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Boothe, Brigitte; Von Wyl, Agnes (Hg.)

Psychodynamisches Störungsbild und erzählter Konflikt

Narrative Analyse als diagnostische Urteilsbildung

Details

Verlag Peter Lang
Auflage/ Erscheinungsjahr 15.05.2001
Format 22 × 15 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 139 Seiten
Gewicht 220
Reihe Psychoanalyse im Dialog, Band 10
ISBN 9783906766416

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Zu diesem Band

Ein Gott gab mir zu sagen, was ich leide, lautet ein geflügeltes Wort, das Goethe geprägt hat. Ein Unbewusstes lässt mich darstellen, was ich leide, ergänzt ein Psychoanalytiker, von den Dichtern auf die Menschen des Alltags blickend.

Erzählend zeige ich, worunter ich leide - unter diesem Motto stehen die Untersuchungen dieses Bandes. Psychotherapiepatienten mit unterschiedlichen Störungsbildern erzählen auf unterschiedliche Weise. Dies betrifft nicht nur formale Punkte des Erzählens, sondern auch - für Psychoanalytiker besonders interessant - das psychische Anliegen, das sich jeweils auf individuelle Weise darstellt. Drei exemplarische Fallanalysen behandeln Erzählungen eines schizophrenen Patienten, eines Patienten mit narzisstischer Persönlichkeitsorganisation und eines Patienten mit zwanghafter Persönlichkeitsstörung. Zwei weitere Untersuchungen dieses Bandes befassen sich mit männlichen bzw. weiblichen Patienten und Patientinnen, die eine anorektische oder bulimische Essstörung aufweisen

Aus dem Inhalt

  • Vera Luif: Alltagserzählungen aus dem Tagebuch eines Schizophrenen
  • Katrin Braune-Krickau: Narzisstische Persönlichkeitsstörung - eine erzählanalytische Fallstudie
  • Myriam Burth: Alltagserzählungen eines Patienten mit zwanghafter Persönlichkeitsstörung
  • Agnes von Wyl: Erzählen anorektische Patientinnen anders als
    bulimische Patientinnen?
  • Dani Schärer: Room to Grow: Psychodynamik der Magersucht bei Männern

Über die Herausgeber

Prof. Dr. Brigitte Boothe, Staatsexamen in Philosophie, Germanistik und Romanistik, Promotion in Philosophie, Habilitation an der Medizinischen Fakultät der Universität Düsseldorf über Sprache und Psychoanalyse. Seit 1990 Ordinariat für Klinische Psychologie an der Universität Zürich.

Agnes von Wyl, 1984 bis 1992 Studium der Psychologie, Psychopathologie und Ethnologie an der Universität Zürich. 1992 Lizentiat, 1998 Dissertation. 1992 bis 2000 Assistentin und Oberassistentin am Psychologischen Institut der Universität Zürich, Abt. Klinische Psychologie. Seit 2000 wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Kinder- und Jugendpsychiatrischen Universitätsklinik und -Poliklinik in Basel.

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