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Drei Bände zum Paketpreis

Konzepte der Angst in der Psychoanalyse, 3 Bände (= alles)

Band 1: 1895-1950 - Band 2/1 1950-2000 - Band 2/2 1950-2000

Details

Verlag Brandes & Apsel
Auflage/ Erscheinungsjahr 06.04.2005
Format 20,7 × 14,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Broschiert
Seiten/ Spieldauer Zusammen 1228 Seiten
Gewicht 1525 g
ISBN 9783860993545

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Das grundlegende Referenzwerk zum Verständnis von Angst in den diversen psychoanalytischen Schulrichtungen als vollständige Ausgabe in drei Bänden zum günstigen Paketpreis

„Wie immer das sein mag, es steht fest, daß das Angstproblem ein Knotenpunkt ist, an welchem die verschiedensten und wichtigsten Fragen zusammentreffen, ein Rätsel, dessen Lösung eine Fülle von Licht über unser ganzes Seelenleben ergießen müßte.“

S. Freud: Vorlesungen zur Einführung in die Psychoanalyse,
Kapitel 25 „Die Angst“

Zu dieser Ausgabe

Im ersten Band seines Werkes zu Angstkonzepten in der Psychoanalyse stellt Meyer alle wesentlichen Konzepte dar, die zum Phänomen der Angst in der frühen Psychoanalyse aufgestellt worden sind.

Besondere Berücksichtigung erfahren dabei die einzelnen Angsttheorien von Sigmund Freud, weil er seine Auffassungen zur Angst im Laufe seines langen Forscherlebens bedeutend modifiziert hatte und seine Theorien die elementare Grundlage für die Angstkonzepte anderer Autoren abgegeben haben.

Schwerpunkte des ersten Bandes sind die Beiträge zur Angstthematik von Karl Abraham, Sandor Ferenczi, Otto Rank, Ernest Jones, Paul Federn, Wilhelm Reich und Melanie Klein. Meyer untersucht dann die Gemeinsamkeiten und Unterschiede der genannten Autoren. Kritische Betrachtungen zum frühen psychoanalytischen Angstverständnis, zur Trieb-Umwelt-Kontroverse und ein Ausblick auf den zweiten Band schliessen die Untersuchung ab.

Im ersten Halbband von Band 2 werden die Beiträge zur Angst der psychoanalytischen Ich-Psychologie und der britischen objektbeziehungstheoretischen Ansätze vorgestellt, die sich gerade außerhalb der Lehre um Melanie Klein entwickelt haben. Aber auch weitere bedeutsame Ansätze werden berücksichtigt, wie etwa die Bindungstheorie von John Bowlby. Schwerpunktmäßig behandelt werden die Beiträge von Robert Waelder, Heinz Hartmann, Hans W. Loewald, Michael Balint, Margaret S. Mahler, Donald W. Winnicott, John Bowlby, William R. D. Fairbairn und Horst-Eberhard Richter. Um die einzelnen Beiträge zur Angst hinreichend verständlich zu machen, werden die jeweiligen theoretischen Grundannahmen dieser Autoren eingehend erläutert, wie auch Angaben zu ihrer Biographie gegeben werden. Dadurch erhält die historische Aufarbeitung und systematische Darstellung der ausgewählten Angstkonzepte eine besondere Vertiefung, womit dieses Werk auch als Lehrbuch einen guten Dienst leistet.

Im zweiten Halbband von Band 2 werden vorwiegend die Beiträge zur Angst aus der postkleinianischen Psychoanalyse und von denjenigen Vertretern der Psychoanalyse vorgestellt, die versuchen, die ich-psychologischen Erweiterungen mit verschiedenen objektbeziehungstheoretischen Ansätzen zu einer umfassenden Theorie zu verbinden.

Schwerpunktmäßig behandelt werden die Beiträge von Karl König, Wilfred R. Bion, Donald Meltzer, Ronald Britton, Otto F. Kernberg und Ralph R. Greenson. Im letzten Kapitel erfolgt eine Abschlussbesprechung, verbunden mit einem Ausblick auf die heutige Auseinandersetzung mit der Angst in der Psychoanalyse. Um die einzelnen Beiträge zur Angst hinreichend verständlich zu machen, werden die jeweiligen theoretischen Grundannahmen dieser Autoren eingehend erläutert, wie auch Angaben zu ihrer Biographie gegeben werden. Dadurch erhält die historische Aufarbeitung und systematische Darstellung der ausgewählten Angstkonzepte eine besondere Vertiefung, womit dieses Werk auch als Lehrbuch dienen kann.

Der Autor: Guido Meyer, Diplom-Psychologe, beruflich im klinisch-psychologischen Bereich tätig, beschäftigt sich seit langem mit der Theoriegeschichte der Psychoanalyse. Bereits im Brandes & Apsel Verlag erschienen: Geburt, Angst und Tod und das Begehren nach dem Mutterleib (2004).

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