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Pessler, Monika (Hg.); Hustvedt, Siri (Beitrag); Kosuth, Joseph (Künstler) (Hg.)

FREUD

IX. Wien, Berggasse 19 – Ursprungsort der Psychoanalyse [Deutschsprachige Ausgabe]

Details

Verlag Hatje Cantz Verlag
Auflage/ Erscheinungsjahr 26.07.2020
Format 24,5 × 16,5 cm
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Halbleinenbindung
Seiten/ Spieldauer 400 Seiten
Abbildungen Mit 220 Abb. und Fotos
ISBN 9783775747349

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54,00 €


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Zu dieser Edition

Sigmund Freud selbst war sich der Bedeutung der von ihm begründeten Psychoanalyse durchaus bewusst: Er sah sie auf einer Ebene mit der kopernikanischen Wende und Darwins Evolutionstheorie. Die Theorie des Unbewussten, die heute den Status eines anthropologischen Paradigmas innehat, nahm ihren Ursprung in der Berggasse 19 in Wien.

Dort, wo Freud lebte und seine Praxis unterhielt, befindet sich heute das ihm gewidmete Museum. Anlässlich seiner Neugestaltung erscheint die vorliegende Publikation, die sich der faszinierenden und bahnbrechenden Wirkungsgeschichte der Psychoanalyse widmet. Das Katalogbuch beleuchtet ausführlich Freuds Leben und Werk und erfährt durch die Präsentation der Kunstsammlung des Museums eine umfassende Ergänzung: So aktivieren die vertiefenden Textbeiträge zur Psychoanalyse sowie die von Joseph Kosuth initiierte Kunstsammlung Freuds Erbe und lassen Imaginäres und Imagination auf einzigartige Weise aufeinandertreffen. Dem Band ist ein Grußwort der mehrfach ausgezeichneten Autorin und Wissenschaftlerin Siri Hustvedt vorangestellt.

Unter Mitarbeit und mit Beiträgen von:

Herausgegeben von Monika Pessler, Daniela Finzi, Text(e) von Siri Hustvedt, Monika Pessler, Hermann Czech, Daniela Finzi, Arkadi Blatow, Christfried Tögel, Philippe van Haute, Hermann Westerink, Viktor Mazin, Mai Wegener, Andreas Mayer, Liliane Weissberg, Elisabeth Roudinesco, Christine Diercks, August Ruhs, Ulrike May, Eran Rolnik, Michael Molnar, Roman Krivanek, Inge Pretorius, Michaela Raggam-Blesch, Heidemarie Uhl, Carol Seigel, Joseph Kosuth, Mario Codognato, Martin Prinzhorn, Gestaltung von Martha Stutteregger.

SIRI HUSTVEDT (*1955) hat zahlreiche wissenschaftliche Artikel über Psychiatrie, Neurologie, Neurowissenschaften und Philosophie veröffentlicht und ist Autorin eines Gedichtbandes, von sieben Romanen und vier Essaysammlungen. Hustvedt erhielt zahlreiche Auszeichnungen, darunter den International Gabarron Prize for Thought and Humanities, den Los-Angeles-Times-Buchpreis für Belletristik und American Academy Award für Literatur.

JOSEPH KOSUTH (*1945) ist einer der renommiertesten Konzeptkünstler der Vereinigten Staaten. Sein stets mit dialektischem Augenzwinkern geschaffenes OEuvre ist weltweit in Ausstellungen und Sammlungen vertreten. Durch seine Initiative gelangten u. a. Werke von John Baldessari, Wolfgang Berkowski, Pier Paolo Calzolari, Jessica Diamond, Georg Herold, Susan Hiller, Ilya Kabakov, Sherrie Levine, Haim Steinbach, Franz West und Heimo Zobernig ins Sigmund Freud Museum nach Wien.

Rezensionen

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