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Herrschaft der Dinge

Die Geschichte des Konsums vom 15. Jahrhundert bis heute. Aus dem Englischen von Klaus-Dieter Schmidt, Stephan Gebauer-Lippert (OT: The Empire of Things. How We Became a World of Consumers, from the Fifteenth Century to the Twenty-first)

Details

Verlag DVA
Auflage/ Erscheinungsjahr 22.05.2017
Format 22,7 × 15 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Hardcover
Seiten/ Spieldauer 1104 Seiten
ISBN 9783421042736

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Zu diesem Buch

Was und wie Menschen (Synonym: "Verbraucher") kaufen und konsumieren, ist bestimmenden für ihr Leben, ihr Arbeiten, ihr Selbstverständnis, ihre Zukunft. Auch für die Zukunft jener, welche als Mittellose ganz miserable Konsumenten sind, weil sie am falschen Ort leben, werden für die Folgen des ungezügelten Verbrauchs mithaften müssen.

Der Mensch als Homo oeconomicus definiert sich über seinen Besitz. Je mehr Geld, Einkommen, Vermögen und Verdienst (letztere Begriffe entleht - oder gestohlen? - aus dem Vokabular der Ehre), um so ausgedehnter werden die Verbräuche, die Entnahmen, die Beanspruchung von Ressourcen aller Art sein. Ein "Genug" kann es nicht geben, denn vor dieser Logik lauert immer schon die Drohung eines Größer, Besser, Schneller, Teurer und Neurer .... - All dies hat gravierende Folgen für den Planeten und für die Nachgeborenen.

Wie kam es dazu, dass viele Menschen in den reichen und Schwellenländern heute mit einer derart großen Menge an Dingen leben, und wie hat das den Lauf der Geschichte verändert?

Frank Trentmann, Historiker am Londoner Birkbeck College, erzählt in Herrschaft der Dinge erstmals umfassend die faszinierende Geschichte des Konsums. Von der italienischen Renaissance bis hin zur globalisierten Wirtschaft der Gegenwart entwirft er eine weltumspannende Alltags- und Wirtschaftsgeschichte, die eine Fülle von Wissen bietet, den Blick aber ebenso auf die Herausforderungen der Zukunft lenkt angesichts von Überfluss und Turbokapitalismus. Ein opulentes, eindrucksvolles Werk, das Maßstäbe setzt, in der Forschung wie in den wichtigsten politischen und wirtschaftlichen Debatten unserer Zeit.

Stimmen zu diesem Buch

»(...) Ein Meisterwerk der Forschung und, noch wichtiger, ein großes Lesevergnügen.«

The Times, London (England)

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