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Freimüller, Tobias (Hg.)

Psychoanalyse und Protest

Alexander Mitscherlich und die "Achtundsechziger"

Details

Verlag Wallstein
Auflage/ Erscheinungsjahr 13.08.2008
Format 12,7 × 1,6 × 21,3 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 211 Seiten
Reihe Jena Center Geschichte des 20. Jahrhunderts. Vorträge und Kolloquien, Band 4
ISBN 9783835303546

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18,00 €


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Zu diesem Buch

Das Buch versammelt die Beiträge eines Symposiums, welches aus Anlaß des 100. Geburtstages von Alexander Mitscherlich (1908-1982) am 20. September 2008 stattfand.

Die »Achtundsechziger« in der Bundesrepublik bezogen sich theoretisch auf den Marxismus und auf die »Kritische Theorie«, aber auch und nicht zuletzt auf Psychoanalyse und Sozialpsychologie. Alexander Mitscherlich verkörperte diese Wissenschaften damals wie kein anderer und wurde zu einer der wichtigsten Identifikationsfiguren der Protestbewegung. Deren Dienstjubiläum und Mitscherlichs 100. Geburtstag sind Anlass, über die Zusammenhänge zwischen Psychoanalyse und Protest, aber auch über die Rolle des »öffentlichen Intellektuellen« in der Bundesrepublik der sechziger Jahre noch einmal neu nachzudenken.

Inhalt des Bandes

NORBERT FREI: Warum Mirscherlich? Eine Einfuhrung

HANS-MARTIN LOHMANN. Von Idealisierungen und kritischen Nachfragen. Eine Wiederannäherung an Alexander Mitscherlich

I. MASSENPSYCHOLOGIE

  • MARTIN DEHLI: Vom »Untergang des Abendlandes« zum »Unbehagen in der Kultur«. Spuren des Konservativen in Mitscherlichs Sozialpsychologie
  • KAROLA BREDE: "Revolution in der affluent society«. Desiderate einer politischen Sozialpsychologie
  • Diskussion

II. GEGENWARTSDIAGNOSEN

  • PAUL NOLTE: Von der Gesellschaftsstruktur zur Seelenverfassung. Die Psychologisierung der Sozialdiagnose in den sechziger Jahren
  • TIM SCHANETZKY: Anstiftung zum Unfrieden. Mitscherlich und die abstrakte Kunst des Städtebaus
  • Diskussion

III. NS-VERGANGENHEIT

  • TOBIAS FREIMÜLLER: Verdrängung und Bewältigung. Alexander Mitscherlich und die NS-Vergangenheit
  • CHRISTIAN SCHNEIDER; Die Unfähigkeit zu trauern. Von der Diagnose zur Parole
  • Diskussion

IV. GENERATIONENKONFLIKTE

  • ULRIKE JUREIT: Geliehene Väter. Alexander Mitscherlich und das Bedürfnis nach generationeller Selbstverortung im 20. Jahrhundert
  • MICHA BRUMLIK: Ein Missverständnis? Alexander Mitscherlich und die antiautoritäre Studentenbewegung
  • Diskussion

Nachwort / Literatur / Abkürzungen / Autoren und Diskutanten /Namenverzeichnis.

Über den Herausgeber

Tobias Freimüller, geb. 1973, ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Neuere und Neueste Geschichte an der Friedrich-Schiller-Universität Jena.

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