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Göttinnen, Götter, Mythen

Archetypische Träume von Kindern und Jugendlichen

Details

Verlag Kohlhammer
Auflage/ Erscheinungsjahr 19.08.2020
Format 20,3 × 14 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 170 Seiten
Gewicht 208
Reihe Psychodynamische Psychotherapie mit Kindern, Jugendlichen und jungen Erwachsenen
ISBN 9783170379343

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36,00 €


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Zu diesem Buch

Archetypische Träume stammen aus dem kollektiven Unbewussten und spiegeln Grunderfahrungen des Menschseins. Göttinnen, Götter und Mythen sind jedoch nicht allein Projektionen menschlicher Eigenschaften.

Sie repräsentieren vielmehr Inhalte, die auch heute noch unverändert gültig sind. Ihre Aktualität wird in den nicht selten drastischen archetypischen Träumen von Kindern und Jugendlichen sichtbar, was anhand vieler Traumbeispiele nachvollziehbar gemacht werden soll. Die therapeutische Funktion liegt in den heilenden Kräften dieser archaischen Bilder und Geschichten, die, in ihrer Symbolik verstanden, einen progressiven Lebensbezug unterstützen können.

Inhalt

1 Einführung

  • 1.1 Götter - Spiegel des Menschlichen, Menschliches -Spiegel des Göttlichen;

2 Die Weisheit Ägyptens

  • 2.1 Archetypische Träume von Recht und Unrecht, Untergang und Neuwerdung
    2.1.1 Die Maat und die Suche nach Wahrhaftigkeit und Gerechtigkeit
    2.1.2 Das Totengericht mit Anubis, Thot und Ptah

3 Der Wunsch nach Gottgleichheit und die Hybris

  • 3.1 Archetypische Träume von grenzüberschreitender Hybris, kritikloser Selbstgefälligkeit und Todesbedrohung
    3.1.1 Prometheus und das Aufbegehren in Selbstüberschätzung
    3.1.2 Ikarus und der grenzüberschreitende Höhenflug als Protesthaltung
    3.1.3 Sisyphos, listenreicher Trickster in der Auseinandersetzung mit dem Göttlichen, mit Leben und Tod
    3.1.4 Marsyas und Apolls Herausforderung und Wandlungsnotwendigkeit
  • 3.2 Archetypische Träume von labyrinthischer Verwirrung, Erkenntnis und Ganzwerdung
    3.2.1 Wege und Irrwege - vom Ich zum Selbst
    3.2.2 Eifersucht und Rivalität, die Sehnsucht nach überragender Bedeutung
    3.2.3 König Minos und die Notwendigkeit des Opfers
    3.2.4 Der Minotauros und das Labyrinth
    3.2.5 Die Sehnsucht nach dem Paradies
    3.2.6 Das Mysterium der Einweihung und der Auftrag: »Werde, der du bist«

4 Die Muttergottheiten als Ausdruck des zugrunde liegenden Matriarchats

  • 4.1 Archetypische Träume von Macht, Überlegenheit und Verantwortlichkeit
    4.1.1 Hera, die köngliche Göttin
  • 4.2 Archetypische Träume von der heilenden und helfenden Natur
    4.2.1 Brigid, die Erhabene
  • 4.3 Archetypische Träume von selbstbewusstem, individuellem Wertgeffihl
    4.3.1 Lilith und der Mut zur Unabhängigkeit
  • 4.4 Archetypische Träume von mütterlicher Fürsorge und selbstlosem Engagement
    4.4.1 Hestia, die in Selbstlosigkeit sorgende Göttin
  • 4.5 Archetypische Träume von inniger Verbundenheit und der Notwendigkeit der Ablösung
    4.5.1 Demeter, die hingebungsvolle Muttergöttin

5 Die Vatergottheiten als Ausdruck des zugrunde liegenden Patriarchats

  • 5.1 Archetypische Träume von Macht und Dominanz
    5.1.1 Zeus, der Herrscher und Vatergott
  • 5.2 Archetypische Träume von Impulsivität und Gewalt
    5.2.1 Poseidon, der Herrscher der Meere
  • 5.3 Archetypische Träume von der ängstigenden Dunkelheit des Unbewussten
    5.3.1 Hades, der Herrscher in der Unterwelt

6 Das Kind, Kindheit und Kindsein

  • 6.1 Archetypische Träume vom inneren Kind
    6.1.1 Das göttliche Kind im Mythos der Ägypter
  • 6.2 Archetypische Träume zum Umgang mit dem inneren Kind
    6.2.1 Das göttliche Kind bei den Kelten, Etruskern und im Christentum

7 Die Göttinnen der nächsten Generation

  • 7.1 Archetypische Träume von Kampf und Weisheit
    7.1.1 Athene, die Vatertochter
  • 7.2 Archetypische Träume von Stärke und (über)Macht
    7.2.1 Artemis, die Jägerin und die große Göttin
  • 7.3 Archetypische Träume von äußerer Vollkommenheit und neuen Perspektiven
    7.3.1 Aphrodite, die makellos Schöne
  • 7.4 Archetypische Träume von der ängstigenden Dunkelheit des Unbewussten 
    7.4.1 Hekate, die Göttin des Schattenreiches

8 Die männlichen Gottheiten der nächsten Generation

  • 8.1 Archetypische Träume zu Würde und Heil
    8.1.1 Apoll, der Lichtgott und sein Sohn Asldepios, der Heiler
  • 8.2 Archetypische Träume von Schattenperspektiven und Wandlung
    8.2.1 Hephaistos, der hinkende Künstler
  • 8.3 Archetypische Träume von der gewandelten Dynamik aggressiv-destruktiver Kraft
    8.3.1 Ares, der von Triebimpulsen beherrschte Gott
  • 8.4 Archetypische Träume von Beweglichkeit und Freude an der Veränderung
    8.4.1 Hermes, Gott der Doppelbödigkeit, der Trickster
  • 8.5 Archetypische Träume von Mehrdeutigkeit und Triebnähe 8.5.1 Dionysos, der Gott orgiastischer Kulte und des Theaters

9 Gedanken zum Schluss

Literatur
Stichwortverzeichnis

Die Autorinnen

Christiane Lutz ist als Kinder- und Jugendpsychotherapeutin sowie als Paar- und Familientherapeutin in eigener Praxis in Stuttgart tätig. Sie ist Dozentin am C. G. Jung-Institut in Stuttgart und an der Akademie für Tiefenpsychologie in Stuttgart.

Pia Schiller, M.A. (phil.), ist als Heilpraktikerin in eigener Praxis tätig.

Rezensionen

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