Prozessresonanz
  • 6.1.2 Die mikroanalytische Arbeitsweise
  • 6.1.3 Die Arbeit mit dem Gegenwartsmoment
  • 6.1.4 Das Prinzip Selbstorganisation: Der dyadisch-systemische Ansatz
  • 6.2 Neurobiologie der Emotionen
  • 6.2.1 Die Emotionsforschung von Joseph LeDoux
  • 6.2.2 Eric Kandel und die Gedächtnisforschung
  • 6.2.3 Antonio Damasio und die Frage:Was ist Bewusstsein?
  • 6.3 Bindungstheorie und Emotionsregulation
  • 6.4 DasMentalisierungsmodell
  • 6.5 Moderne Traumatherapie: Die Arbeit mit EMDR
  • 6.5.1 Die Entstehung des EMDR
  • 6.5.2 Das Prinzip Rhythmus im EMDR
  • 6.5.3 Die Balance zwischen positiven und negativen Emotionen im EMDR: Das bipolare Prinzip
  • 6.5.4 Die Regulation der Emotionsstärke im EMDR
  • 6.5.5 Mentalisierung: Die Integration von Körper, Emotionen und Gedanken im EMDR
  • 6.5.6 EMDR als selbstorganisatorische Methode
  • 6.6 Die Regulationstheorie von Allan Schore

7 Das Prinzip Selbstorganisation

8 Gesetzmäßigkeiten seelischerWachstumsvorgänge

  • 8.1 Das emotiozentrische Prinzip
  • 8.2 Emotionale Resonanz
  • 8.3 Emotionale Regulation
  • 8.4 Transformation als selbstorganisatorisches Geschehen

9 Die Arbeit in der Stunde und ihre drei Säulen: Resonanz, Regulation, Transformation

  • 9.1 Emotionale Resonanz
  • 9.1.1 Markierungen
  • 9.1.2 Sukzession der Einfälle: Die Bedeutung der Erzählkette
  • 9.1.3 Vitalitätsaffekte
  • 9.1.4 Hologramme
  • 9.1.5 Übertragung als Erzählung
  • 9.1.6 Träume
  • 9.2 Emotionale Regulation
  • 9.2.1 Die Kernprozesse
  • 9.2.2 Der wichtigste Kernprozess: Regulation der Emotionsstärke
  • 9.2.3 Regulation der Emotionsqualität (bipolare Regulation)
  • 9.2.4 Mentalisierung
  • 9.2.5 Koordinierte Kommunikation
  • 9.3 Emotionale Transformation
  • 9.3.1 Integration
  • 9.3.2 Perspektivität
  • 9.3.3 Zeitordnung
  • 9.3.4 Sinnfindung
  • 9.3.5 Enactment

II Krankheitsbilder und Methoden

10 Die Krankheitsbilder

  • 10.1 Depression
  • 10.2 Die Borderline-Störung
  • 10.3 Traumafolgestörungen

11 Die Methoden

  • 11.1 Von der Einzelmethode zumMethodenspektrum
  • 11.2 TherapeutischeMethoden imKontext Emotionaler Resonanz
  • 11.2.1 Klarifizierung durch Konkretisierung
  • 11.2.2 Klarifizierende Fragen
  • 11.2.3 Die Arbeit mit Träumen
  • 11.3 TherapeutischeMethoden imKontext Emotionaler Regulation
  • 11.3.1 Wahrnehmen und Ansprechen:Prozessresonanz und Prozessdeutung
  • 11.3.2 Ressourcenorganisation mit EMDR-Modifkationen
  • 11.4 Anregung transformativer Prozesse in der Traumatherapie: Das Standardprotokoll im EMDR

12 Die Sprache des Therapeuten

  • 12.1 Die Technik der Prozessdeutung
  • 12.2 Transformative Sprache
  • 12.2.1 Explizite und implizite Grundannahmen
  • 12.2.2 Sprachbilder und Metaphern
  • 12.2.3 Die sokratische Frage und der Konjunktiv
  • 12.2.4 Reformulieren

Nachwort / Literatur

Der Autor

Reinhard Plassmann, Prof. Dr. med., ist Facharzt für psychotherapeutische Medizin, Nervenarzt, Lehr- und Kontrollanalytiker und EMDR-Therapeut. Er war langjährig in der stationären Psychotherapie tätig und zuletzt Direktor des psychotherapeutischen Zentrums Bad Mergentheim sowie bis 2014 Professor an der Universität Kassel. Seit 2014 ist er Professor an der Internationalen psychoanalytischen Universität Berlin sowie in Tübingen in eigener Praxis tätig. (Stand: 11/2018)

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