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Benthien, Claudia; Böhme, Hartmut; Stephan, Inge (Hg.)

Freud und die Antike

Details

Verlag Wallstein
Auflage/ Erscheinungsjahr 01.2011
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Hardcover
Seiten/ Spieldauer 474 Seiten
Abbildungen 70 zum Teil farbige Abbildungen
ISBN 978-3-8353-0786-5

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34,90 €


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Zu diesem Buch

Auf seinen Reisen studierte Sigmund Freud aufmerksam antike Stätten und Sammlungen, und in seiner Bibliothek stand eine große Zahl altertumswissenschaftlicher Literatur. Seine Sammlertätigkeit, durch die seine Wohnung zu einem privaten Museum für antike Kleinkunst wurde, ging weit über die kanonische Geltung der Antike im 19. Jahrhundert hinaus. Für Freuds Erklärung von monotheistischen Religionen ist seine Beschäftigung mit jüdischen und ägyptischen Altertümern fundamental, und der griechische Mythos und die antike Philosophie beeinflussten die theoretischen Konzepte der Psychoanalyse nachhaltig.

In den 18 Beiträgen dieses Bandes wird die These verfolgt, dass die Psychoanalyse die letzte Neugründung einer Wissenschaft in der Moderne ist, die ihre Gründungsakte konstitutiv der Antike entnimmt.

Über die Herausgeber

Claudia Benthien ist Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Universität Hamburg.

Hartmut Böhme ist Professor für Kulturtheorie und Mentalitätsgeschichte am Kulturwissenschaftlichen Seminar der HU Berlin.

Inge Stephan ist Professorin am Institut für deutsche Literatur an der HU Berlin.

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