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Soeben erschienen

Psychoanalyse

Zur Kritik der Beliebigkeit in der Psychoanalyse, Band 4

Details

Verlag Psychosozial-Verlag
Auflage/ Erscheinungsjahr 06.2017
Format 21 × 14,8 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Hardcover
Seiten/ Spieldauer 232 Seiten
ISBN 9783837926347

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29,90 €


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Zu diesem Band der Reihe

Im vorliegenden Band der Schriften sind Aufsätze des in Saarbrücken lebenden Psychoanalytikers Siegfried Zepf (´Psychoanalytische Neurosenlehre`), ehemals Leiter des dortigen psychoanalytischen Instituts, renommierter Autor - und aktiver Lehranalytiker versammelt, die eine Reihe von strittigen und kontrovers diskutierten Themen innerhalb der Psychoanalyse in den Blick nehmen.

Er geht unter anderem auf das verbreitete (Selbst-)Verständnis der Psychoanalyse und ihrer VertreterInnen als einer Naturwissenschaft und ihr Verhältnis zu den Neurowissenschaften ein; er diskutiert metapsychologische Begriffe und Theoriebildungen: vor allem Freuds Triebtheorie sowie Konzepte des Ödipuskomplexes und des Penisneids. Und Zepf befaßt sich mit der verbreiteten Abstinenz der Psychoanalyse und ihrem weitgehenden Verzicht auf eine laut, mit Vehemenz und kompetent vorgebrachte Einmischung in die zahlreichen aktuellen gesellschaftlichen und sozialpolitischen Diskurse und Konflikte. - Psychoanalytiker, mutiert zu mit Goldstaub umhauchten dienstbeflissenen Trittbrettfahrern und Reparaturgehilfen im Dienste eines antiintellektuellen, bieder-langweiligen Mittelmaßes und seiner Klasse?

Aber auch die Folgen einer zunehmenden Verschiebung der Primärsozialisation von der (Rest-)Familie hin zu Kitas und Ganztagsschulen, weil mit Blick auf die Demographie jede Hand im Land gebraucht werden wird, um die Besitzstände zu wahren, werden von Zepf in den Blick genommen. Im Bereich der psychoanalytischen Therapie thematisiert er schließlich die empirisch gestützte Wirksamkeitsforschung von psychoanalytischen Psychotherapien und die Gestaltung der psychoanalytischen Aus- und Weiterbildung.

Inhalt

  • Statt eines Vorworts: Psychoanalyse heute – Eine Pseudowissenschaft?
  • Kommentar zu Kernbergs Aufsatz »Suicide prevention for psychoanalytic institutes and societies«
  • Fünf Thesen zur Einrichtung eines´Ausbildungsganges für eine psychoanalytische Sozialpsychologie
  • Würden sich kleine Kinder für ihre Betreuung Kitas ausdenken?
  • Psychoanalytische Überlegungen zur Primärsozialisation in Kindertagesstätten
  • Kommentar zu Benecke, Billhardt & Alhabbo (2013): Wozu all das Neuro-Bashing?
  • Psychoanalyse als Naturwissenschaft – Überlegungen zu Freuds szientistischem »Selbstmissverständnis«
  • Psychoanalytische Behandlungen und empirische Wirksamkeitsforschung – Ein Kommentar
  • Freuds Triebtheorie – Aufklärung oder Mystifizierung?
  • Ödipus und der Ödipuskomplex
  • Penisneid und der weibliche Ödipuskomplex. - Ein Plädoyer für die Wiederaufnahme einer bislang wirkungslosen Debatte
  • »Das Unbehagen in der Kultur« – nochmals betrachtet.

Der Autor

Siegfried Zepf, Prof. em. Dr. med., Jahrgang 1937, ist Lehranalytiker (DPG, DGPT) am Saarländischen Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie und ehemaliger Direktor des Instituts für Psychoanalyse, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin der Universitätskliniken des Saarlandes.

Stand: November 2015

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