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Psychodynamische Behandlung psychotischer Störungen

Wenn die Grenze der Fall ist

Details

Verlag Kohlhammer
Auflage/ Erscheinungsjahr 19.09.2018
Format 20,5 × 14 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 233 Seiten
Abbildungen 1 Abb.
Gewicht 393
Reihe Psychoanalyse im 21. Jahrhundert
ISBN 9783170308305

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29,00 €


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Zu diesem Buch

Psychotherapie bei Psychosen ist ein essenzieller Teil ambulanter wie stationärer Behandlung. Aktuelle psychodynamische Konzepte dazu verbinden klassische, auf das subjektive Erleben zentrierte Sichtweisen mit Befunden aus Entwicklungs- und Traumapsychologie, Affekt- und Interaktionsforschung sowie der Neurobiologie. Psychotische Kernphänomene wie etwa der Verlust stabiler Grenzen zwischen Subjekt und Objekt lassen sich so verstehen und in therapeutischen Beziehungen bearbeiten. Der psychodynamische Zugang zu Psychosen wird in diesem Buch fundiert theoretisch und mit vielen Fallbeispielen auch praktisch vermittelt, ebenso Fragen von Behandlung und Ausbildung.

Aus dem Inhalt

Geleitwort zur Reihe
Vorwort des Autors

1 Überblick und Einstieg

  • 1.1 Überblick
  • 1.2 Eine Fallgeschichte
  • 1.2.1 Gift schützt

2 Wie Psychosen zum Gegenstand werden

  • 2.1 Symptomatik und Epidemiologie
  • 2.2 ICD-10: Von der Krankheitseinheit zur Störungskategorie
  • 2.3 Alternativen
  • 2.4 Wie wird »Psychose« rezipiert?

3 Geschichte: Von Ansätzen, über Psychosen wissenschaftlich zu sprechen

  • 3.1 Das 19. Jahrhundert –Hirnpsychiatrie und Funktionen
  • 3.2 Kraepelin und die Folgen –die Etablierung einer paradigmatischen Trennlinie
  • 3.3 Alternativen in der Psychiatrie
  • 3.4 Eine andere Trennlinie –wo und unter welchen Umständen sich Psychosen ereignen

4 Psychodynamische Psychosenkonzepte - Eine Auswahl im Überblick

  • 4.1 Triebtheorie
  • 4.2 Ich-Psychologie
  • 4.3 Objektbeziehungstheorie
  • 4.4 Selbstpsychologie
  • 4.5 Psychoanalyse oder Psychodynamik? Begriffe und Begrifflichkeiten
  • 4.6 Mehrschichtigkeit und Ebenen verbindende Funktionen

5 Spiegelung, Symbolbildung und Körper

  • 5.1 Transzendenz, Spiegelung und Beeinflussung
  • 5.2 Symbolisierung
  • 5.3 Fallgeschichten
  • 5.4 Spaltung
  • 5.5 Negativität
  • 5.6 Regression oder anderes Format?
  • 5.7 Körper und Psychose –Körper in Psychose

6 Psychosen in Beziehung

  • 6.1 Interpersonalität und Intersubjektivität
  • 6.2 Mentalisierung
  • 6.3 Bindung
  • 6.4 Trauma und Psychose
  • 6.5 Affekte
  • 6.6 Kontingenzen und Referenzen
  • 6.6.1 Kontingenzen
  • 6.6.2 Referenzen
  • 6.7 Grenzen
  • 6.8 Biologische und neurowissenschaftliche Befunde

7 Therapie

  • 7.1 Zugang zum psychotischen Dilemma
  • 7.2 Ein Modell
    7.2.1 Störungen der Affektwahrnehmung
    7.2.2 Störungen der Affekttoleranz
    7.2.3 Störungen der des Erlebens
  • 7.3 Weitere Grundlagen
    7.3.1 Wahn und Halluzinationen
    7.3.2 Übertragung und Gegenübertragung
    7.3.3 Tangenzialer Interventionsstil
    7.3.4 Biografie und Anamnese
    7.3.5 Gesamtbehandlungsplan und Kooperationen
  • 7.3.6 Suizidalität
    7.3.7 Pharmakotherapie
  • 7.4 Indikationsstellung, Wahl des Settings und Einbeziehung von Bezugspersonen
    7.4.1 Indikation
    7.4.2 Wahl des Settings
    7.4.3 Einbeziehung von Bezugspersonen
    7.4.4 Stationäre Behandlung
  • 7.5 Künstlerisch-kreative Verfahren
  • 7.6 Empirische Daten zur therapeutischen Wirksamkeit
  • 7.7 Das Ende der Psychose

8 Fazit und Asublick

Literaturverzeichnis / Stichwortverzeichnis

Über den Autor

Dr. med. Michael Dümpelmann, Nervenarzt und Psychoanalytiker, implementierte und leitete im Asklepios Fachklinikum Tiefenbrunn die dortige Abteilung für Psychosenpsychotherapie.

Rezensionen

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