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Gewalt und Gehorsam

Die Dominanz des Machterlebens der Deutschen unter Hitler - Ein Buch gegen den Krieg

Details

Verlag Schattauer
Auflage/ Erscheinungsjahr 30.08.2017
Format 24 × 16,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 320 Seiten
Abbildungen 23 Abb., kart.
Gewicht 669
ISBN 9783794532377

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Die Deutschen unter Hitler: Mit Freude in den Untergang?

Zu diesem Buch

Den Autor treibt die Frage um, wie es einem talentierten Fanatiker und Demagogen wie Adolf Hitler möglich werden konnte, zum Magneten für die Massen zu werden, die ergeben und bereit waren, ihm und seiner aggressiven Ideologie bis an die Grenze der eigenen Vernichtung zu folgten?

Andreas Ploeger sieht eine der grundhaften Voraussetzungen für das Entstehen der Nazi-Diktatur in einer ganz bestimmten deutschen Wesensart und Mentalität, der „Dominanz des Machterlebens“. Präzise analysiert er, wie dieses unheilvolle Zusammenspiel von Befehl und Gehorsam als Folge einer autoritären Erziehung und Sozialisation entstehen konnte und auch die Nachkriegszeit sowie die Auseinandersetzung mit dem Dritten Reich prägte.

Was dieses Buch, dessen Thematik in der Fachliteratur immer wieder thematisiert wurde, so einzigartig macht, ist Ploegers Doppelperspektive: Selbst schon höheren Alters, gelingt es ihm, sein persönliches Erleben der Repression und der Indoktrination als Zeitzeuge der gesamten Bestrafungs-Diktatur Hitlers mit seiner jahrzehntelangen Erfahrung als Psychiater, Psychologe und Psychoanalytiker zu verbinden. Originaldokumente wie Zeitungsartikel, aber auch Marschlieder der Nazikolonnen und „Fahnensprüche“ geben einen erschreckenden Eindruck des damals allgegenwärtigen Klimas aus Gewalterfahrung und -ausübung. Zudem spannt der Autor den Bogen bis hin zu den aktuell bedenklich erstarkenden nationalistischen Strömungen.

Der Autor

Andreas Ploeger, Univ.-Prof. Dr. med. Dipl.-Psychol., Arzt für Psychiatrie und Neurologie, Arzt für Psychotherapeutische Medizin – Psychoanalyse. Emeritierter Inhaber des Lehrstuhls und ehemaliger Direktor der Abteilung für Medizinische Psychologie und Medizinische Soziologie, Universitätsklinikum Aachen. Seit Emeritierung psychiatrisch/psychotherapeutische Privatpraxis in Aachen. Zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen und Publikationen zu Psychotherapie (insbesondere in Gruppen), therapeutischer Gemeinschaft, Menschen während und nach extremer Lebensbedrohung (Traumatologie) sowie Transsexualismus.

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