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► Signierte Vorzugsausgabe


Wanick Salgado, Lélia (Hg.)

Kuwait. A Desert on Fire

Vorzugsausgabe. Collector’s Edition von 1.000 nummerierten Exemplaren, signiert von Sebastião Salgado

Details

Verlag TASCHEN
Auflage/ Erscheinungsjahr o. J.
Format 45 × 41 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Hardcover im Schuber
Seiten/ Spieldauer 188 Seiten
SFB Artikelnummer (SFB_ID) SFB-006234_GL

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800,00 €


Merkliste

„Bei aller Brutalität dieses Kampfes müssen wir uns stets vergegenwärtigen, dass sich eine weitere derartige Apokalypse jederzeit wiederholen kann.“

Sebastião Salgado

Diese von Sebastião Salgado signierte Collector’s Edition seiner Dokumentation ›Kuwait: A Desert on Fire‹ ist die erste große Veröffentlichung von Salgados preigekrönter Dokumentation über die brennenden Ölquellen von Kuwait. Der großformatige Band mit Reproduktionen in Museumsqualität zeigt Salgados Fotoarbeiten rund um das Desaster der 1991 vom Irak in Brand gesetzten kuwaitischen Ölquellen.

Zu dieser Vorzugsausgabe

  • Großformatige Reproduktionen von Salgados Fotodokumentation über die brennenden Ölquellen von Kuwait in Museumsqualität, produziert mit High Definition Skia Photography, bei der alle von der Kamera erfassten Bildinformationen in den Druck übertragen werden.
  • Der Band versammelt mehr als 80 Photoarbeiten Salgados mit Trennseiten aus Pergamentpapier.
  • Signiert von Sebastião Salgado
  • Diese Collector’s Editions-Ausgabe ist limitiert auf 1.000 nummerierte Exemplare (Nr. 101–1100).

Bei der SFB-Kunstabteilung alternativ auch als Art Edition des Verlages erhältlich, welche auf 100 Exemplare limitiert und der ein Original-Silbergelatinprint beigegeben ist.

Zu diesem Photoprojekt des Künstlers

"Im Jahre 1991, als die anti-irakische Koalition unter Führung der Vereinigten Staaten begann, die irakischen Streitkräfte aus dem besetzten Kuwait zu vertreiben, setzten Saddam Husseins Truppen Hunderte von Ölquellen in Brand. Diese Quellen bildeten die Ölreserven Kuwaits. Ihr Flächenbrand verursachte eine wirtschaftliche, ökologische und menschliche Katastrophe in dem winzigen Golfstaat.

Sebastião Salgado reiste während dieser dramatischen Tage nach Kuwait, um die verzweifelten Bemühungen der Löschtrupps zu dokumentieren, die den Kampf gegen dieses Inferno aufgenommen hatten. Die Szenerie war apokalyptisch. In der Gluthitze der Wüste standen fast tausend Ölquellen in Flammen – und das in einem Gelände, das großräumig mit Landminen verseucht war. Dicke schwarze Sand- und Rußwolken waberten über der Region und trugen die Luftverschmutzung bis nach Kaschmir und Ostafrika. Mitte 1991 waren nach damaligen Schätzungen vierzig Millionen Tonnen Rohöl verbrannt und hatten dabei 250.000 Tonnen Stickoxide und 30 Millionen Tonnen Kohlendioxid in die Atmosphäre abgegeben.

Salgados charakteristisch monochromen Bilder geben die ganze Unbarmherzigkeit der Szenen wieder, die er beobachtete: die verheerte Landschaft, die verkohlten Kadaver von Kamelen, das Inferno der Flammen und die den Himmel verfinsternden Rauchwolken, neben denen die ölgetränkten Feuerwehrleute wie Zwerge wirken.

Seine Aufnahmen aus Kuwait wurden zuerst im Juni 1991 im New York Times Magazine unter der Überschrift “The Eye of the Photojournalist” veröffentlicht und anschließend von zahlreichen europäischen Publikationen – wie dem Spiegel – nachgedruckt. 1992 erhielt Salgado für diese Arbeiten den Oskar-Barnack-Preis.

Diese signierte und limitierte Collector's Edition Kuwait: A Desert on Fire ist die erste große Buchausgabe von Salgados apokalyptischen Bildern, die am Ende des zweiten Golfkriegs entstanden. Zwischen Trennseiten aus Pergamentpapier präsentiert sie über 80 Bilder, gedruckt in der hochmodernen HDSP-Technik (High Definition Skia Photography). War bislang der Handabzug aus der Dunkelkammer für Fotosammler das Maß aller Dinge, so zeigt HDSP Fotografien nun in noch höherer Qualität. Mit diesem völlig neuartigen Fotodruckverfahren ist es erstmals möglich, alle Bilddaten, die die Kamera festhielt, ohne jeden Informationsverlust in den Druck zu übertragen und so einen Bildumfang zu erreichen, der nahe an das Sehvermögen des menschlichen Auges heranreicht. Tiefe, Bildsättigung und Räumlichkeit übertreffen alles, was bisher möglich war." (Text des Verlages)

Über den Autor und Fotografen

Sebastião Salgado begann 1973 seine berufliche Karriere als Fotograf in Paris und arbeitete in der Folge für die Fotoagenturen Sygma, Gamma und Magnum Photos. Im Jahr 1994 gründete er gemeinsam mit seiner Frau Lélia die Agentur Amazonas images, die sein Werk exklusiv vertritt. Salgados fotografische Projekte wurden in zahlreichen Ausstellungen und Büchern gezeigt, darunter Other Americas (1986), Sahel, L’Homme en détresse (1986), Arbeiter (1993), Terra (1997), Migranten (2000), Kinder der Migration (2000), Africa (2007) und Genesis (2013).

Über die Herausgeberin

Lélia Wanick Salgado studierte Architektur und Stadtplanung in Paris. Ihr Interesse für die Fotografie entdeckte sie 1970. Seit den 1980er-Jahren konzipierte und gestaltete sie die Mehrzahl der Fotobände über Sebastião Salgado und organisierte alle Ausstellungen zu seinem Werk, darunter Genesis. Seit 1994 ist Lélia Wanick Salgado Geschäftsführerin von Amazonas images.

Rezensionen

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