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Psychodynamik des primitiven Denkens

Details

Verlag Franz Deuticke, Leipzig und Wien
Auflage/ Erscheinungsjahr 1933, EA
Format 14,8 × 23,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung OBrosch.
Seiten/ Spieldauer 57 Seiten
SFB Artikelnummer (SFB_ID) SFB-004897_AQ

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Aus dem Vorwort des Autors zu dieser Ausgabe

»Der fundamentale Fehler, der bei aller Beurteilung primitiver Kunst und anderer Erscheinungen des primitiven menschlichen Lebens (hauptsächlich der bis heute noch so ganz ungelösten Probleme des Totemismus, der Exogamie und verschiedenster kultischer Gebräuche kulturarmer Völker) immer wieder begangen wird, ist die völlige Ignorierung der primitiven Psychologie.

Wohl wird allgemein angenommen, der „Künstler" und Höhlenmaler der Quartärzeit, 20.000 v. Chr., hätten „primitiver" gedacht als wir. Doch stellt man es sich offenbar so vor, als hätte er nur „weniger gut" gedacht als wir, nicht aber „anders". Man sagt also „noch nicht so gut", anstatt „noch nicht so" wie wir. Als meinte man, die Psychogenesis bestünde in einer bloßen graduellen Entwicklung geistiger Eigenschaften und Fähigkeiten, die Psyche des Urmenschen wäre wohl „schwächer", nicht aber von der unsrigen artverschieden gewesen.

Das Studium der prähistorischen Kunst sowohl, als das der Kultur heutiger kulturarmer Völker (Archäologie und Ethnologie) liefert mir unerschöpfliche Beweise für die Kichtigkeit meiner alten Überzeugung, daß das Denken in der Psychogenesis nicht nur eine quantitative, sondern hauptsächlich eine qualitative Entwicklung passierte; daß die Primitiven von heute und die prähistorischer Zeiten nicht „weniger gut", sondern „anders" dachten als wir.« (Aus der Einleitung)

Aus dem Inhalt

  • Über eine psychogenetische Vorstufe des Denkens (Das assoziative Denken)
  • Die zivilisatorischen Vorbedingungen der Kultur
  • Die Höhlenmalerei der Quartärzeit
  • Beiträge zur bildenden Kunst des prähistorischen Bauerntums
  • Die Schönheit

Zum Erhaltungszustand

Im Klassischen Fachantiquariat der SFB ein vergleichsweise noch gut erhaltenes Exemplar, unbeschnitten und innen ohne Anstreichungen o. Ä.; der dünne Broschurumschlag altersbedingt etwas ausgeblichen und abgegriffen und mit je zwei kleinen Rostflecken entlang der Bindung durch Metallklammern. - SELTEN!

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