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Mundus foetalis

Die pränatale Dimension in Geschichte und gesellschaftlichem Bewusstsein

Details

Verlag Mattes Vlg
Auflage/ Erscheinungsjahr 08.2021
Format 21 × 14,8 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 340 Seiten
Gewicht 450
ISBN 9783868091731

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Zu diesem Buch

Mundus foetalis“ ist eine aktuelle Ergänzung zu dem Buch „Homo foetalis et sapiens“, das die Persistenz fötalen Erlebens im Menschen selbst, d.h. in jedem von uns, darstellt und erläutert.

Aufgrund ihrer „Unfertigkeit bei der Geburt“ (Freud) haben die Menschen von jeher den elementaren Wunsch und Antrieb, die Welt so zu verändern, dass sie sich so anfühlen kann wie die zu früh verlorene Mutterleibswelt und diese dann leidlich zu ersetzen imstande ist. Das Buch „Mundus foetalis“ will die Charakteristik der aus dieser Motivation von Menschen erschaffenen Kultur- und Zivilisationswelten darstellen und zeigen, dass sie wesentlich davon bestimmt sind, primär aus dem fötalen Erleben gespeiste Wünsche und Bedürfnisse in der realen Welt zu erfüllen. Die animistischen Stammeskulturen erlebten die Welt direkt als einen Mutterleib, also als direkte Fortsetzung der vorgeburtlichen Situation. Später wurde dieses Welterleben in den jenseitigen Welten der Mythen und Religionen immer mehr vergeistigt, bis die Jenseitswelten im Rahmen der Bewusstseinstransformation der Aufklärung als Projektionen der vorgeburtlichen Erfahrung durchschaut werden konnten. Sie werden damit als Tiefenschichten eigener vorsprachlicher Erfahrung erkennbar.

Dies wurde im Rahmen der „Psychohistorie“ als Hintergrundsmotivation im geschichtlichen Prozess (erster Teil des Buches) und im Rahmen der „Pränatalen Psychologie“ als Hintergrundsmotivation in der individuellen Lebensentwicklung (zweiter Teil des Buches) erforscht.

Aus dem Vorwort des Autors

"Dieses Buch ist eine Ergänzung zu dem früheren Buch „Homo foetalis et sapiens“, das die Persistenz fötalen Erlebens in den Menschen, d.h. in jedem von uns, darstellt und erläutert. Der zentrale Gedanke war dabei, dass die „Unfertigkeit“ bei der Geburt die Folge hat, dass die Menschen einen elementaren Wunsch und Antrieb haben, die Welt so zu verändern, dass sie sich ein Stück weit so anfühlen kann wie die zu früh verlorene Mutterleibswelt und diese dann leidlich ersetzen kann. Das jetzige Buch mit dem Titel „Mundus foetalis“ soll nun die Charakteristik dieser von den Menschen erschaffenen Kultur- und Zivilisationswelt darstellen und zeigen, dass sie wesentlich davon bestimmt ist, primär aus dem fötalen Erleben gespeiste Wünsche und Bedürfnisse in der realen Welt zu erfüllen.

Dies geschah auf der Ebene der Stammeskulturen durch magische Rituale und Beschwörungen im Bezug auf einen direkt „animistisch“ als Mutterleib erlebten lebendigen Kosmos, mit dem man eben magisch-existenziell verbunden war. Auf der Ebene der frühantiken und antiken Kulturen, als die Menschen sich durch die Erfindung von Ackerbau und Viehzucht ein Stück weit von der realen Natur entfernt hatten, bzw. diese in eine mutterleibssymbolische Nährwelt verwandelt und damit eine gewisse Selbstständigkeit in der eigenen Lebenswelt der städtischen Siedlungen erreicht hatten, rückte die vorgeburtliche kosmischen Welt in die verschiedenen Himmel. Bei den Griechen war es der unmittelbar noch sichtbare Olymp als Repräsentant der vorgeburtlichen Überwelt. Dies spiegelte die Erlebniswelt des ersten „extrauterinen“ Lebensjahres wieder, wo die Eltern die sichtbaren göttergleichen Repräsentanten der durch die Geburt zum Jenseits gewordenen vorgeburtlichen Welt waren. Wie in den frühantiken und antiken Kulturen die Menschen im Bann der Handlungsvollzüge der Götter standen, stehen die Kinder im ersten Lebensjahr noch ganz im Bann der Handlungsvollzüge der Eltern. Mit der zunehmenden Autonomie im zweiten und dritten Lebensjahr erlebt sich das Kind als aus sich heraus handlungsfähig und übernimmt damit Kompetenzen, die es vordem den Eltern zugeschrieben hatte. Nicht mehr diese sind der Mittelpunkt der Welt, sondern das Kind selbst erlebt sich in der sogenannten „egoistischen Phase“ seiner Entwicklung als Mittelpunkt.

Mit der zunehmenden Handlungsfähigkeit in der griechischen Kultur konnten in der griechischen Philosophie Eigenständigkeit und Selbstermächtigung zum Thema werden. Damit konnten die Menschen eigene Motive und Gedanken entwickeln, was vordem den Göttern vorbehalten war. Doch war die damalige Welt der Sklavengesellschaften sozial zu wenig entwickelt, als dass diese Möglichkeiten von Selbstbestimmung auch in der gesellschaftlichen Welt wirklich umsetzbar gewesen wären. Erst im Rahmen der Renaissance und Neuzeit konnten diese Impulse wieder aufgenommen werden und führten zu der Welterkundung der Seefahrer und der Wissenschaftler und gleichzeitig zu einer größeren Strukturierung der Gesellschaften. All das ermöglichte die “Bewusstseinsmutation“ der Aufklärung mit ihrem Leitbild einer „Bestimmung aus sich selbst“, was dann in der Folge mit der Einführung einer durch einen rechtlichen Rahmen gesicherten demokratischen Selbstbestimmung und einer Entwicklung einer seelischen Innenwelt zum kulturellen Programm wurde. Dieses Programm wurde dann im Rahmen der Literatur, der Musik und der Philosophie erkundet und ins Bewusstsein einer verantworteten Inner-lichkeit und Beziehung zur Welt gehoben.

Die Psychoanalyse und die sich mit ihr entwickelnden tiefenpsychologischen Psychotherapien ermöglichten es diesen ganzen Prozess ansatzweise zu reflektieren und insbesondere in der psychotherapeutischen Situation jedem Einzelnen die Möglichkeit zu geben, gewisser-maßen zu sich selbst zu kommen und damit auch zu einer Verantwortung in seinen Beziehungen. Dieser Abriss wird im einzelnen in dem einleitenden Text “Mundus foetalis“ geschildert und dabei die Charakteristik der vom Menschen gestalteten und kreierten Kulturwelten erläutert, die alle den Sinn haben, die zu früh verlorene primäre Sicherheit und Aufgeho-benheit durch eine Umgestaltung der realen Welt wieder zu erreichen. Aus dieser Perspek-tive ergeben sich neue Einsichten im Bereich der Psychohistorie und ebenso im Bereich der Psychotherapie, die in einzelnen Abschnitten dargestellt und erläutert werden. Sie sollen im Folgenden als eine Art Leserorientierung kurz charakterisiert werden, zunächst die

Texte zur Psychohistorie:

Mythos ist Erinnerung - eine Vertiefung der entwicklungspsychologischen Dimension von Mythen, Märchen und Heldensagen: Ein wesentliches Verdienst im Rahmen der Pränatalen Psychologie besteht in der Entdeckung der Erlebnisbedeutung vorgeburtlicher, geburtlicher und früher nachgeburtlicher Erfahrungen, die in einer dem Körpererleben nahen traum-artigen Weise im Hintergrund unseres Erlebens weiter präsent sind. In diesem Sinne können Mythen, Märchen und Heldensagen in wesentlicher Hinsicht als imaginative Reprä-sentanten der Erfahrungen aus dieser Zeit verstanden werden, natürlich in einem Wechsel-bezug zu den jeweiligen gesellschaftlichen und kulturellen Bedingungen.

Die Psychodynamik der Mentalität der Helden in der Ilias: Ein repräsentatives Beispiel für die genannten Zusammenhänge ist die Psychodynamik der Mentalität der Helden der Ilias, wie dies im Einzelnen in dem Text erläutert wird.

Das Unbewusste in der Politik – die Politik des Unbewussten: In der Neuzeit mit ihrer einseitigen Orientierung an bewusster Rationalität ist dieser vorsprachliche Hinter-grund unserer Motivation “unbewusst“ geworden, kann aber heute auf der Basis der psychohistorischen Erkenntnisse reflektiert werden, wie dieser Text zeigen soll.

Überlegungen zur Psychodynamik von Verschwörungstheorien: Der emotionale vorsprachliche Hintergrund der Wahrnehmung des gesellschaftlichen Geschehens zeigt sich in unserer Zeit in den sogenannten Verschwörungstheorien, die gewissermaßen verkappte Mythologien sind, also den Versuch darstellen, das gesellschaftliche Geschehen als Auswirkung von Repräsentanten von guten oder besonders von bösen Eltern-Imagines zu interpreieren.

Der „syndemische Charakter“ der Covid-19 Pandemie - Überlegungen zu dem Artikel von Richard Horton in Lancet 396 vom 26. September 2020: Auf dem Hintergrund der Psychohistorie kann das Verhältnis der Gesellschaften zu Natur als Widerspiegelung des Verhältnisses des vorgeburtlichen Kindes zum mütterlichen Organismus verstanden werden, der aber biologisch balanciert ist, während er in der Umsetzung auf das Verhältnis zur Welt parasitär und grenzenlos ausbeutend ist. Das Misslingen eines wirklichen Ausgleichs schädigt aber nicht nur die Umwelt, sondern ist ebenso der Hintergrund für die sogenannten Zivilisationskrankheiten, wie der weite Bereich der psychosomatischen Krankheiten, der Neurosen und der dissozialen Störungen zeigt, weil ein größerer Teil der Bevölkerung mit der eigentlich geforderten Autonomie und Verantwortlichkeit und damit Fähigkeit zu einer wirklich verantworteten Selbstbestimmtheit überfordert ist. Das ist ein Hinterrund dafür, dass die Covid-19-Pandemie vor allem Personen betrifft deren Immunsystem durch chronische Erkrankungen und Alter geschwächt ist. Darum ist dieser Aspekt auch zu berücksichtigen, weshalb der Herausgeber von Lancet von einer „Syndemie“ sprach.

Texte zur Psychotherapie

Essayistische Überlegungen zur Nichtrezeption des Buches „Das Trauma der Geburt und seine Bedeutung für die Psychoanalyse“ von Otto Rank: Ein wesentlicher Hintergrund für die sogenannte "Krise der Psychoanalyse“ ist meines Erachtens die Ausblendung der Erlebnisbedeutung vorgeburtlicher und geburtlicher Erfahrungen, wie sie durch den Psycho-analytiker Otto Rank in seinem Buch „Das Trauma der Geburt“ im Jahre 1924 in einer systematischen Weise erschlossen wurden. Der immer noch patriarchalen Zeitgeist verhin-derte eine breitere Rezeption und entsprechende Umgestaltung und Erweiterung der psychoanalytischen Theorie und Praxis.

Der Traditionsbruch in der Geschichte der psychoanalytischen Kulturpsychologie durch das Ausscheiden von Otto Rank: Das Ausscheiden Ranks aus der Psychoanalyse bedeu-tete eine Reduktion der kulturpsychologischen Kompetenz der Psychoanalyse. Im Rückblick lassen sich diese Zusammenhänge reflektieren.

Überlegungen zur grundsätzlichen Bedeutung der Pränatalen Psychologie: Die Erfor-schung der lebensgeschichtlichen Bedeutung vorgeburtliche und geburtliche Erfahrungen vollzog sich wegen der zeitbedingten Einschränkungen in Europa weitgehend im Rahmen der in den USA entwickelten Humanistischen Psychologie. Doch waren auch einige Psychoanalytiker in England, Deutschland, Österreich und der Schweiz an der Weiterentwicklung beteiligt, so das es heute möglich ist, in der Zusammenschau dieser verschiedenen Forschungswege die grundsätzliche Bedeutung der Pränatalen Psychologie aufzuweisen und zu erläutern.

Kritik der etablierten Form Psychoanalyse: Weil die genannten Entwicklungen im Rahmen der etablierten Psychotherapien nicht wahrgenommen wurden und damit auch nicht reflektiert werden konnten, bestehen in der Theorie und der Praxis deutliche Einschränkungen, die in diesem Text reflektiert werden.

Überlegungen zur Bedeutung des biographischen Hintergrunds für einige Besonderheiten der Theoriebildung Sigmund Freuds: Weil sich die Psychoanalyse in Form von Schulen über eine Idealisierung der Schulengründer und Meister organisierte, kam es zur mangelnden Reflexion der Tatsache, dass die kreativen Entwürfe der Schulengründer natürlicherweise auch deren Psychologie und deren Bezüge zu ihren jeweiligen familiären und allgemeinen Lebensbedingungen spiegelte. Die Ausblendung dieser Zusammenhänge betraf insbesondere Sigmund Freud als den großen Initiator der Psychoanalyse. Der Pränatalpsychologe Terence Dowling hat zu den biografischen Bedingungen Freuds neue Einsichten erarbeitet, die es erlauben, gewisse Einseitigkeiten und Besonderheiten in der klassischen psychoanalytischen Theorie zu reflektieren und zu verstehen. Das ermöglicht, sich aus dem Bann dieser Einseitigkeiten heraus zu bewegen.

Möglichkeiten der Erneuerung der Psychoanalyse und der tiefenpsychologisch fundierten Psychotherapie durch Vervollständigung der theoretischen und praktischen Grundlagen: Aus den vorgenannten Überlegungen ergeben sich Möglichkeiten der Erneuerung der Psychoanalyse durch die Integration der Aspekte der Pränatalen Psychologie und der Psychohis-torie.

Inzestscheu und Beziehung: Hatte Freud das Inzestproblem noch durch die Annahme eines allgemeinen kulturellen Paradigmas zu lösen versucht, so konnte der Ethologe und Psychologe Norbert Bischof die biologischen Wurzeln des Inzest-Tabus bzw. der Inzesthemmung freilegen und erläutern und aus dem pränatalpsychologischen Horizont heraus kann auch das entwicklungspsychologische Wirksamwerden der Inzesthemmung im Rahmen der „Ödipalität“ genauer bestimmt werden. Das impliziert die behandlungsprak-tisch bedeutsame Differenzierung, dass die Intimität und Nähe der frühen Mutter- und Vater-Beziehung ihre existenzielle Eigenständigkeit und Notwendigkeit hat, während eben die Inzesthemmung erst später in der Elternbeziehung differenzierend wirksam wird und damit einen Individuationsprozess einleitet, der sich in der Adoleszenz noch einmal verstärkend wiederholt und damit eine weitere Individualisierung und Verselbstständigung ermöglicht.

Überlegungen zu der unterschiedlichen Gestaltung der psychotherapeutischen Situation in der Psychoanalyse und der Verhaltenstherapie: Das psychotherapeutische Feld ist heute in einer irrationalen Weise gespalten zwischen einer Perspektive der Innenbeobachtung der psychodynamischen Psychotherapien und einer Außenbeobachtung der Verhaltensthera-pien. Das Gemeinsame beider Felder ist die Verleugnung oder Ausblendung der Erlebnisbedeutung vorgeburtlicher, geburtlicher und nachgeburtlicher Erfahrungen. Diese Ausblendung reduziert das therapeutische Potenzial: im Rahmen der psychodynamischen Psychotherapie kann nur in einer stückhaften Weise die nachgeburtliche und spätere Entwicklung reflektiert und verstanden werden, im Rahmen der Verhaltenstherapien kommt es zwar zu einer szenischen Vergegenwärtigung vorsprachlicher traumatischer Erfahrungen, die dann in einer ebenfalls stückhaften Weise durch die Desensibilisierung in ihrer Bedeutung zwar relativiert werden können, aber in ihrem lebensgeschichtlichen Bezug unverstanden bleiben. Beide Settings sind dadurch in ihrem therapeutischen Potenzial verkürzt. Dafür ist letztlich eine Art emotionale oder auch intellektuelle „Bequemlichkeit“ des Bezuges auf einen Meister oder auf eine Theorie verantwortlich, was aber wegen der ideologischen Charakters dieser Bezüge die praktische therapeutische Verantwortung beeinträchtigt. In der Praxis können die geschilderten Effekte durch die jeweilige Reife des Therapeuten und/oder des Patienten zwar relativiert werden oder sogar aufgehoben sein. Trotzdem scheint die Zeit reif für die hier versuchte Reflexion und die Notwendigkeit pränatalpsychologische und psychohistorische Aspekte einzubeziehen.

Die Entdeckung des traumartigen Bewusstseins im Rahmen der Bindungsanalyse: Im Rahmen der pränatalpsychologischen Forschung wurde die Relevanz der vorgeburtlichen und geburtlichen Bedingungen entdeckt. Eine Konsequenz war die Einsicht in die Bedeutung der Qualität der Situation vor der Geburt für Mutter und Kind und der daraus folgende Plan, eine Situation zur Förderung der vorgeburtlichen Mutter-Kind-Beziehung zu entwickeln, um dem Kind von Anfang an eine seelische Eigenentwicklung zu ermöglichen. Dies wurde durch die ungarischen Analytiker Gyorgi Hidas und Jenö Raffai durch eine Methode der Begleitung der werdenden Mütter realisiert, die sie Bindungsanalyse nannten. Im Rahmen dieses Settings ist es möglich, die vorgeburtliche Kommunikation wahrzunehmen, sie zu beobachten, sie kennen zu lernen und ihren für das Verständnis seelischen Lebens so bedeutsamen traumartigen Charakter zu erfassen. (...)"

Ludwig Janus, Dossenheim im Februar 2021

Inhalt

Texte zur Psychohistorie

  • Mundus foetalis – zur pränatalen Dimension im psychohistorischen Prozess und im gesellschaftlichen Bewusstsein.
  • Mythos ist Erinnerung - eine Vertiefung der entwicklungspsychologischen Dimension von Mythen, Märchen und Heldensagen.
  • Die Psychodynamik der Mentalität der Helden in der Ilias.
  • Das Unbewusste in der Politik – die Politik des Unbewussten.
  • Überlegungen zur Psychodynamik von Verschwörungstheorien.
  • Der „syndemische Charakter“ der Covid-19 Pandemie - Überlegungen zu dem Artikel von Richard Horton in Lancet 396 vom 26. September 2020.

Texte zur Psychotherapie

  • Essayistische Überlegungen zur Nichtrezeption des Buches „Das Trauma der Geburt und seine Bedeutung für die Psychoanalyse“ von Otto Rank.
  • Der Traditionsbruch in der Geschichte der psychoanalytischen Kulturpsychologie durch das Ausscheiden von Otto Rank.
  • Überlegungen zur grundsätzlichen Bedeutung der Pränatalen Psychologie.
  • Kritik der etablierten Form Psychoanalyse und tiefenpsychologischen Psychotherapie.
  • Überlegungen zur Bedeutung des biographischen Hintergrunds für einige Besonderheiten der Theoriebildung Sigmund Freuds.
  • Möglichkeiten der Erneuerung der Psychoanalyse und der tiefenpsychologischen Psychotherapie durch Vervollständigung der theoretischen und praktischen Grundlagen.
  • Inzestscheu und Beziehung.
  • Überlegungen zu der unterschiedlichen Gestaltung der psychotherapeutischen Situation in der Psychoanalyse und der Verhaltenstherapie.
  • Die Entdeckung des traumartigen Bewusstseins im Rahmen der Bindungsanalyse.

Rezension: Norbert Bischof „Das Kraftfeld der Mythen – Signale aus der Zeit, in der wir die Welt erschaffen haben.

Der Autor

Janus, Ludwig, Geboren 1939, Dr. med., Studium der Psychologie und Medizin in München, Essen und Göttingen. Psychoanalytische Weiterbildung in Göttingen und Heidelberg. Seit 1975 Psychoanalytischer Psychotherapeut in eigener Praxis in Heidelberg. Dozent und Lehranalytiker am Institut für Psychoanalyse und Psychotherapie Heidelberg-Mannheim (IPP) und am Heidelberger Institut für Tiefenpsychologie (HIT). Past-Präsident der Internationalen Studiengemeinschaft für Pränatale und Perinatale Psychologie und Medizin (ISPPM) [www.isppm.de], Past-Präsident der Deutschen
Gesellschaft für Psychohistorische Forschung [www.psychohistorie.de]. Mitglied psychoanalytischer (DPG, DGPT) und anderer Fachgesellschaften. (Quelle: Verlag)

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