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Nissen, Bernd; Zeitzschel, Uta (Hg.)

Jahrbuch der Psychoanalyse

Band 80 - ›Deutungen‹

Details

Verlag frommann-holzboog
Auflage/ Erscheinungsjahr 27.04.2020
Format 20,8 × 14,7 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 244 Seiten
Gewicht 321
Reihe Jahrbuch der Psychoanalyse, Band 80
ISBN 9783772820809

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Soeben erschienen - Tagungsthema

Die Beiträge des Bandes

Themenschwerpunkt:

  • Bernd Nissen: Deutung – Ein Aufriss von Freud über Klein und Bion bis zur Gegenwart
  • Giuseppe Civitarese: Sag es »schräg« – Die Rolle der Deutung in der postbionschen Theorie des analytischen Feldes

    Abstract: Die Art und Weise, wie die Deutung im postbionschen Modell des analytischen Feldes konzipiert wird, unterscheidet sich stark von der traditionellen: Sie ist nicht mehr als Ausdruck des Wissens des Analytikers über den Patienten zu verstehen, sondern als mehrdimensionales Angebot von Bedeutung, um intersubjektiv neuen Ideen und Emotionen zum Leben zu verhelfen. Es geht nicht so sehr darum, vorgefertigte Inhalte zu vermitteln, als darum, Funktionen zu entwickeln. Die gute Deutung bedarf nicht mehr des Etiketts der »Deutung«. Sie ist »gut«, wenn sie die Qualität des Zuhörens des Analytikers – seine Empfänglichkeit für das Unbewusste – widerspiegelt. In ihrer manifesten Form könnte es sich um einen Zwischenruf, eine Geste, ein Schweigen, einen trivialen oder sogar sehr komplexen und anspruchsvollen Kommentar handeln. Unter diesem Gesichtspunkt wird die klassische Art, die Übertragung, die infantile Neurose, das Trauma usw. deutend zusammenzubringen, oft als auffälliges Zeichen für die »Taubheit« eines Analytikers gesehen, der tragischerweise nicht in der Lage ist, dem Unbewussten umfänglich zuzuhören, d. h. auch seinem eigenen Unbewussten und dem, was im Hier und Jetzt geschieht.

  • Norbert Matejek: Die Analyse träumen – Überlegungen zum Modell der α-Funktion
  • Delaram Habibi-Kohlen: Ein hoffnungsloser Fall? Zum Paradox vom Überleben-Können nur im Toten
  • Thomas Reitter: Den Schmerz des Undenkbaren vermeiden – negative ›therapeutische‹ Reaktionen und Wiederholungszwang neu betrachtet
  • Herbert Will: Drei Dimensionen, die eine psychoanalytische Deutung ausmachenI

  • Abstract: In der gegenwärtigen Psychoanalyse ist das Konzept der Deutung immer unübersichtlicher geworden. Angesichts dessen schlägt der Autor vor, die Eigenart psychoanalytischer Deutungen durch drei Dimensionen zu erfassen, die er in Auseinandersetzung mit den Autoren Paula Heimann und Wolfgang Loch gewinnt: Die erste Dimension, der intersubjektive Quellgrund des Deutungsprozesses, betrifft die Geburt der Deutung aus dem analytischen Feld und der Übertragungsbeziehung. Die zweite Dimension, die Weil-Überlegung, präsentiert den Kerngedanken des psychoanalytischen Deutens. Als dritte kommt eine evokative Dimension hinzu. Sie legt den Schwerpunkt auf die therapeutische Wirkung der Deutung und die Anregung der Patienten, sich weiterzuentwickeln. Der Autor erläutert diese Dimensionen und schließt eine Fallvignette an, um sie in der Klinik zu verankern.

  • Michel de M’Uzan: Die Objektbeziehung. Zwischen wem, zwischen was? Für wen, für was?

Interview

  • Der Prozess des Malens, der malende Körper und das Bild, das Bekannte und das Dumme. Interview mit Daniel Richter, geführt von Uta Zeitzschel

Karl-Abraham-Vorlesung

  • Werner Bohleber: Über Brüche in der Theoriebildung. Zur Generationengeschichte der Psychoanalyse in Deutschland 1945–1995.

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Diese Reihe kann über die SFB auch im Abonnement bezogen werden. Mehr Informationen dazu finden sie hier.

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