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Lust und Leid im Witz

Sechs psychoanalytische Studien - [Erste Buchausgabe]

Details

Verlag Internationaler Psychoanalytischer Verlag, Leipzig, Wien, Zürich
Auflage/ Erscheinungsjahr 1929, EA
Format 22,9 × 16 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung OLn.mit goldgeprägtem Rücken- u. Deckeltitel
Seiten/ Spieldauer 115 (4) Seiten
SFB Artikelnummer (SFB_ID) SFB-008730_AQ

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Die in diesem Band publizierten Arbeiten Reiks erschienen zuerst in der "Imago" und in der "Zeitschrift der Psychoanalytischen Bewegung". Die Ausgabe mit einer auf dem Vorsatz gedruckten Widmung des Autors 'Dem Andenken meines Freundes Karl Abraham', bei dem Theodor Reik seine Lehranalyse gemacht hatte.

Aus dem Inhalt

Vorwort

  • Über den zynischen Witz
    (Zuerst erschienen in der Zeitschirift „Imago", IL Bd., 1913)
  • Die elliptische Entstellung
    (Zuerst erschienen in der Zeitschrift „Imago", XV. Bd., 1929)
  • Zur Psychoanalyse des jüdischen Witzes
    (Zuerst erschienen in der Zeitschrift „Imago", XII. Bd., 1926)
  • Künstlerisches Schaffen und Witzarbeit
    (Zuerst erschienen in der Zeitsclirift „Imago", XV. Bd., 1929)
  • Anspielung und Entblößung
    (Zuerst erschienen in der Zeitschrift „Die psychoanalytische Bewegung", I. Jahrg., 1929)
  • Die zweifache Überraschung
    (Zuerst erschienen in der Zeitschrift „Die psychoanalytische Bewegung", I. Jahrg., 1929)

Über den Autor

Theodor Reik (* 12. Mai 1888 in Wien ; † 31. Dezember 1969 in New York City ), österreichisch Psychoanalytiker jüdischer Religion; emigrierte 1939 in die USA.

Theodor Reik studierte unter bedrückenden materiellen Verhältnissen in Wien Psychologie , Philosophie , Literatur- und Religionswissenschaft. 1910 machte er Bekanntschaft mit Sigmund Freud und las dessen Werk Die Traumdeutung. Freud, der sich mit dem jungen Studenten anfreundete, unterstützte bald darauf mehrere Jahre dessen Ausbildung zum Psychoanalytiker durch einen monatlichen Geldbetrag. 1912 erschien Reiks Doktorarbeit Flaubert und seine »Versuchung des heiligen Antonius«, die erste auf psychoanalytischer Grundlage stehende literaturkritische Studie.

Reik arbeitete bis 1928 als Sekretär der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung. Danach wurde er Mitarbeiter am Psychoanalytischen Institut Berlin , bis er 1933 aufgrund der nationalsozialistischen Machtübernahme zur Emigration gezwungen war. Reik floh zunächst in die Niederlande, 1938 emigrierte er in die USA .

Reik war im Gegensatz zu den meisten Psychoanalytikern seiner Zeit kein ausgebildeter Mediziner, was ihn in Konflikt mit dem damaligen Gesetz brachte, das nur Ärzten die Ausübung von Heilberufen gestattete. 1925 wurde er wegen Verstoß gegen das so genannte Kurpfuscherei-Gesetz angeklagt, da er ohne medizinische Ausbildung psychoanalytische Therapien betrieb. Sigmund Freud, der Begründer der Psychoanalyse nahm dies zum Anlass, die Schrift Zur Frage der Laienanalyse (1926) zu veröffentlichen, in der Freud klar Stellung bezog für eine fundierte psychotherapeutische Ausbildung und für die Zulassung anderer Berufssparten zur Psychtherapie und Psychoanalyse. Das Klima in der US-amerikanischen Psychoanalyse, die sich in diesem Punkt den Wünschen Freuds widersetzte und Nicht-Medizinern die Zulassung zur Ausbildung und Ausübung der Psychoanalyse verwehrte, erschwerte es Reik sich dort psychoanalytisch zu betätigen. So verweigerte ihm die Psychoanalytische Vereinigung von New York die vollwertige Mitgliedschaft. 1948 gründete Reik eine eigene Psychoanalytische Vereinigung, die auch Nichtmedizinern offen stand. Ihr angegliedert war eine Klinik, die seinen Namen trug.

Reik hinterließ ein umfassendes Schrifttum, von dem die religionspsychologischen neben den kriminal- und kunstpsychologischen Schriften als die bedeutendsten gelten. (Quelle: Wikipedia)

Zum Erhaltungszustand

Im Klassischen Fachantiquariat der SFB ist diese Erstausgabe mit verschiedenen Arbeiten Reiks zum Thema ´Witz` in zwei besonders gut erhaltenen und erstaunlich frischen Erstausgabe in der besseren Originalbindungsvariante in Leineneinband verfügbar; innen gut, das Papier kaum nachgedunkelt, keine Anstreichungen oder Stempel. I einem Exemplar mit einer kurzen Bleistiftanmerkung; im anderen minimalste Spuren von wenigen Stockfleckchen, die leineneinbände licht- und altersbedingt leicht aufgehellt. - Jeweils gute und sammelwürdige Exemplare dieser Erstausgabe.

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