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Psychoanalyse ( 3 Bände)

Aufsätze zu epistemologischen und sozialpsychologischen Fragen sowie zu den theoretischen und therapeutischen Konzepten

Details

Verlag Psychosozial-Verlag
Auflage/ Erscheinungsjahr 05.2013
Format 21 × 14,8 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Hardcover
Seiten/ Spieldauer zusammen 1150 Seiten
ISBN 9783837922790

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Merkliste

Zu dieser Ausgabe

Die hier versammelten Aufsätze des Autors gliedern sich in Arbeiten zu epistemologischen, sozialpsychologischen, theoretischen und therapeutischen Fragen der Psychoanalyse und stellen einen Versuch dar, psychoanalytische Konzepte wieder zu vereinheitlichen und die Erinnerung an die Psychoanalyse als eine kritische Sozialwissenschaft aufrechtzuerhalten.

Darüber hinaus plädieren sie für die Psychoanalyse als eigenständige Wissenschaft vom Seelischen und wenden sich entschieden gegen die postmoderne Beliebigkeit des »anything goes« sowie gegen die Auffassung, dass eine Wissenschaft, die zögert, ihre Gründer zu vergessen, verloren ist (Whitehead). Getragen von Freuds Ernsthaftigkeit, Wahrheitsliebe sowie kritischer und selbstkritischer Einstellung, stehen die Texte für eine differenzierte Auseinandersetzung mit seinen Denkfiguren, die insbesondere die Systematik durchsichtig werden lassen, in der Freuds theoretische, technische und therapeutische Konzepte stehen.

Inhalt

Band 1

Einführung

Arbeiten zu epistemologischen Fragen in der Psychoanalyse

  • 1 Der Konstruktivismus in der Psychoanalyse
  • 2 »Man bitte, eine Auge zuzudrücken« – Von Freuds Verführungstheorie zur Theorie des Ödipuskomplexes und zurück
  • 3 Bindungstheorie und Psychoanalyse
  • 4 Die Gedankenwelt Wilfred R. Bions – Ein genialer Wurf?
  • 5 Psychoanalyse und Säuglingsbeobachtung
  • 6 Psychoanalyse und empirische Forschung in der Psychotherapie – Methodologische Probleme
  • 7 Metapsychologie – Ein Plädoyer für die Wiederaufnahme einer Debatte

Arbeiten zu Fragen einer psychoanalytischen Sozialpsychologie

  • 8 Das Verhältnis von Unbewusstem und Bewusstsein in der Psychoanalyse und im historischem Materialismus
  • 9 Konsumverhalten und Identität – Psychoanalytische Überlegungen
  • 10 Anmerkungen zu Otto Kernbergs Aufsatz »Psychoanalytische Beiträge zur Verhinderung gesellschaftlich sanktionierter Gewalt«
  • 11 Pop-Konzerte – Symbol und Instrumentaliserung unsagbarer Erfahrungen?

Band 2

Arbeiten zu den theoretischen Konzepten der Psychoanalyse

  • 12 Über den Zusammenhang von Bewusstsein vorbewusst, unbewusst und Sprache – Freuds Konzeptualisierungsversuche
  • 13 Affekt, Spiel, Sprache – Grundsätzliches zur Entwicklung des kindlichen Denkens
  • 14 Zur Psychodynamik des infantilen Autismus
  • 15 Libido und psychische Energie – Freuds Konzepte nochmals betrachtet
  • 16 Das Konzept der Funktionslust – Sollten wir es verabschieden?
  • 17 Formen der Identifizierung – Freuds Konzepte neu organisiert
  • 18 Das Konzept der »psychischen Realität«
  • 19 Agieren, Symptom- und Ersatzhandlungen
  • 20 Brauchen wir das Konzept der Spaltung?
  • 21 Über Rationalisierung und Intellektualisierung
  • 22 Trauma und traumatische Neurose – Versuch einer Klärung der Konzepte Freuds

Arbeiten zu den therapeutischen Konzepten der Psychoanalyse

  • 23 Der psychoanalytische Prozess und Freuds Konzepte Übertragung und Übertragungsneurose
  • 24 Einige Gedanken zum Verhältnis von Empathie und Gegenübertragung
  • 25 Über Abstinenz und Neutralität
  • 26 Durcharbeiten, Ersatzbildungen und Widerstand
  • 27 Der »blinde Fleck« im Gesichtsfeld des Analytikers und einige seiner Folgen.

Band 3

Epistemologische Arbeiten

  • 28 Die soziale Funktion des psychoanalytischen Theoriepluralismus
  • 29 Die »Gesundheit zum Tode« – Psychoanalyse jenseits der Lust
  • 30 Der geheime Gegenstand der wissenschaftslogischen Explikation sozialwissenschaftlicher Forschungspraxis
  • 31 Die Struktur der Diagnostik in der Humanmedizin und der psychoanalytischen Psychotherapie
  • Sozialpsychologische Arbeiten
  • 32 Nine eleven – Welche Bedeutung hat dieses Datum für uns?
  • 33 Grenzenlose Erfüllung durch Unerfüllbarkeit – Die Geliebte und der Mann ihrer Wahl
  • 34 Die zwiespältige Funktion der christlichen Religion: Affirmativer Trost und kategorischer Imperativ
  • 35 »Wo sind wir, wenn wir Musik hören?«
  • Arbeiten zu den theoretischen Konzepten der Psychoanalyse
  • 36 Kritische Anmerkungen zum Narzissmus-Konzept von Otto Kernberg
  • 37 Der Freudsche Triebbegriff – Was kann bleiben?
  • 38 Realität und Phantasie – Zum Trauma-Begriff Sigmund Freuds
  • 39 Ich-Funktionen und Interaktionsformen
  • 40 Abwehr, Verdrängung und Ersatzbildung – Die Beziehung der Konzepte Freuds neu organisiert
  • 41 Zur Anwendung des Begriffs der »Verleugnung« in der Psychoanalyse
  • 42 Was sind Emotionen?
  • 43 Affekt und mimisches Verhalten
  • Arbeiten zu den psychosomatischen Konzepten der Psychoanalyse
  • 44 Die Diagnose psychosomatischer Erkrankungen als Problem des ärztlichen Erkennens
  • 45 Das Modell der nicht-trivialen Maschine oder die semiotische Alternative
  • 46 »Pensée opératoire« – Das theoretische Konzept der französischen psychosomatische Schule
  • 47 Die Struktur subjektiver Krankheitstheorien psychoneuotischer und psychosomatischer Patienten
  • 48 Einige Notizen zu Freuds Konversionskonzept
  • 49 Psychotherapie bei Patienten mit Colitis ulcerosa – Ein Vergleich
  • 50 Epistemologische und psychoanalytische Anmerkungen zur psychosomatischen Symptombildung.

Hinweis: Die Bände können auch einzeln erworben werden

Stimmen zu dieser Ausgabe

»Mit seiner streng aufklärerischen Intention und der Konsequenz, diese so klar wie möglich umzusetzen, ist Zepf in der gegenwärtigen Landschaft psychoanalytischer Theoriebildung ein Solitär. Aber nicht nur in der äußerlichen Übereinstimmung, daß Zepf jetzt ebenso eine dreibändige Neurosenlehre und eine zweibändige Aufsatzsammlung vorgelegt hat, sondern vielmehr in seiner Art zu denken, die auf kostbare Weise enzyklopädisches Wissen mit kritischer Leidenschaft und unbedingtem Erkenntnisdrang verbindet, ist er Otto Fenichel vergleichbar.«

Philipp Soldt, in: Zeitschrift für psychoanalytische Theorie und Praxis, Jahrgang XXVII, 2012, 3/4

Die vollständige Besprechung kann hier nachgelesn werden: www.zptp.eu

Der Autor

Siegfried Zepf, Prof. em. Dr. med., Jahrhang 1937, ist Lehranalytiker (DPG, DGPT) am Saarländischen Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie und ehemaliger Direktor des Instituts für Psychoanalyse, Psychotherapie und Psychosomatische Medizin der Universitätskliniken des Saarlandes.

Stand: November 2015

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