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Pioch, Eckehard (Hg.)

Lebendigkeit in der Psychoanalyse

Mit einer Einführung durch den Herausgeber der deutschen Ausgabe Eckehard Pioch

Details

Verlag Psychosozial-Verlag
Auflage/ Erscheinungsjahr 03.2022
Format 21 × 14,8 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer ca. 350 Seiten
Gewicht 558 g
ISBN 9783837931372

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42,90 €


Merkliste

»Michael Parsons spannt einen weiten Bogen von behandlungstechnischen Fragen über theoretische Grundannahmen bis hin zu Beiträgen aus Kunst, Literatur und weiteren Bereichen. Dabei bleibt er immer nahe an dem, was wahrgenommen und erfahren werden kann. Der besondere Ansatz der Independents [der britischen Psychoanalyse] lebt in diesem profunden und kreativen Buch.«

Christopher Bollas

Zu diesem Buch

Wie kann die therapeutische Beziehung zwischen beiden - AnalytikerIn und PatientIn - psychisch lebendig und ergiebig sein und vor allem bleiben? Als einer ihrer bedeutendsten britischen Vertreter spürt Michael Parsons den Grundpfeilern von Theorie und klinischer Praxis der Psychoanalyse nach und erneuert über die Idee der Lebendigkeit bestehende Zugänge.

Mit interessanten und zuweilen überraschenden Querverbindungen zu Kunst, Literatur, Philosophie oder Neurowissenschaften rückt Parsons die Figur des vitalen Psychoanalytikers / der vitalen Psychoanalytikerin ins Zentrum seiner hier versammelten Texte. Er skizziert deren Fähigkeit, sich lebendig zu fühlen und auch in emotional herausfordernden Situationen professionell zu bleiben: Je lebendiger der Analytiker mental und emotional, um so lebendiger der psychoanalytische Prozess und dessen therapeutische Ergebnisse.

Aus dem Inhalt

Einführung durch den Herausgeber der deutschen Ausgabe Eckehard Pioch / Danksagung / Einleitung

Teil I: Zwischen Tod und Urszene

  • 1 Wie man den Tod lebendig hält
  • 2 Warum hat Orpheus zurückgeblickt? Nachträglichkeit, Vorträglichkeit
  • 3 Mehr zum Thema Erinnerung
  • 4 Zur Verteidigung des Unheimlichen

Teil II: Konzepte in Bewegung

  • 5 Sexualität und Perversion - Entdecken, was Freud entdeckte
  • 6 Ödipale Desidentifikation - Au nom du fils, au nom de la fille
  • 7 Narzissmus als Gefängnis – Narzissmus als Sprungbrett. Eine Lektüre von Sophokles’ Ajax

Teil III: Die Aktivität des Zuhörens

  • 8 Nach außen hören – nach innen hören, nach außen schauen – nach innen schauen
  • 9 Die Gegenübertragung des Analytikers auf den psychoanalytischen Prozess
  • 10 Vorstoß ins Unausgesprochene. Das innere Setting, jenseits der Gegenübertragung

Teil IV: Die Behandlungspraxis nimmt Form an

  • 11 Was wird bei der Deutung in Worte gefasst?
  • 12 Die Theorie der Behandlungstechnik der Independents
  • 13 Wie sich Identität bildet. Überlegungen zur psychoanalytischen Ausbildung

Nachwort zur deutschen Übersetzung
Michael Parsons

Literatur / Namensregister / Sachregister

Über den Autor

Michael Parsons ist Lehranalytiker der British Psychoanalytical Society und Mitglied der Association Psychanalytlque de France. Durch seine jahrzehntelange Erfahrung auf dem Gebiet der Psychoanalyse ist er als Lehrender und Vortragender weltweit gefragt.

Rezensionen

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