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Susanne Döll-Hentschker; Herbert Will (Hg.)

PSYCHE - Zeitschrift für Psychoanalyse und ihre Anwendungen

Ausgabe 9/10 2020 - ›Eifersucht‹

Details

Verlag Klett-Cotta
Auflage/ Erscheinungsjahr 1.09.2020
Format 23,4 × 15,3 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 195 Seiten
Gewicht 380
Reihe PSYCHE, 74. Jahrgang, Ausgabe 9/10
ISBN 9783608973587

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34,00 €


Merkliste

Zu diesem Themenband der PSYCHE

Das traditionell im Herbst erscheinende Doppelheft der PSYCHE ist in diesme Jahr dem Thema »Eifersucht« gewidmet.

Die Beiträge des Heftes

  • Editorial - Herbert Will & Susanne Döll-Hentschker

ÜBERSICHTSARTIKEL

  • Susanne Döll-Hentschker: Eifersucht – aus verschiedenen Perspektiven betrachtet
  • Herbert Will: Schicksale der Eifersucht. Ein psychoanalytisches Prozessmodell

HAUPTBEITRÄGE

  • Christine Walde: Die Entdeckung der Eifersucht im antiken Rom
  • Achim Geisenhanslüke: Ein hässliches Gefühl?
    Zur Geschichte der Eifersucht in der Psychoanalyse und der Literatur
  • Daniel Barth: Besetzung, Neid und Eifersucht
  • Carine Minne: Krankhafte Eifersucht und destruktiver Neid?
  • Lutz Garrels: Destruktive Umformungen von Begehren.
    Eine Untersuchung sexueller Eifersucht mit Einbindung eines Falls aus der Literatur

Aus der Verlagsankündigung

Einleitend gibt Susanne Döll-Hentschker eine Literaturübersicht über emotionspsychologische, soziologische und psychoanalytische Arbeiten zur Eifersucht.

In ihrer Studie zu den Liebeselegien der altrömischen Dichter Properz und Ovid spürt Christine Walde der Entdeckung – oder auch: Erfindung – einer Gefühlskultur der Intimität nach, in der auch das – noch nicht auf den Begriff der Eifersucht gebrachte – Leiden an enttäuschter Zweisamkeit prominenten Raum einnimmt.

Achim Geisenhanslüke entwickelt in seiner Lektüre der »Novelle vom maßlos Wissbegierigen« aus Cervantes’ »Don Quijote« vor der Folie von Freuds Ausführungen zur Eifersuchtsparanoia eine erstaunlich moderne Deutung dieses »hässlichen Gefühls«.

In einem weiteren Überblicksartikel skizziert Herbert Will ein psychoanalytisches Prozessmodell gesunder und pathologischer »Schicksale der Eifersucht«, die er im Gegensatz zum Neid als triadische Struktur beschreibt.

Auch Daniel Barth und Carine Minne loten in ihren klinischen Beiträgen jeweils die entwicklungspsychologischen Unterschiede zwischen Eifersucht und Neid aus, Barth im Hinblick auf die Frage von Besitz und Besetzung, Minne mit Blick auf die Destruktivität.

An einem Roman von Julian Barnes illustriert Lutz Garrels die perverse Sexualisierung der eifersüchtigen Szene und deren Funktion für das narzisstische Gleichgewicht des krankhaft Eifersüchtigen.

Abschließend lenkt Dhwani Shah die Aufmerksamkeit auf Eifersuchtsgefühle des Analytikers in der Gegenübertragung und umreißt deren praktische und theoretische Bedeutung.

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