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Drews, Sibylle (Hg.)

Liebe und ihre Schicksale

Zur Psychodynamik in Therapie und Alltag

Details

Verlag Brandes & Apsel
Auflage/ Erscheinungsjahr 09.10.2019
Format 15,4 × 1,2 × 23,4 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 160 Seiten
ISBN 9783955582647

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19,90 €


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Zu diesem Buch

Die Reflexionen Bergmanns über die Liebe bereiten großes Lese­vergnügen und die profunden Erkenntnisse regen zum Nachfühlen an. Dabei kommen Erkenntnisse über die Übertragungsliebe für die psychotherapeutische Praxis keineswegs zu kurz, wie sie Bergmann aus seiner jahrzehntelangen klinischen Erfahrung gewonnen hat.

Bergmann gibt uns mit diesem Werk Einblicke in die Psychodynamiken der Übertragungsliebe in der Psychotherapie mit ihren regressiven und progressiven Seiten für die Entwicklung. Daraus zieht er Schlüsse für das Verständnis der Liebe außerhalb des Behandlungszimmers. Er wählt dabei auch einen kulturgeschichtlichen Ansatz, denn ohne das Verständnis des historischen Kontextes bleibt das Erscheinungsbild der leidenschaftlichen Liebe mit ihren Transformationsprozessen im Alltag und im Lebenslauf sinnentleert.

Bergmanns Gedanken über Liebe, Aufklärung und Romantik werden außerdem anhand der großen klassischen Liebesgeschichten beispielhaft erläutert und werfen einen frischen Blick auf die menschliche Existenz.

Inhalt

  • Vorbemerkung
  • Psychoanalytische Erkundungen über die Fähigkeit zu lieben
  • Die Herausforderung der erotisierten Übertragung für die psychoanalytische Technik
  • Freuds drei Theorien über die Liebe im Lichte späterer Entwicklungen
  • Über die intrapsychische Funktion des Sich-Verliebens
  • Platonische Liebe, Übertragungsliebe und Liebe im realen Leben
  • Literatur

Der Protagonist

Martin S. Bergmann, 1913–2014, war Professor für klinische Psychologie an der New York University und Lehr- und Kontrollanalytiker bei der New York Freudian Society, Mitglied der Internationalen Psychoanalytischen Vereinigung (IPV) und Ehrenmitglied der Amerikanischen Psychoanalytischen Vereinigung (APA). 1997 erhielt er den Sigourney Award für seine außerordentlichen Verdienste um die Psychoanalyse. Als einer der Hauptrepräsentanten einer postfreudʼschen Psychoanalyse schrieb er vielbeachtete Werke über die Conditio Humana, den Holocaust, die Liebe und Kindsopfer. Auf Deutsch erschienen: Eine Geschichte der Liebe (2018).

Die Herausgeber

Sibylle Drews, Psychoanalytikerin und Lehranalytikerin (DPV/IPV) in eigener Praxis in Frankfurt a. M., Herausgeberin psychoanalytischer Fachpublikationen bei Brandes & Apsel und ehemalige Herausgeberin der Zeitschrift für psychoanalytische Theorie und Praxis. Übersetzerin psychoanalytischer Publikationen und ehemalige langjährige Vorsitzende der Sigmund-Freud-Stiftung.

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