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Gustav Theodor Fechner

Eine psychoanalytische Studie über die Bedingtheiten wissenschaftlicher Ideen

Details

Verlag Internationaler Psychoanalytischer Verlag, Leipzig, Wien, Zürich
Auflage/ Erscheinungsjahr 1926
Format 16,0 × 23,8 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Obrosch.
Seiten/ Spieldauer 62+[2] Seiten
ISBN SFB-007064_AQ

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(Grinstein 14080)

"Eine der ersten und besten Arbeiten zur Wissenschaftstheorie der Psychoanalyse."

Zu dieser Arbeit

»Kein Mensch kann aus seinem menschlichen Wesen heraus. Daß wissenschaftliche Ideen durch individuelle Eigenschaften des Forschers selbst mitbedingt sind, ist keine Erkenntnis, die der Psychoanalyse zu verdanken wäre. Man sprach ja seit jeher von Wirkungen, die der Lehrer, Meister, Freund auf seine Schüler, Freunde ausübt, man sprach von zufälligen Ereignissen, die gerade einen gewissen Forscher trafen, und bei ihm tiefe Wirkungen hinterließen, man sprach von der Bedingtheit durch die Genialität des Forschers, die eventuell vererbt ist, aber auch von Minderwertigkeiten, welche zu Höherleistungen anspornen.

Die Psychoanalyse widerspricht diesen Bedingtheiten nicht, sie kann sich aber durch diese allein nicht befriedigt fühlen. Eine Determiniertheit bis zu den kleinsten Einzelheiten ist ja diejenige psychologische Forschungsrichtung, welche die Freudsche Methode kennzeichnet. Auch in den individuellen Bedingtheiten der wissenschaftlichen Ideen will die psychoanalytische Denkweise zu allen Einzelheiten der Persönlichkeit als Grundlage der ganz speziellen Ausgestaltungen der Ideen und zu den Ursachen der ganz speziellen Betätigungsweisen— der speziellen Begabungen — vordringen.

Die vorliegende Arbeit über Fechner [...] setzt also einerseits die allgemein-psychologische Erforschung des wissenschaftlichen Denkens, anderseits die psychoanalytische Herausarbeitung der inneren Bedingtheiten des Forschers, Denkers fort (...)«

Aus der Vorbemerkungen des Autors

Aus dem Inhalt

  1. Biographisches. Die schwere Krankheit in den Jahren 1840 —1843
  2. Die Idee der Psychophysik
  3. Die Idee der „Tagesansicht"
  4. Das Formale im Denken Fechners
  5. Die Begabungsgrundlagen
  • Anhang: Ferchner als Vorläufer psychoanalytischer Erkenntnisse

Zum Erhaltungszustand

Im Klassischen Fachantiquariat der SFB fie gesuchte Arbeit des ungarischen Psychoanalytikers als ein vergleichsweise wohlerhaltenes Exemplar in der Originalbroschur; innen ohne Anstreichungen und Anmerkungen, die empfindliche Einbanddecke mit leichten alterstypischen und Gebrauchsspuren sowie mit einem dort angebrachten Besitzerstempel (vgl. Abb.) - Ausnehmend selten.

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