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Scholz-Cionca, Stanca (Nachwort) (Hg.)

Heike monogatari

Die Erzählung von den Heike. Deutsche Erstübersetzung von Björn Adelmeier - [Auf 150 Expl. limitierte Vorzugsausgabe]

Details

Verlag Reclam, Philipp
Auflage/ Erscheinungsjahr Deutsche Erstübersetzung; 11.10.2022
Format 24 × 16 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Leinen im Schuber
Seiten/ Spieldauer 844 Seiten
SFB Artikelnummer (SFB_ID) SFB-010678_VZ

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Merkliste

Limitierte und nummerierte Vorzugsausgabe: Edles Leinen mit Prägung – Hochwertiger Schuber – Nur 150 Exemplare

Historische Erzählung, Kriegerepos, Familiensaga, ethisch-moralische Unterweisung, buddhistische Initiationsgeschichte und Monument der japanischen Literatur – all das ist das HEIKE MONOGATARI.

Das »Heike monogatari« ist ein zentrales Werk der mittelalterlichen japanischen Literatur und von größter Bedeutung für die Kulturgeschichte Japans. Vom buddhistischen Zeitgeist geprägt, spiegelt das Epos die politischen Umbrüche des 12. Jahrhunderts wider, als die Macht vom Kaiserhaus und dem Hofadel unwiederbringlich auf den Samurai-Kriegerstand überging.

»Die Erzählung von den Heike« berichtet von Aufstieg, Herrschaft und Niedergang der Schwertadel-Dynastie der Heike, die in spektakulären Schlachten von dem konkurrierenden Geschlecht der Genji vernichtend geschlagen werden. Bildreich und in kraftvoller, vielseitiger Sprache kämpft ein großes Ensemble von Persönlichkeiten unterschiedlicher Sphären in einer sich unaufhaltsam wandelnden Welt um Macht und Würde, ringt mit Verlusten und Schuld.

Das Epos beschwört ein ursprüngliches, harmonisches Zusammenspiel von Konfuzianismus, Buddhismus und Shintôismus als Grundlage der japanischen Zivilisation. Anders als die meisten literarischen Werke des europäischen Mittelalters blieb das »Heike monogatari« über die Jahrhunderte lebendig, und es wird bis heute in der Bildenden Kunst wie auch in Literatur und Popkultur Japans breit rezipiert.

Pressestimmen

»Der Aufstieg und Fall der Heike liest sich wie die ›Ilias‹ in einer Neufassung von Akira Kurosawa

in: Publisher’s Weekly

»Japans wahres Epos: Wer die Prinzipien von persönlicher und politischer Hybris verstehen will, wird kaum ein aussagekräftigeres Werk finden

Andreas Platthaus, in: Frankfurter Allgemeine Zeitung- FAZ, 15.10.2022

Der Übersetzer

Björn Adelmeier, geb. 1976, studierte Japanologie an der Universität Hamburg und Film an der Hochschule für bildende Künste Hamburg. An der ersten Übersetzung des Heike monogatari ins Deutsche, die nun vollständig vorliegt, arbeitete er insgesamt sieben Jahre.

Textursprung und -geschichte

Der Verfasser und genaue Entstehungszeitpunkt des Heike monogatari sind unbekannt. Bis Ende des 13. Jahrhunderts entstanden durch das Zusammenspiel von literarisch gebildeten Hofadligen und wandernden Vortragskünstlern unterschiedliche Versionen. Der als Standardfassung geltende Text von 1371 geht auf den Mönch und Rezitator Akashi Kakuichi zurück.

Rezensionen

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