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Reich-Ranicki, Marcel (Hg.)

Gesammelte Werke in sechs Bänden

Vom Autor signierte Ausgabe

Details

Verlag Suhrkamp
Auflage/ Erscheinungsjahr 16.06.1986
Format 20,5 × 13,2 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Gebunden, in Kassette
Seiten/ Spieldauer 2890 Seiten
Gewicht 3600 g
SFB Artikelnummer (SFB_ID) SFB-005423_AQ

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Im Archiv der SFB die gebundene Werkausgabe als ein vom Autor SIGNIERTES verlagsfrisches Exemplar. Beim Verlag aktuell nur noch in der TB-Variante erhältlich.

Aus dem Inhalt

Band 1:

  • Eine unglückliche Liebe 
  • Die Mauer schwankt
  • Nachweis der Erstveröffentlichungen

Band 2:

  • Tauben im Gras
  • Das Treibhaus
  • Der Tod in Rom
  • Nachweis der Erstveröffentlichungen

Band 3:

  • Jugend
  • Ein Heizer wird toll
  • Joans tausend Gesichter
  • Krise
  • Holstentor
  • Die Verlobung
  • Am frühen Morgen
  • Fische, die nach Luft schnappen
  • Das klassische Italien
  • Schön gekämmte, frisierte Gedanken
  • Ein Kaffeehaus
  • An mich selbst
  • Der Sarkophag der Phädra
  • Melancholia
  • Anarchie
  • Trümmer oder wohin wandern wir aus
  • Zum ersten Mal in Rotterdam
  • Angst
  • NewYork
  • Morgenrot
  • Wer bereitet den Raben die Speise
  • Ein Anfang ei n Ende
  • Unsern Ausgang segne, Gott, unsern Eingang gleichermaßen
  • Taugte Frieda wirklich nichts?
  • J. Pierpont Morgan, mein Name und die kleinen Mädchen
  • Nachweis der Erstveröffentlichungen

Band 4:

  • Nach Rußland und anderswohin
  • Der Reinfelder Mond
  • Ein Fetzen von der Stierhaut
  • Im Spiegel der Grachten
  • Herr Polevoi und sein Gast
  • Zauberwald der roten Autobusse
  • Neuer römischer Cicerone
  • Landung in Eden
  • Amerikafahrt
  • Reisen nach Frankreich
  • Nachweis der Erstveröffentlichungen

Band 5:

  • Aus frühen Jahren (1926-1933)  - Schund
  • Kartoffelbuddler in Pommern
  • Richard Eichberg zörgiebelt
  • Ein Salto will gelernt sein. Die Universität der Varietésterne
  • Berlin - zwei Schritte abseits. Sehnsucht nach Kinoromantik führt eine Jugend zusammen
  • Sensation vor den Toren Berlins
  • Lesewut in Berlin? Ein Kind der Krise und eine rettende Idee
  • Sechzig Tauben ohne Engagement. Zirkus auf dem Wittenbergplatz
  • Ein Leuchtturm und tausend Lampen. Die Greifswalder Oie, eine Filminsel in der Ostsee
  • Faradayweg, Nr. 4. Villa, Fabrik oder Kloster
  • Ein U-Boot in Neubabelsberg. Der Zug fahrt ab und steht
  • Ein Bob im Rennen
  • Dionysos. Gefangen unter der Friedrichstraße in tausend Fässern
  • Gift und Drogen unter Glas. Die Zahnbürste Livingstones und die Apotheke des Chinesen
  • Das Pferd
  • Am Dschungel vorbei
  • Der Autor

Der Autor

Wolfgang Koeppen wurde am 23. Juni 1906 in Greifswald geboren und starb am 15. März 1996 in München. Nach einem elfjährigen Aufenthalt in Ortelsburg (Ostpreußen) kehrte er 1919 nach Greifswald zurück. Aus finanziellen Gründen musste er vom Gymnasium auf die Mittelschule wechseln, von der er ohne Abschluss abging. Danach versuchte er sich in ganz unterschiedlichen Berufen: in einer Buchhandlung, im Stadttheater in Greifswald. Als Hilfskoch kam er nach Schweden und Finnland, in Würzburg arbeitete er als Dramaturg. 1927 ließ er sich in Berlin nieder, wo er 1931 zwei Jahre als fest angestellter Redakteur beim Berliner Börsen-Courier arbeitete. Er schrieb Reportagen, Feuilletons, auch erste literarische Arbeiten entstanden. 1934 erschien sein erster Roman, Eine unglückliche Liebe. Im selben Jahr siedelte er in die Niederlande über. Hier begann er mit der Niederschrift des nicht vollendeten Romans Die Jawang-Gesellschaft. 1935 erschien der Roman Die Mauer schwankt, der jedoch kaum beachtet wurde. Er kehrte 1938 nach Deutschland zurück und arbeitete ab 1941 für die Bavaria-Filmgesellschaft in Feldafing am Starnberger See, 1945 siedelte er nach München über. 1948 erschien anonym das Buch Jakob Littners Aufzeichnungen aus einem Erdloch, zu dessen Neupublikation unter seinem Namen er erst 1992 zustimmte. 1951, 1953 und 1954 erschienen die drei Romane, die als die atmosphärisch genaueste Vergegenwärtigung des Klimas der Adenauer-Republik gelten: Tauben im Gras, Das Treibhaus und Der Tod in Rom. Koeppen verschaffte mit Nach Rußland und anderswohin, Amerikafahrt und Reisen nach Frankreich der Reiseliteratur in Deutschland hohes Ansehen.

Der Herausgeber

Marcel Reich-Ranicki wurde am 2. Juni 1920 in Wloclawek / Polen geboren. Sein Vater, David Reich, war ein polnischer Jude, seine Mutter, Helene eine deutsche Jüdin. Die Familie siedelte 1929 nach Berlin um. Dort besuchte er das Gymnasium. Im Herbst 1938, kurz nach dem Abitur, wurde er verhaftet und nach Polen deportiert, wo er ab 1940 im Warschauer Getto leben musste. Anfang 1943 gelang ihm zusammen mit seiner Frau Teofila die Flucht aus dem Getto in den Warschauer Untergrund. Seine Eltern und sein Bruder wurden von den Nationalsozialisten ermordet. Zunächst im Polnischen Diplomatischen Dienst tätig, fand er seine Berufung schließlich in der Literatur. Er arbeitete für Zeitungen, im Rundfunk und als Übersetzer. 1958 siedelte Reich-Ranicki in die Bundesrepublik Deutschland über. Er lebte von 1959 bis 1973 in Hamburg, dann zog er nach Frankfurt am Main.

Er war für die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ), Die Welt und die Wochenzeitung Die Zeit als Literaturkritiker tätig und gehörte von 1958 bis 1967 als solcher der Gruppe 47 an. 1968 war er Gastprofessor für deutsche Literatur des 20. Jahrhunderts an der Washington University in St. Louis (USA) und 1969 am Middlebury College (USA). Von 1971 bis 1975 lehrte er als ständiger Gastprofessor für Neue Deutsche Literatur an den Universitäten Stockholm und Uppsala. Ab 1974 war er Honorarprofessor an der Universität Tübingen, in den Jahren 1991/92 bekleidete er die Heinrich Heine-Gastprofessur an der Universität Düsseldorf. Marcel Reich-Ranicki war Ehrendoktor der Universitäten Uppsala (1972), Augsburg (1992), Bamberg (1992), Düsseldorf (1997), Utrecht (2001) und München (2002). Nachdem er 1988 die Leitung des Literaturteils der FAZ abgegeben hatte, schrieb er weiter Kritiken in verschiedenen Zeitungen und wirkte von nun an auch im Fernsehen: Von 1988 bis 2001 leitete er das Literarische Quartett im ZDF.

Reich-Ranicki wurde mit zahlreichen Preisen geehrt und galt als einer der bedeutendsten Literaturkritiker Deutschlands.

Rezensionen

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