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Paul Klees geheime Symbolik

Mit einem Vorwort von Alexander Klee

Details

Verlag Mann, Gebr.
Auflage/ Erscheinungsjahr 22.11.2018
Format 24 × 17 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Hardcover
Seiten/ Spieldauer 404 Seiten
Abbildungen mit 33 Farb- und 88 s/w-Abbildungen
Gewicht 1116
ISBN 9783786128083

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49,00 €


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Zu diesem Band

Paul Klee stellt uns immer wieder vor Rätsel. Seine Werke lassen ahnen, dass sich hinter ihrer ästhetischen Oberfläche überraschende Bedeutungen verbergen. Die Autorin eröffnet einen neuen Zugang zu ihnen. Detaillierte Analysen führen in eine bisher unbekannte Bildwelt.

Paul Klee erarbeitete ab 1912/13 ein komplexes Repertoire von Symbolen, die er bis zu seinem Tode verwendete. Mehrere seiner Äußerungen deuten darauf hin, dass sie dem Betrachter den Zugang zu den nicht mehr rational erfassbaren Inhalten seiner Werke ermöglichen sollten. Tatsächlich aber hielt Klee sie lebenslang geheim. Lässt sich dieser Widerspruch auflösen? Die Interpreten erkannten als Symbole nur einige der gegenständlichen Motive, nicht aber die abstrakten Linien- und Flächenformen, die Farben und die Werknummern. Die Autorin entschlüsselte sie in jahrelanger detektivischer Kleinarbeit. Ihre Forschungsergebnisse mündeten in dieses Buch. Dabei werden zahlreiche Werke Klees umgedeutet oder neu interpretiert. Es ergeben sich tiefe Einblicke in den schöpferischen Prozess.

Inhalt

Vorwort
1. Einführung: „Alle Kunst ist zugleich Oberfläche und Symbol“

Paul Klee als „Illustrator von Ideen“: Auf den Spuren einer verborgenen Symbolik / Die Elemente des „geheimen Schlüssels“ / Die gegenständlichen Motive / Abstrakte Linien- und Flächenformen / Die formale Organisation von gegenständlichen und abstrakten Linien- und Flächenformen innerhalb der Bildfläche und des Bildraumes / Symbolik von Quantitäten in den Bildern / Zahlen- und Buchstabensymbolik in den Nummern des Œuvre-Katalogs/ Farbsymbolik / Die Signaturen und ihre Farbe

Merkmale der Symbolik Klees

Paul Klees Symbolik: Theorie und künstlerische Praxis – ein Widerspruch?: Zeichen als Träger von Inhalten / Vieldeutigkeit / Illustration nach einem Text / Symbolik „geheim“ – warum?

Die zentralen Themen des Symbolsystems: Der Künstler in seinen Verkleidungen / Der schöpferische Prozess – die Entstehung des Kun / Die Welt als Bühne / Kampf, Krieg, Revolution und Rittertum / Zahlen und Buchstaben / „Auge – Publikum“

2. „Mystische Requisiten in der Art einer Käfersammlung“: Die Erarbeitung des Symbolrepertoires in den Jahren 1912–1916

Gegenständliche Motive, Flächenformen und Linien als Inhalte verschlüsselnde Symbole: Der schöpferische Eros / „Des Künstlers optische Spezialverhältnisse“ / Die Dichotomie Natur – Geist / Rollen und Verkleidungen des Künstlers im Jahr 1912 / Symbole für entstandene und entstehende Werke / Das kindliche Element im Schöpferischen / Die Gestaltung von zeitlichen Abläufen / Die Einbeziehung ethischer Polaritäten auf der Bühne der Kunst / Zwischen „reiner Abstraktion“ und „reiner Realistik“ / Liniensymbolik / Rollen und Verkleidungen des Künstlers im Jahr 1913 / Der Ursprung des Schöpferischen / Die drei Ebenen des künstlerischen Schaffens / Das Wachstum der Pflanze in Analogie zum Werden eines Kunstwerkes / Neu eingeführte Metaphern für entstandene und entstehende Werke / Neue „Requisiten“ in der „Käfersammlung“ / Die Situation der Avantgarde / Der Blaue Reiter.

Zahlensymbolik im Œuvre-Katalog: Allgemeines zu Paul Klees Œuvre-Katalog / Zu den einzelnen Symbolzahlen / Die Ziffern „1“ und „2“ / Die Ziffer „3“ / Die Ziffer „4“ / Die Ziffer „5“ / Die Ziffer „6“ / Die Ziffer „7“ / Die Ziffer „8“ / Die Ziffer „9“ / Die Ziffer „13“ / Die Ziffern „10“ und „20“ / Aufbau der Zahlensymbolik in den Jahren 1912 und 1913 sowie ihre Verwendung in Werken bis 1911 / Zur Symbolik der nachgetragenen Kinderarbeiten und ihren Werknummern / Der Œuvre-Katalog als inneres Verweissystem / Der Œuvre-Katalog als Klammer von Leben und Werk.

Farbsymbolik: Zur Geschichte der Farbsymbolik / Paul Klees Farbsymbolik / Zu den einzelnen Symbolfarben / Blau / Rot / Gelb / Grün / Orange / Violett / Braun / Grau / Schwarz / Weiß.

3. Epilog: „Ob ich noch eine Pallas hervorbringe?“

Farbtafeln

4. Bildbeschreibungen und Interpretationsvorschläge

Literaturverzeichnis / Register / Namen / Symbole / Werke / Bildnachweis

Die Autorin

Brigitte Uhde-Stahl ist Kunsthistorikerin und legte Publikationen zur mittelalterlichen Buchmalerei und Architektur sowie zur Kunst der klassischen Moderne vor. Inspiriert vom südlichen Licht des Languedoc interessiert sie sich besonders für Farbe in der Malerei. Sie lebt und arbeitet in Tübingen und Südfrankreich.

Rezensionen

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