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Geschichten von der Liebe

(Neuausgabe)

Details

Verlag Suhrkamp
Auflage/ Erscheinungsjahr 07.04.2019
Format 21,5 × 13,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Paperback
Seiten/ Spieldauer 407 Seiten
Gewicht 499
ISBN 9783518469897

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16,00 €


Merkliste

Aus dem Französischen von Dieter Hornig und Wolfram Bayer

Zu diesem Buch

»Als Psychoanalytiker weiß man, daß alle Geschichten letztlich von Liebe reden. Die Klage jener, die in meiner Gegenwart stammelnd erzählen, rührt stets von einem Mangel an Liebe – sei es in der Vergangenheit oder in der Gegenwart, sei es ein wirklicher oder ein imaginärer Mangel.

Unsere Gesellschaft verfügt über keinen Liebeskode mehr. Wir sind gezwungen, in jeder privaten, intimen Erzählung die Spuren jenes Leidens zu entziffern. Als Idealisierung, als Erschütterung, als Übersteigerung, Leidenschaft, Bedürfnis nach Vereinigung und Unsterblichkeit bildet die Liebe die Figuration unlösbarer Widersprüche, ist sie das Laboratorium unseres Schicksals. Philosophie, Religion, Gedicht, Roman? Alles Liebesgeschichten. Von Platon bis Thomas von Aquin, von Romeo und Julia bis Don Juan, von den Minnesängern bis zu Stendhal, von der Madonna Raphaels bis Baudelaire und Bataille. Die großen künstlerischen Werke reden von nichts anderem als dem, was, Tag für Tag, im stillen laut wird.« (Julia Kristeva)

Stimmen zum Buch

»Julia Kristeva ändert die Ordnung: Ständig zerstört sie die aktuell vorgefaßte Meinung – die, von der wir glauben, sie könne uns trösten: die, auf die wir stolz sein konnten. Was sie verdrängt, ist das bereits Gesagte, das heißt, die Beharrlichkeit des Bezeichnetn: was sie untergräbt, ist die Autorität der monologischen Wissenschaft und der Filiation.«  - (Ronald Barthes)

Über die Autorin

Julia Kristeva ist Literaturtheoretikerin, Psychoanalytikerin, Schriftstellerin und Philosophin. Seit 1965 lebt und arbeitet die Bulgarin in Paris, wo sie seit 1973 einen Lehrstuhl für Literaturwissenschaften (Denis Diderot) inne hat. In ihren psychoanalytischen Schriften beschäftigt sie sich mit den gesellschaftlichen Umbrüchen geschuldeten »neuen Leiden« der Menschen, die sich in vielfältigen Formen eines beschädigten Narzißmus, von seelischer Verwahrlosung, in psychosomatischen Beschwerden, Depressionen u. a. äußern.

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