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Freud, Sigmund (Hg.)

Franz Kafkas Inferno

Eine psychologische Deutung seiner Strafphantasie

Details

Verlag Wien, Internat. Psychoanalytischer Vlg IPV
Auflage/ Erscheinungsjahr 1931, Erste Buchausgabe
Format Gr.-8°
Einbandart/ Medium/ Ausstattung Obrosch.
Seiten/ Spieldauer 65, (3) Seiten
Reihe Sonderabdruck aus "Imago, Zeitschrift für Anwendung der Psychoanalyse auf die Natur- und Geisteswissenschaften", Band XVII
ISBN SFB-002654_AQ

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Grinstein 17582

»Der wahre Weg führt über ein Seil, das nicht in der Höhe gespannt ist, sondern knapp über dem Boden; es scheint weniger bestimmt, begangen zu werden als stolpern zu machen.«

Franz Kafka

Zu dieser Ausgabe

Erste Buchausgabe. 1931 veröffentlichte Hellmuth Kaiser unter dem Titel „Franz Kafkas Inferno“ in der Zeitschrift IMAGO die erste psychoanalytische Studie über den Prager Autor. Kaiser sucht das Unbewusste bei Kafka auszuleuchten, eine Bewusstseinsschicht, die nur der psychoanalytischen Betrachtung zugänglich sei. In Kaisers Arbeit bekommt beinahe alles, was Max Brod, väterlicher Freund Kafkas und Herausgeber seiner Werke, bis dahin religiös oder philosophisch zuordnen wollte, eine latent sexuelle Bedeutung.

So deutet Kaiser das Schnapstrinken des Affen in Kafkas Erzählung „Ein Bericht für eine Akademie“ wie folgt (Zitat): „So bedeutet das Schnapstrinken des Affen zwar eine Wiederbelebung der Sauglust der oralen Phase, aber die Flasche ist nicht - oder nicht nur - ein Abbild der mütterlichen Warze, sondern auch und vorwiegend ein Symbol des väterlichen Penis, der verschlungen und so durch Einverleibung zum eigenen (Ersatz-)Penis gemacht werden soll. Das Endziel des Schnapstrinkens ist nicht Befriedigung einer Sauglust, sondern die Gewinnung phallischer Lust.“

Aus dem Inhalt

  • Ein Bericht für eine Akademie
  • Die Verwandlung
  • In der Strafkolonie

Zum Erhaltungszustand

Hier der ausnehmend seltene Sonderdruck in zwei Varianten.

Variante 1 ist die Originalbroschur Ausgabe in gutem Zustand. Der Umschlag altersbedngt etwas fleckig und mit Randläsuren, innen ohne Anstreichungen o. ä.

Variante 2 ist ein in früher Vorkriegszeit schlicht nachgebundenes Bibliotheksexemplar mit dem aufgezogenen broschierten Originalumschlag; dieser fleckig und mit Randläsuren. Innen ohne Anstreichungen und Anmerkungen; auf dem Vorsatzblatt mit einem Bibliotheksstempel versehen.

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