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Ermann, Michael (Hg.)

Gestik und die therapeutische Beziehung

Über nichtsprachliches Verhalten in der Psychotherapie

Details

Verlag Kohlhammer
Auflage/ Erscheinungsjahr 12.02.2009
Format 21 × 13,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 92 Seiten
Abbildungen 14 Abb.
Gewicht 118
Reihe Lindauer Beiträge zur Psychotherapie und Psychosomatik
ISBN 9783170204867

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16,90 €


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Zu diesem Buch

Zum Verständnis des therapeutischen Geschehens reiche, so die Auffassung des Autors, allein die Analyse der sprachlichen Kommunikation zwischen Analytiker und Patient nicht hin; das Wahrnehmenkönnen des in der Gesprächssituation stets mitschwingenen Subtextes, wie dies sich in der Körperhaltung, der Weise des Ausgesprochenen und auch des Beschwiegenen zeigen kann, gehöre zu den grundlegenden therapeutischen Fähigkeiten, so, wie dies schon Theodor Reik in seiner Arbeit »Hören mit dem Dritten Ohr« anschaulich dargelegt hat.

Inzwischen sind derlei nichtsprachliche Kommunikations- und Ausdrucksformen viel stärker in den Blick gekommen und wurden als relevant für den therapeutischen Prozeß erkannt; hier neuerdings gerade das körperliche Verhalten von Patient und Analytiker.

Das Buch des Göttinger Autors thematisiert diesen Gesichtspunkt, wobei er zuerst erläutert, wie das nichtsprachliche Verhalten in der Geschichte der Psychotherapie vor allem als Ausdrucksmittel bewußten und unbewußten seelischen Erlebens aufgefaßt wurde und inzwischen wird. Anhand von Beispielen aus der klinischen Praxis wird schließlich anschaulich gezeigt, inwiefern nichtsprachlicher, gestischer Ausdruck kommunikative Funktionen erfüllen, deren Wahrnehmung und Deutung dem Therapeuten wichtige Hinweise für den Stand des therapeutischen Prozesses und für die gewünschte Behandlungsbeziehung zu liefern vermögen.

Über den Autor

Prof. Dr. med. Ulrich Streeck ist langjähriger ärztlicher Leiter des Krankenhauses Tiefenbrunn und Professor für Psychotherapie und psychosomatische Medizin an der Universität Göttingen.

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