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Psychodynamische Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter

Details

Verlag Kohlhammer
Auflage/ Erscheinungsjahr 01.06.2021
Format 20,3 × 14 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 226 Seiten
Gewicht 237
ISBN 9783170326453

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25,00 €


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Zu diesem Buch

Die Psychoanalyse geht von einem dynamischen Unbewussten aus. Dieses steht im Zentrum der Psychodynamischen Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter. Unter ihrem Dach haben sich zwei therapeutische Verfahren entwickelt: die Analytische Psychotherapie und die Tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie.

Das Buch gibt einen grundlegenden Überblick über das Thema, die Geschichte, theoretische und behandlungstechnische Konzepte, den Stand der wissenschaftlichen Forschung und einen Einblick in die therapeutische Praxis. Damit vermittelt es fundierte Kenntnisse der Verfahren und bietet darüber hinaus berufs- und ausbildungspraktische Informationen.

Mit einem Beitrag von Eberhard Windaus.

Inhalt

Geleitwort zur Reihe

1 Einleitung

2 Ursprung und Entwicklung des Verfahrens

  • 2.1 Die Anfänge
  • 2.2 Die infantile Sexualität
  • 2.3 Die Phasen der infantilen Sexualentwicklung
  • 2.4 Übertragung, Gegenübertragung, Widerstand
  • 2.5 Die Ursprünge der Kinderanalyse
    2.5.1 »Tarquinius Superbus«
    2.5.2 Der »Fall Dora«
    2.5.3 Der »Kleine Hans«
  • 2.6 Die »Züricher Schule«
  • 2.7 Die »Wiener Schule«
    2.7.1 Hermine Hug-Hellmuth
    2.7.2 Anna Freud
    2.7.3 Melanie Klein
  • 2.8 Die Kinderanalyse in Deutschland
  • 2.9 Die Britischen Schulen
    2.9.1 Michael Balint
    2.9.2 Wilfred R. Bion
    2.9.3 Donald W. Winnicott
    2.9.4 John Bowlby und die Bindungstheorie
  • 2.10 Michael Fordham
  • 2.11 Heinz Kohut und die Selbstpsychologie
  • 2.12 Relationale Psychoanalyse
  • 2.13 Triangulierung
  • 2.14 Säuglingsforschung
  • 2.15 Das Konzept der Mentalisierung
  • 2.16 Die Entwicklung der psychodynamischen Kinder-und Jugendlichenpsychotherapie im Nachkriegsdeutschland

3 Verwandtschaft mit anderen Verfahren

  • 3.1 Jakob Moreno und das Psychodrama
    3.1.1 Grundlagen des Psychodramas
    3.1.2 Psychotherapeutisches Vorgehen
    3.1.3 Psychoanalyse und Psychodrama
  • 3.2 Virginia Axline: Nicht-direktive Spieltherapie
  • 3.3 Gestalttherapie: Fritz und Laura Perls

4 Wissenschaftliche und therapietheoretische Grundlagen

  • 4.1 Die Psychologie des Unbewussten
  • 4.2 Die psychoanalytische Entwicklungspsychologie
  • 4.3 Die Neurosenlehre
  • 4.4 Übertragung, Gegenübertragung und Szene
  • 4.5 Abwehr
  • 4.6 Das Spiel
  • 4.7 Bindung

5 Kernelemente der Diagnostik

  • 5.1 Nosologische Diagnostik
  • 5.2 Psychodynamische Diagnostik
    5.2.1 Konflikt
    5.2.2 Struktur
  • 5.3 Abwehrmechanismen
  • 5.4 Bindung
  • 5.5 Ressourcen
  • 5.6 Behandlungsvoraussetzungen
  • 5.7 Mittel der psychodynamischen Diagnostik
    5.7.1 Spielbeobachtung, Projektive Testverfahren
    5.7.2 Übertragung, Gegenübertragung, Szene
    5.7.3 Die OPD-KJ 2

6 Kernelemente der Therapie

  • 6.1 Therapeutische Beziehung
    6.1.1 Rahmen
    6.1.2 Setting
    6.13 Arbeitsbündnis
    6.1.4 Gleichschwebende Aufmerksamkeit, Abstinenz und Neutralität
  • 6.2 Halten, Containing, Mentalisierung
  • 6.3 Spiel, Spielen und kreative Gestaltungen
  • 6.4 Deuten
    6.4.1 Wie entsteht eine Deutung?
    6.4.2 Deutungsebenen
    6.4.3 Deutungstechniken
  • 6.5 Elternarbeit

7 Klinisches Fallbeispiel

8 Hauptanwendungsgebiete

9 Settings

10 Klinische Evidenz

  • 10.1 Psychotherapieforschung und klinischer Alltag
  • 10.2 »Junktim zwischen Heilen und Forschen«
  • 10.3 Die Rolle von Authentizität und Spontanität
  • 10.4 Die Evaluation von Deutungen
  • 10.5 Wie valide sind (Re-)Konstruktionen in der Analyse?

11 Institutionelle Verankerung in Deutschland

12 Aus-, Fort- und Weiterbildung

Literatur

Eberhard Windaus: Wissenschaftliche Evidenz der psychodynamischen Psychotherapie im Kindes- und Jugendalter 

  • 1 Einleitung
  • 2 Anwendungsbereiche der Psychotherapie bei Kindern und Jugendlichen
    2.1 Affektive Störungen (F3); einschließlich F94.1; F53
    2.2 Angststörungen und Zwangsstörungen (F40—F42; F93 und F94.0)
    2.3 Somatoforme Störungen und dissoziative Störungen (Konversionsstörungen) (F44-F48)
    2.4 Abhängigkeiten und Missbrauch (F1, F55)
    2.5 Persönlichkeitsstörungen und Verhaltensstörungen (F6)
    2.6 Anpassungs- und Belastungsstörungen (F43)
    2.7 Essstörungen (F50)
    2.8 Nicht-organische Schlafstörungen (F51)
    2.9 Sexuelle Funktionsstörungen (F52)
    2.10 Psychische und soziale Faktoren bei somatischen Krankheiten (F54)
    2.11 Schizophrenie, schizotype und wahnhafte Störungen (F2)
    2.12 Organische, einschließlich symptomatischer psychischer Störungen (FO)
    2.13 Psychische und soziale Faktoren bei Intelligenzminderung (F7) und tiefgreifende Entwicklungsstörungen (F84) 2.14 Hyperkinetische Störungen (F90) und Störungen des Sozialverhaltens und der Emotionen (F91, F93, F94.2—F94.9)
    2.15 Umschriebene Entwicklungsstörungen (F80—F83)
    2.16 Störungen der Ausscheidung (F98.0, F98.1)
    2.17 Regulationsstörungen/Fütterstörungen (F98.2)
    2.18 Ticstörungen und Stereotypien (F95 und F98.4)
  • Literatur
  • Stichwortverzeichnis

Der Autor

Arne Burchartz, Dipl.-Päd., ist Kinder- und Jugendlichenpsychotherapeut mit eigener Praxis. Er ist als Dozent und Supervisor an den Psychoanalytischen Instituten Stuttgart und Würzburg sowie als KBV-Gutachter tätig.

Rezensionen

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