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Leonardo da Vinci

Psychoanalytische Notizen zu einem Rätsel. Aus dem Amerikanischen von Pauline Cumbers und Michael Berg

Details

Verlag Stroemfeld
Auflage/ Erscheinungsjahr 1992
Format 31 × 20,2 × 5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Gebunden, mit geprägtem Einband
Seiten/ Spieldauer 512 Seiten
Abbildungen Mit 144 z. T. vierfarbige Abbildungen
Gewicht 1955
ISBN 978-3-87877-300-9

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Die große und bei Kunsthistorikern kontrovers diskutierte Arbeit Kurt R. Eisslers in der hervorragend edierten und großformatigen deutschen Erstausgabe des Stoemfeld Verlages. Das Werk wurde von der Stiftung Buchkunst als Sachbuch des Jahres 1993 prämiert.

Aus dem Inhalt

  • Einführende Bemerkungen
  • Die Kindheitserinnerung
  • Einige Fragen zu Leonardos Kindheit
  • Leonardos Vater und die Problematik der unehelichen Herkunft
  • Homosexualität und Objektbeziehungen
  • Homosexualität und Trauma
  • Anmerkungen zu Leonardos Sexualität
  • Einige theoretische Konstruktionen
  • Wahrnehmungsreiz und Abwehr
  • Hypertrophie der Funktion und psychische Struktur
  • Anmerkungen zu Leonardos künstlerischer Kreativität
  • Leonardo und Nicolaus Cusanus
  • Leonardos Prophezeihungen und ihr Bezug zum oralen Sadismus.

Stimmen zu diesem Buch

»(...) Eisslers Verdienst besteht vor allem darin, die "geniale" Anstrengung nachvollziehbar zu machen, durch die der traumatische Schrecken in künstlerische Schönheit oder in wissenschaftliche Klarheit transformiert wird. So gesehen – und solches Sehen wird durch die Lektüre dieses Buches nachdrücklich geschult – besteht kein Widerspruch zwischen dem Menschen Leonardo da Vinci, "der verurteilte Verbrecher auf ihrem Weg zur Hinrichtung" begleite, "um deren von Angst verzerrte Mienen zu studieren und in seinem Taschenbuche abzuzeichnen" (Freud), und jenem Künstler, dem es gelang, die Gewalttätigkeit allen Lebens hinter das Lächeln der Mona Lisa zu verbannen. (...)«

Aus der ausführlichen Besprechung des Buches von Bernd Nitzschke, die unter dem Titel "Im Herzen des Genies. - Über Kurt Eisslers monumentale Leonardo-Studie" am 9.06.1993 in der ZEIT erschienen ist

»Von Bedeutung ist Eisslers Behauptung, die er anhand der anatomischen Zeichnungen ausführt, daß es keinen Künstler in der Renaissance gegeben habe, der stärker zum Theoretiker des Sexus geworden sei als Leonardo.«

Norddeutscher Rundfunk, (NDR)

Der Autor

Kurt R. Eissler, Dr. phil., Dr. med., geb. am 2. Juli 1908 in Wien, gestorben am 17. Februar 1999 in New York. Er arbeitete bei Aichhorn mit verwahrlosten Jugendlichen und wurde 1938 Mitglied der Wiener Psychoanalytischen Vereinigung. Eissler floh mit seiner Frau Ruth Selke-Eissler vor den Nazis in die USA. 1949 wurde er Mitglied der New Yorker Psychoanalytischen Gesellschaft, später Lehr- und Kontrollanalytiker. 1951 bis 1985 war er Sekretär des Sigmund Freud Archivs in New York. Ab 1949 begann seine Publikationstätigkeit mit zahlreichen Artikeln in internationalen Fachzeitschriften und in der Fachzeitschrift ´Psyche`. Zu seinen wichtigsten Buchpublikationen gehören: Der sterbende Patient (1978), Todestrieb, Ambivalenz, Narzissmus (1980), Goethe - Eine psychoanalytische Studie, 2 Bde. (1983/1985), Leonardo da Vinci. Psychoanalytische Notizen zu einem Rätsel (1988).

Lieferbarkeitshinweis

Bei der SFB wahlweise in einigen verlagsfrischen Archivexemplaren oder als gut erhaltene antiquarische Exemplare verfügbar; beim Verlag vergriffen.

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