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Männlichkeit, Sexualität, Aggression

Zur Psychoanalyse männlicher Identität und Vaterschaft

Details

Verlag Psychosozial-Verlag
Auflage/ Erscheinungsjahr 02.2017
Format 21 × 14,8 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 279 Seiten
Gewicht 406
ISBN 9783837926491

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29,90 €


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Zu diesem Band

Angesichts divergierender zeitgeschichtlicher Strömungen ist Männlichkeit in eine fundamentale Kritik geraten. Die Autorinnen und Autoren dieses Buches analysieren anhand von klinischen Fallbeispielen und mithilfe konzeptueller Überlegungen die Krisen und Konflikte männlicher Identität und Vaterschaft. Sie formulieren differenzierte Modelle der Entwicklung männlicher Sexualität und analysieren das destruktive Ausagieren männlicher Aggression. Dabei wird die neuere Kritik an traditioneller Männlichkeit aufgegriffen und zugleich das Spezifische männlicher Körpererfahrungen und die Notwendigkeit ihrer Symbolisierung betont. Die BeiträgerInnen beleuchten die unbewussten Dimensionen von Männlichkeit und Vaterschaft und entwickeln Konzepte männlicher Identität, die biologische, psychische und soziale Anteile integrativ berücksichtigen.

Inhalt

  • Frank Dammasch und Hans-Geert Metzger: Einleitung – Männer und ihre Krisen
  • Josef Christian Aigner: Männlichkeit – ein neuer dunkler Kontinent in der Psychoanalyse?
  • Michael Diamond: Männlichkeit – ein schwer zu fassender Begriff. Uranfängliche Verwundbarkeit, Mangel und die Herausforderungen der männlichen Entwicklung
  • Simone Korff Sausse: Das Vaterwerden in Familie und Gesellschaft heute
  • Hans-Geert Metzger: Aggression und Autorität in der Vaterschaft
  • Dieter Bürgin: Das Unverantwortlich-Verantwortliche in der Adoleszenz
  • Hans Hopf: Unruhig-aggressive Jungen
  • Frank Dammasch: Aggressive Männlichkeit zwischen Ohnmacht, Angst und Allmachtsfantasie. Eine Falldarstellung
  • Mohammad Reza Davami: Destruktive Aggressivität in einer transgenerational belasteten Vater-Sohn-Beziehung. Eine Falldarstellung
  • Peter Fonagy: Eine genuin entwicklungspsychologische Theorie des sexuellen Lustempfindens und deren Implikationen für die psychoanalytische Technik
  • Heribert Blaß: Wenn Sex Angst macht. Über einige männliche Lösungsversuche zwischen fantasierter, virtueller und leiblicher Sexualität
  • Ute Auhagen-Stephanos: Reproduktionsmedizin als neuer Einstieg in die Elternschaft. Der pränatale Mutter-Kind-Dialog als Begleiter auf diesem Weg
  • Hans-Geert Metzger: Künstliche Befruchtungen, neue Sexualitäten und die Bedeutung der heterosexuellen Urszene

Autorinnen und Autoren.

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