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Schmidt-Radefeldt, Jürgen (Hg.)

Paul Valéry - Werke

Frankfurter Ausgabe in 7 Bänden (Neuausgabe 2021)

Details

Verlag Suhrkamp
Auflage/ Erscheinungsjahr 25.09.2021
Format 19 × 12,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Reihe Paul Valéry-Werkausgabe
SFB Artikelnummer (SFB_ID) SFB-WA-01-07

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Bände 1-7 (=Alles)

137,00 €


Merkliste

»Jede Sicht der Dinge, die nicht befremdet, ist falsch

Paul Valéry

Die Frankfurter Ausgabe in 7 Bänden, herausgegeben von den Übersetzern Alfred Blüher und Jürgen Schmidt-Radefeldt, erscheint in sieben Einzelbänden. Sie enthält die komplette Lyrik- und Prosasammlung, begleitende literaturtheoretische Schriften zur Dichtkunst und Übersetzungstheorie, Theaterstücke, Dialoge und eine umfassende Sammlung von Reden, Essays und Briefen zur Philosophie, Politik, Zeitgeschichte, Ästhetik, Kunst und Wissenschaft.

Ausgabe in 7 Bänden

  • Band 1: Dichtung und Prosa
  • Band 2: Dialoge und Theater
  • Band 3: Zur Literatur
  • Band 4: Zur Philosophie und Wissenschaft
  • Band 5: Zur Theorie der Dichtkunst und vermischte Gedanken
  • Band 6: Zur Ästhetik und Philosophie der Künste
  • Band 7: Zur Zeitgeschichte und Politik

Der Autor

Paul Valéry wird 1871 im südfranzösischen Sète als Sohn von Barthélémy Valéry, einem Beamten bei der französischen Zollverwaltung, und der Italienerin Fanny Grassi geboren. Bereits als Schüler tritt Valéry mit Dichtungen hervor und setzt diese während des Jurastudiums in Montpellier fort. Die sogenannte Nacht von Genua (1892) führt jedoch zunächst zu der Entscheidung, sich vom praktischen Dichten ab- und der bedingungslosen Selbstanalyse des Geistes und Bewußtseins zuzuwenden. 1894 beginnt Paul Valéry seine Cahiers zu schreiben: längere und kürzere Gedanken zu allen Bereichen des intellektuellen Lebens und der Wissenschaften. Bekannt wird er schon früh durch seinen Essay Einführung in die Methode des Leonardo da Vinci, 1894, und durch das Prosawerk Der Abend mit Monsieur Teste, 1895. Ein verändertes Umfeld in Paris führt zur Eheschließung mit Jeannie Gobillard, zu einer bürgerlichen Lebensweise, zum Besuch literarischer und intellektueller Salons. Nach großen dichterischen Erfolgen mit La jeune Parque 1917 (ins Deutsche übertragen durch Paul Celan) und der Sammlung Charmes 1922 (durch Rilke), was Valéry Anfang der zwanziger Jahre laut Umfrage zum größten lebenden Dichter Frankreichs avancieren läßt, folgen große kulturpolitische und dichtungspoetische Essays und zwei Jahrzehnte Vortragsreisen durch ganz Europa. Seit 1926 ist Paul Valéry Mitglied der Académie française, 1931 wird ihm die Ehrendoktorwürde der Universität Oxford verliehen, 1933 wird er Administrator des neugegründeten Centre Universitaire méditerranéen in Nizza, 1937 Inhaber eines eigens für ihn eingerichteten Lehrstuhls für Poetik am Collège de France. Nach Paul Valérys Tod am 20. Juli 1945 ordnet de Gaulle ein Staatsbegräbnis an. (Quelle: Suhrkamp Vlg.)

Rezensionen

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