Bestelltelefon: 0800 588 78 30

KYUSHU. Träume und Studien aus dem neuen Japan

Einzig autorisierte Übersetzung aus dem Englischen von Berta Franzos

Details

Verlag Rütten & Loening
Auflage/ Erscheinungsjahr 1920, 16.-21. Tausend
Format 19 × 13 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung OKart.
Seiten/ Spieldauer 295 Seiten, mit Lesebändchen
SFB Artikelnummer (SFB_ID) SFB-006824_AQ

Kauf-Optionen

24,90 €


Merkliste

Mit Rabatt für Stammkunden

Zu dieser Ausgabe

Im Klassischen Fachantiquariat der SFB ein wohlerhaltenes Exemplar des begehrten Buches des berühmten Japankenners Lafacido Heran in einer späteren Auflage aus 1922 (16.- 21. Tausend) und MIT den von Emil Orlik gestalteten Kapitelvorsätzen. Im zur Erstausgabe leicht verkleinerten Format und in schlichterer Ausstattung in kartoniertem Einband; innen sehr gut erhalten, ohne Anstreichungen und Anmerkungen; das Papier alters- und herstellungsbedingt leicht nachgedunketl.

Die inzwischen nicht oft zu findend Ausgabe des Traumbuches aus der Feder des hochgelehrten Autodiktaten Lafcadio Hearn (1850-1904) ist gleich doppelt wertvoll: Sie bietet die informative kulturwissenschaftliche Arbeit des herausragenden Japankenners, dessen umfangreiche Schriften über die japanische Kultur und Literatur bis heute höchsten Respekt in Japan genießen (vgl. Lafcadio Hearn Museum Koizumi Yakumo Kinenkan in Matsue, Japan); und zudem verfügt auch diese Ausgabe im Textteil (Kapitelanfänge) über den Buchschmuck des berühmten Jugendstilkünstlers.

Wer mehr als oberflächliche Auskunft über das bis heute für viele rätselhafte Japan sucht, findet in Hearns Büchern eine scharfsinnige Darstellung seiner Eigenarten aus Sicht eines Ausländers, der unter Japanern wie einer von ihnen lebte.

Der Autor - Biografisches

Patricio Lafcadio Tessima Carlos Hearn (japanischer Name: 小泉 八雲, Koizumi Yakumo; * 27. Juli 1850 auf Lefkas, Griechenland; † 26. September 1904 in Tokio), war ein Schriftsteller irisch-griechischer Abstammung, dessen Werke das westliche Bild von Japan im beginnenden 20. Jahrhundert entscheidend geprägt haben.

Leben

Lafcadio Hearn wurde als Patricio Lafcadio Tessima Carlos Hearn 1850 auf der Insel Lefkas geboren. Sein Vater Charles Bush Hearn war dort als britischer Militärarzt stationiert; seine Mutter war die Griechin Rosa Tessima. Als Lafcadio Hearn zwei Jahre alt war, brachte sein Vater ihn und seine Mutter nach Dublin zu seiner Großtante Justine Brenane. Lafcadios Mutter war in dieser tristen Umgebung so unglücklich, dass sie bald darauf Sohn und Familie verließ und verschwand. Kurze Zeit später fiel sein Vater in Indien.

1863 kam Lafcadio auf das St. Cuthbert’s College nach England, welches er mangels finanzieller Mittel nur sporadisch besuchen konnte. Auf dem College erblindete er durch einen Unfall auf einem Auge, das andere wurde durch die Überanstrengung beeinträchtigt.

Von Kindesbeinen an war Lafcadio sehr scheu und sensibel, durch die Erblindung empfand er sich auch als hässlich. Zwischen 1866 und 1867 lebte er dank einem kleinen Stipendium in London und besuchte dort eine katholische Schule. Wegen schlechten Benehmens wurde er aber von dieser Schule verwiesen. 1869 zahlte ihm seine Großtante die Überfahrt nach Amerika.

Bis 1874 arbeitete Hearn in Cincinnati in einer Druckerei, wo er vorher eine Druckerlehre absolviert hatte. Dort kam er mit den Werken von Gustave Flaubert und Charles Baudelaire in Berührung. 1877 ging Hearn als Journalist nach New Orleans und begann, aus dem Französischen und Spanischen zu übersetzen.

Einige Zeit arbeitete Hearn als Journalist in New York. Da ihm diese Stadt zu hektisch wurde, ging er 1890 nach Japan. Nach einigen Monaten konnte er sich als Sprachlehrer in Matsue etablieren, erkrankte dort aber. Auf Anregung eines Freundes heiratete er 1891 Koizumi Setsu, die Tochter eines verarmten Samurais, zum Dank für die Pflege, die sie ihm angedeihen ließ. Mit ihr hatte er eine Tochter und drei Söhne.
Hearns Grab in Tokio

Bei der Heirat nahm Hearn den japanischen Namen Koizumi Yakumo an. 1895 erhielt er die japanische Staatsbürgerschaft. Das bedeutete allerdings auch, dass er nur noch Anspruch auf das Gehalt eines einheimischen Lehrers hatte. Er lebte etwa ein Jahr in der Küstenstadt Matsue. 1896 vermittelte ihm Basil Hall Chamberlain eine Stelle als Professor für englische Literatur an der Kaiserlichen Universität Tokio. Am 26. September 1904 erlag Lafcadio Hearn in Tokio einem Herzinfarkt. Sein Grab befindet sich auf dem Zōshigaya-Friedhof im Bezirk Toshima-ku, Tokio.

Quelle: Wikipedia

Rezensionen

Sie sind eingeladen, Ihre Meinung zum Buch, durchaus auch eine vollständige Rezension, an dieser Stelle zu veröffentlichen. Wir behalten uns vor, unpassende Kommentare zu löschen.

  • 1

Der Artikel wurde in den Warenkorb gelegt.

weiterstöbern zum Warenkorb