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Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie für Kinder und Jugendliche - Block II

Filmdokumentation - Vertiefung PITT-KID® in München - Block II - 3 DVD

Details

Verlag Auditorium-Netzwerk, Verlag für audiovisuelle Medien
Auflage/ Erscheinungsjahr 2020
Einbandart/ Medium/ Ausstattung DVD in Box
Seiten/ Spieldauer 3 DVD`s
ISBN 978-3-89806-303-6

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Block II (3 DVDs)

74,00 €


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Zu diesem DVD-Set

Block II:

  • Störungen des therapeutischen Prozesses, Arbeit mit destruktiven Anteilen, traumatischen Reinszenierungen. Traumakonfrontation, Bildschirm-Beobachtertechnik, entlang der Entwicklungssituation des Kindes bzw. Jugendlichen.

Ausserdem lieferbar

Block I:

  • Diagnostik, Psychoeduktion;
    stabilisierende, distanzierende Maßnahmen und Übungen sowie die Arbeit mit den inneren jüngeren Kindern/Anteilen in Theorie und Praxis werden vermittelt.

Kurs

  • "Psychodynamisch Imaginative Traumatherapie für Kinder und Jugendliche",
    02. bis 04. März 2020 und
    18. bis 20. Mai 2020 in München.

PITT-KID ist ein psychodynamisches Verfahren, das sich um eine Integration verschiedener Ansätze bemüht, die sich in der Behandlung von traumatisierten PatientInnen als hilfreich erwiesen haben. Insbesondere bei chronisch-komplexen Traumafolgestörungen hat sich PITT-KID bewährt. Auch bei der Arbeit mit akut seelisch erschütterten Kindern und Jugendlichen ist der Einsatz von Behandlungselementen von PITT-KID sinnvoll. Es leitet sich vom Vorgehen des PITT-Verfahrens ab, das von Prof. Luise Reddemann für erwachsene PatientInnen erarbeitet wurde.

Der soziale Kontext aus familientherapeutischer, systemischer Perspektive wird traumapsychologisch fundiert ebenso berücksichtigt wie entwicklungsbezogene Aspekte der Behandlung von Kindern und Jugendlichen. Insbesondere geht es um die Nutzung entwicklungsabhängiger Quellen der Kraft sowie die imaginative Arbeit im Spiel und bei gedanklicher Auseinandersetzung, die viele PatientInnen/KlientInnen da abholt, wo sie ohnehin Ressourcen haben.

Von der Deutschsprachigen Gesellschaft für Psychotraumatologie e.V. (DeGPT) (Zusatzqualifikation "Spezielle Psychotraumatherapie mit Kindern und Jugendlichen") ist PITT-KID als Behandlungsverfahren bei schwerer, chronifizierter PTBS mit komplexer komorbider Symptomatik bei Kindern und Jugendlichen anerkannt. Die Wilhelms-Universität Münster hat die Wirksamkeit des Verfahrens in einer Evaluationsstudie nachgewiesen.

PITT-KID orientiert sich an Janets 3-Phasenmodell der Traumatherapie:

Phase I: Stabilisierungsphase, in der es um die Ich-Stärkung, Symptomreduktion und Ressourcenmobilisierung geht. Hierzu gehört die Arbeit mit stabilisierenden Imaginationen, Affekt-und Dissoziationskontrolle mit Hilfe von Achtsamkeits- und Imaginationsarbeit, die Arbeit auf der "inneren Bühne" i. S. angewandter Ego-State-Therapie, insbesondere die Arbeit mit verletzten Anteilen und verletzenden Anteilen (Täterintrojekten) mit dem Kind und seinem stützenden sozialen Umfeld.

Phase II: Traumakonfrontation, u. a. mittels Bildschirm-Beobachtertechnik.

Phase III: Integration, Trauern und Neubeginn.

PITT-KID berücksichtigt konsequent entwicklungspsychologische Aspekte von Symptomatik und Therapie sowie gender-spezifische Gesichtspunkte. Es wird die Versorgung von Kindern ab dem Kindergartenalter (ca. drei Jahre) erarbeitet.

Lieferbarkeitshinweis

Bei der SFB als Archivbestand zum Angebotspreis; vergriffen.

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