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Frank, Claudia, Hermanns, Ludger M.; Löchel, Elfriede (Hg.)

Jahrbuch der Psychoanalyse

Band 60 - ›Perversionen – Zur Theorie und Behandlungstechnik‹

Details

Verlag frommann-holzboog
Auflage/ Erscheinungsjahr 29.04.2010
Format 14,7 × 20,8 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 199 Seiten
Abbildungen 3
Gewicht 280
Reihe Jahrbuch der Psychoanalyse, Band 60
ISBN 9783772820601

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Zu diesem Band

Die Behandlung von Perversionen konfrontiert Psychoanalytiker mit hohen Anforderungen an Continance und Technik. Mitunter schwer erträgliche Übertragungs-Gegenübertragungs-Dynamiken sind oftmals über längere Etappen der Behandlungf unvermeidlich.

Die Beiträge des vorliegenden Bandes erkunden dieses Gebiet anhand detaillierter klinischer Fallstudien und neuer theoretischer Überlegungen. Dargestellt werden der Fall einer koprophagen Perversion, der Fall eines Uniformfetischisten sowie der einer Perversion des Zeiterlebens. Eingeleitet wird der Band mit dem hier erstmals in deutscher Übersetzung erscheinenden klassischen Beitrag von M. Glasser (1979) zum Unterschied von Aggression und Sadismus. Vor diesem Hintergrund entwickeln die Autoren vielfältige neue Erkenntnisse etwa zur Figur des perversen Vaters, zur autistoiden Perversion, zur perversen Argumentation und zum Bedeutungswandel des Begriffs Perversion.

Aus dem Inhalt

  • Susanne Kitlitschko: Notiz zu Mervin Glasser und seiner Arbeit »Some Aspects of the Role of Aggression in the Perversions«
  • Mervin Glasser: Zur Rolle der Aggression in den Perversionen
  • Bernd Nissen: Zur nichtobjektalen, autistoiden Perversion
  • Friedemann Pfäfflin: Diverse Perversionskonstrukte
  • Heinz Weiß: Perverse Verknüpfungen: Realitätsbezug und argumentative Struktur
  • Udo Hock: Der perverse Vater
  • Reimut Reiche: Ein Hybrid-Nazi in Analyse – Freud als Briefschreiber
  • Gerhard Fichtner: »In der kleinen Schrift habe ich nichts Überwundenes vorgefunden«. Ein Brief Freuds an Heinrich Gomperz aus dem Jahre 1913
  • Nachruf: Friedrich-Wilhelm Eickhoff: In memoriam Paul Parin.

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