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Ebrecht-Laermann, Angelika; Löchel, Elfriede; Nissen, Bernd; Picht, Johannes (Hg.)

Jahrbuch der Psychoanalyse

Band 74 - ›Lüge‹

Details

Verlag frommann-holzboog
Auflage/ Erscheinungsjahr 27.04.2017
Format 20,8 × 14,7 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 240 Seiten
Reihe Jahrbuch der Psychoanalyse, Band 74
ISBN 9783772820748

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Zu diesem Band

Anknüpfend an die Arbeiten von Eickhoff (1988) und O'Shaughnessy (1998) widmet sich das ›Jahrbuch der Psychoanalyse 74‹ mit dem Thema Lüge einer Beziehungsdimension, die in der psychoanalytischen Tradition vernachlässigt wurde, da sie lange eher als Kontraindikation für eine Behandlung galt. Doch die dem zugrunde liegende Auffassung, der Lügner sei jemand, von dem man annimmt, dass er weiß, was die Wahrheit ist (Philipps in Forrester 1997), lässt sich wohl kaum aufrecht halten. Denn wie mitunter jemand, der meint, die Wahrheit zu sagen, im Grunde doch lügt, kann es auch den Fall geben, dass jemand, der bewusst lügt, unbewusst die Wahrheit sagt.

Wie also lässt sich das Lügen aus psychoanalytischer Sicht verstehen? Und welche Rolle spielt das Verhältnis von Wahrheit und Lüge in der psychoanalytischen Arbeit?

Aus dem Inhalt

  • John Forrester: Auf der Couch liegen. Auf der Couch lügen
  • Helmwart Hierdeis: Herr A. begegnet Jesus im Traum und lügt
  • Gertrud Hardtmann: »Eine notwendige (?) Lüge wird zur Weltordnung«. Franz Kafka: Der Prozess – Josef K. und die einleitende Schrift zum Gesetz
  • Peter Möhring: Lügen haben lange Beine. Zur psychoanalytischen Sozialpsychologie des Betrugs
  • Angelika Ebrecht-Laermann: »Ich lüge nie.« – »Ich lüge immer.«. Paradoxales Lügen als psychotische Perversion des Denkens und der Objektbeziehunge
  • Helga Kremp-Ottenheym: »Ich mag die Menschen nicht« (Emma, 7 Jahre). Verneinung und Abwesenheit – Über den Anfang einer Kinderbehandlung
  • Joachim F. Danckwardt: »Er persönlich gibt alles Gesagte preis«. Zu ›Freud bei der Arbeit‹ von Ulrike May
  • Howard Levine: Die grundlegende epistemische Situation. Die psychische Realität und die Grenzen der klassischen Theorie

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