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Junkers, Gabriele (Hg.)

Psychoanalyse leben und bewahren

Für ein kollegiales Miteinander in psychoanalytischen Institutionen

Details

Verlag Psychosozial-Verlag
Auflage/ Erscheinungsjahr 03.2022
Format 21 × 14,8 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 241 Seiten
Gewicht 358
Reihe Bibliothek der Psychoanalyse
ISBN 9783837931365

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32,90 €


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Zu diesem Reader

Wie läßt sich das Essentielle von ´Psychoanalyse` bewahren, durch gute (Lehr-)Analysen und eine profunde Ausbildung in reifer Kolegialität und guter Zusammenarbeit erhalten und tradieren?

Wie die Herausgeberin befindet, gehe es bei der Diskussion über psychoanalytische Institutionen häufig um Unzufriedenheit mit dem kollegialen Miteinander. Vor dieser etwas eng geführten Annahme beleuchten die von der Herausgeberin gewonnenen /dazu eingeladenen AutorInnen die institutionellen Dynamiken in psychoanalytischen Organisationen – ein Thema, das lange Zeit ein Stiefkind der Psychoanalyse war, jedoch heute immer mehr an Bedeutung gewinnt.

Vorgestellt wird ein gewisses Spektrum möglicher Probleme sowie Ursachen von ´Unbehagen`. Überlegungen aus unterschiedlichen Perspektiven sollen zur Reflexion und Diskussion institutioneller Zusammenarbeit in psychoanalytischen Gruppen, Instituten und Gesellschaften anregen. Vor einem historischen Hintergrund wird zu zeigen veruicht, wie institutionelle Konflikte von Generation zu Generation weitergegeben werden. Gemeinsam ist allen AutorInnen die Betonung des Miteinanders als Basis einer gemeinsamen Verantwortungsethik, die nur dann verwirklicht werden kann, wenn jedes Gruppenmitglied bereit ist, ein Stück Selbstanalyse »als soziales Wesen in der Gemeinschaft« zu betreiben und kritisch zu prüfen, wie es zu einer kollegialeren Ethik und zu einem konstruktiven Arbeitsklima in der Gruppe beitragen kann.

Die Beiträge des Bandes

  • Gabriele Junkers: Wie es zu diesem Buch kam
  • Martin Teising: Die Institutionalisierung der Psychoanalyse
  • Serge Frisch: Der Psychoanalytiker und seine Gesellschaft
  • Gabriele Junkers: Containment und Weiterentwicklung einer bewahrenden Institution – eine Herausforderung für Psychoanalytiker
  • Harriet L. Wolfe: Der Geschwisterkomplex und die Geschwisterbindung. Konfliktreaktivierung und -verarbeitung in psychoanalytischen Institutionen
  • Stefano Bolognini: Gedanken zur institutionellen Familie des Analytikers und der Vorschlag für eine ›vierte Säule‹ in der Ausbildung. Aspekte und Probleme der Übertragungsdynamik während der psychoanalytischen Ausbildung
  • Philip Stokoe: Neugier, der Realität ins Auge sehen und der Widerstand gegen die Strukturierung psychoanalytischer Organisationen
  • B. Miguel Leivi. Einige dunkle Seiten des institutionellen Lebens und der institutionellen Intimität
  • David Tuckett: Psychoanalytische Institutionen und wie sie der Psychoanalyse helfen werden – wenn wir sie lassen
  • Cláudio Laks Eizirik: Neue psychoanalytische Gruppen entwickeln, halten und containen
  • Gabriele Junkers: Ausblick

Die Herausgeberin

Gabriele Junkers, Dr. phil.; Dipl.-Psych., Psychoanalytikerin und Lehranalytikerin, ist Mitglied der Deutschen Psychoanalytischen Vereinigung sowie der IPV. Sie arbeitet in eigener Praxis. Von 1996–2000 gab sie das Bulletin der Europäischen psychoanalytischen Föderation (EPF) »Psychoanalyse in Europa« heraus und war von 2000–2004 Generalsekretärin der EPF. Von 2004–2007 leitete sie die Europäische Arbeitsgruppe zur psychoanalytischen Ausbildung. Gegenwärtig ist sie Vorsitzende des Ethikrates der DPV sowie des Internationalen (IPA) Kommittees zum Thema »Altern – von Patienten und Psychoanalytikern«. Sie hat mehr als 30 Jahre im Bereich der Gerontologie gearbeitet, ein stationäres Rehabilitationsprogramm für erstmals im Alter erkrankte ältere Menschen entworfen und umgesetzt sowie über psychische Krankheit im Alter und deren Behandlung geschrieben (Klinische Psychologie und Psychosomatik des Alterns, Schattauer).

Quelle: Psychosozial Vlg.

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