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Aichele, Klaus; Arp-Trojan, Annelies; Dammasch, Frank (Hg.)

Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie (KJP)

Ausgabe 170 (2/16) - Die Fähigkeit zum Alleinsein

Details

Verlag Brandes & Apsel
Auflage/ Erscheinungsjahr 2016
Einbandart/ Medium/ Ausstattung broschiert
Seiten/ Spieldauer 120 Seiten
Reihe KJP, Band 170
ISSN 0945-6740_AKJP_170

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Einzelheft

19,90 €


Merkliste

Zu dieser Ausgabe

Ab diesem Heft erscheint die Analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie im neuen Design und mit neuem Titel - Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie.

Die Herausgeber, Redaktion und der Verlag zu dem vorgenommenen Namens- und Designwechsel: "Sie halten heute eine neue Ausgabe unserer Fachzeitschrift Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie in den Händen: Das neue Cover wird Ihnen sofort ins Auge gesprungen sein, aber auch den Titel haben wir modifiziert. Warum?

Vor rund 22 Jahren - mit dem Wechsel der Zeitschrift zum Brandes & Apsel Verlag - war der Titel Beiträge zur analytischen Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie wegen seiner Umständlichkeit bereits gekürzt worden und lautete seitdem: Analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie. Damals -in Zeiten der Diskussion über ein zu schaffendes Psychotherapeutengesetz - sollte dieser Titel nicht zuletzt die Berufsgruppe der analytischen Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten mit ihren wissenschaftlichen und versorgungspolitischen Ansprüchen selbstbewusst markieren: Tatsächlich war die Gruppe der analytischen Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten seinerzeit die einzige Gruppe von in Deutschland gesundheitspolitisch anerkannten, speziell ausgebildeten Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten überhaupt.

Im internationalen Diskurs, aber auch sonst war und ist der Titel allerdings immer noch lang und wenig griffig. Andererseits hat sich die Zeitschrift Analytische Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie mit ihrer Vielfalt qualifizierter Artikel aus dem deutschen und englischen Sprachraum einen großen Bekanntheitsgrad und eine wissenschaftliche Anerkennung im interdisziplinären Diskurs (Pädiatrie, Psychiatrie, Säuglingsforschung, Hirnforschung) erarbeitet, was als gewichtiges Argument einer Titeländerung entgegenstand.

Rückläufige Abonnentenzahlen - dies in Folge der Altersstruktur unseres Berufstandes und eines veränderten Leseverhaltens der jüngeren Generation sowie die zukünftigen, sich abzeichnenden berufspolitischen Veränderungen (Direktstudium) haben uns bewogen, die »Zukunft«.« der Zeitschrift unter die Lupe zu nehmen, um ihren Erhalt zu sichern. Wir haben dazu in diversen Gremien zahlreiche kontroverse Diskussionen geführt und verantwortungsbewusst abgewogen.

Im November 2015 haben sich dann nach wiederum ausführlicher Diskussion Redaktion und Herausgeber gemeinsam mit dem Verleger Roland Apsel mehrheitlich dafür entschieden, den Titel der Zeitschrift ein weiteres Mal zu modifizieren, diesmal im Unterschied zu der inhaltlich unbedeutsamen Verkürzung von 1994 auf einschneidendere Weise: Wir verzichten nun im Haupttitel auf die Spezifizierung »Analytische«. Dies ging uns zunächst spontan gegen den Strich! Dafür aber sprachen vor allem zwei Argumente: Zum einen wirkt dieser neue Titel nicht so abgrenzend und ausschließend. Die Zeitschrift ist von ihren Inhalten her durchaus auch für Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten anderer Verfahren interessant und lesenswert. Zum anderen weist der neue und allgemeinere Titel auf die Pioniergeschichte der analytischen Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten nach dem Zweiten Weltkrieg hin, ohne die der heutige, gesetzlich anerkannte Berufsstand »Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten« keinen Eingang in das Psychotherapeutengesetz gefunden hätte.

Wichtig ist uns natürlich: Der neue Haupttitel Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapie hat im Untertitel seine Spezifizierung bekommen die den alten Titel in gewisser Weise wieder einholt: Zeitschrift für Psychoanalyse und Tiefenpsychologie. Wir fokussieren auf Theorie und Praxis der Psychoanalyse mit ihren verschiedenen Anwendungsbereichen, z. B. von der klassischen Kinderanalyse im hochfrequenten Setting über die analytische Psychotherapie in den verschiedenen Verfahren und Settings, die tiefenpsychologisch fundierte Psychotherapie, Kriseninterventionen und Fokaltherapie bis hin zur Mutter-Vater-Kind-Therapie im Säuglingsalter. Darüber hinaus wird unser psychoanalytisches Wissen und unsere Erfahrung als Kinder- und Jugendlichen-Psychotherapeuten auch in der Beratung, in Projekten zur Prävention von Entwicklungsstörungen und in Supervisionen angewendet, und hierüber wird auch weiterhin von uns berichtet werden.

Das neu gestaltete Cover behält unsere alte Farbe weiß-blau die Gestaltung der Farbfelder, Textsetzung und Schriftzug haben ein klares und zeitgemäßes Design bekommen.

Die Redaktion freut sich, helft auf Ihr wohlwollendes Einverständnis und ist vor allem Anderen bestrebt Ihnen - dem neuen Titel entsprechend - weiterhin qualifizierte und kompetente Artikel aus Theorie und Praxis der Kinder- und Jugendlichen-Psychoanalyse und -Tiefenpsychologie zu präsentieren. Wir sind gespannt auf Ihre konstruktive und innovative Mitarbeit und Rückmeldung!"

Beate Kunze für die Redaktion / Angelika Wolff für die Herausgeber

Aus dem Inhalt

  • Sebastian Leikert: Musik, Affektregulation und die Fähigkeit, für sich zu sein Überlegungen zur Bedeutung der Musik in biografischen Schwellensituationen
  • Ross A. Lazar: Container-Contained Revisited: Wilfred R. Bions Theorie des Denkens
  • Rainer Krause: Über die unbewusste Handhabung affektiver Austauschprozesse zur Regulierung der primären Autonomie. Einige behandlungstechnische Überlegungenspeziell für die Behandlung von Kindern und Jugendlichen
  • Petra Adler-Corman: »Das Herz im Irrgarten« - Von frühen Ängsten des analytischen Paares in der Behandlung eines fünfjährigen Mädchens
  • Myria Fabregat: Frühe Ängste und Pflegschaft
  • Katja Kruse: Filminterpretation We need to talk about Kevin (Lynne Ramsay, 2011)

Lieferbarkeitshinweis

Diese Zeitschrift kann über die SFB auch im Abonnement bezogen werden. Mehr Informationen dazu finden sie hier.

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