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Hock, Udo; Sauvant, Jean-Daniel (Hg.)

Neue Grundlagen für die Psychoanalyse

Die Urverführung

Details

Verlag Psychosozial-Verlag
Auflage/ Erscheinungsjahr 02.2011
Format 21 × 14,8 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 200 Seiten
Gewicht 295
Reihe Bibliothek der Psychoanalyse
ISBN 9783837920062

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24,90 €


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Zu diesem Buch

Dieses Buch Jean Laplanches bildet einen zentralen Moment seines Schaffens und eröffnet dabei den Weg zur »Allgemeinen Verführungstheorie«. Es lädt seine Leser ein, die Entstehung des Unbewussten, die Natur des Triebes, aber auch das Wesen der psychoanalytischen Praxis neu zu begreifen, und stellt insofern einen Meilenstein für eine metapsychologische Neubestimmung der Psychoanalyse dar. Auch der Bezug bzw. die Abgrenzung zu anderen Wissenschaften (u.a. Biologie und Linguistik) wird erläutert.

Die Arbeit versteht sich zugleich als eine Einladung zum selbstständigen Denken in und mit der Psychoanalyse. Der profunde Kenner des Freud’schen Werkes und Mitautor des »Vokabulars der Psychoanalyse« setzt sich darin kritisch mit den Ursprüngen der Psychoanalyse bei Freud und seinen Nachfolgern auseinander.

Laplanche entwickelt einen weitreichenden Vorschlag für eine Neubegründung der Psychoanalyse, indem er in seiner Arbeit die unverblümte Kritik der in ihrer bisherigen Geschichte seiner Auffassung nach gegangenen Irrwege der Psychoanalyse mit der seines Erachtens gebotenen Anerkennung der ureigenen, unverzichtbaren Elemente der Psychoanalyse konfrontiert.

Aus dem Inhalt

Einleitung: Von neuem Gründen

  • Grundlage und Freud’sche Erkenntnistheorie: Die Physiologie als Grundlage: Ein Wurm in der Frucht
  • Vier Orte der analytischen Erfahrung 
  • Die Klinik: Die Kur 
  • Die Psychoanalyse außerhalb-der-Mauern 
  • Die Theorie als Erfahrung 
  • Die Geschichte als Erfahrung

I. Kathartikon

  1. Das Biologische 
  2. Das Phylogenetische 
  3. Der Mechanismus 
  4. Das Linguistische 
  5. Morphismen 
  6. Grundlage und historisch Ursprüngliches: Psychoanalyse und Psychologie 
  7. Ein wesentliches Beispiel für Verwirrung: Der »objektlose« Zustan
  8. Der Psychologie des Kindes den ihr gebührenden Platz schaffen

II. Grundlagen - Auf dem Weg zur allgemeinen Verführungstheorie

  1. Die Ursituation: Erwachsener - Kind 
  2. Die Protagonisten der Ursituation 
  3. Von der eingeschränkten zur Allgemeinen Verführungstheorie
  4. Postskriptum: Die Natur des Unbewussten

III. Die praktische Aufgabe: Die Krise von 1897: Modell der theoretisch-praktischen Verflechtung. Entkoppelung von Theorie und Praxis

  1. Die Situation 
  2. Die Übertragung 
  3. Der Prozess: Unendliche Analyse und Übertragung von Übertragung.

Der Autor

Jean Laplanche, * 21.6.1924   † 6.5.2012, besuchte die Ecole normale supérieure und studierte Philosophie. Er begann 1947 eine Analyse bei Jacques Lacan und studierte anschließend Medizin. Nach seinem Bruch mit Lacan 1964 gründete er mit anderen die Association psychanalytique de France. Zusammen mit J.-B. Pontalis verfasste er »Das Vokabular der Psychoanalyse« (1967). Von 1970 bis 1993 war er Professor an der Universität Paris VII und entwickelte in seinen Vorlesungen (»Problématiques«, Bände I bis VII) die allgemeine Verführungstheorie. Er war wissenschaftlicher Leiter der neuen Freud-Übersetzung ins Französische, die seit 1989 publiziert wird. 1995 erhielt er den Mary S. Sigourney Award.

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